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2019-07-19T09:46:14+00:00 zurück zu den Kriterien | zurück zum Krankenkassentest

Magen- und Darmkrebsvorsorge

Krankenkassentest: Darmkrebs-Vorsorge
Magen- und Darmkrebs-Vorsorge
Darmkrebs ist die in Europa die häufigste Krebsart, an der jedes Jahr in Deutschland circa 65.000 Menschen erkranken, von denen nahezu die Hälfte an den Folgen stirbt. Da Darmkrebs die einzige Krebsart ist, die durch eine rechtzeitige Diagnose zu fast 100 Prozent vermeidbar bzw. heilbar ist, gehört eine aktive Krebsvorsorge zu den wichtigsten Maßnahmen zur Vermeidung. Zu den freiwilligen Zusatzleistungen der Krankenkassen in diesem Bereich gehören immunologische Stuhltests (z.B. FOBplus) oder veränderte Altersgrenzen für die Vorsorge.


Für den Test wurde wie folgt bewertet:

3 Sterne = Zwei zusätzliche Krebsvorsorgemaßnahmen werden angeboten.
2 Sterne = Eine zusätzliche Krebsvorsorgemaßnahme oder ein Stuhltest bereits unter 50 Jahren zur Darmkrebsfrüherkennung wird angeboten.
1 Stern = ein Vorsorgeprogramm zur Magen- und Darmkrebsvorsorge oder ein Stuhltest ab 50 Jahren zur Darmkrebsfrüherkennung wird angeboten.

Testergebnisse sortieren nach:
  • Bewertung von AOK Baden-Württemberg mit AOK-versicherte Teilnehmer am AOK-FacharztProgramm Gastroenterologie erhalten bereits ab 50 Jahren eine Vorsorgekoloskopie (Darmspiegelung). Sternen
    AOK-versicherte Teilnehmer am AOK-FacharztProgramm Gastroenterologie erhalten bereits ab 50 Jahren eine Vorsorgekoloskopie (Darmspiegelung).
  • Bewertung von AOK Bayern mit Darmkrebsvorsorge ab 25 Jahren bei familiärem Risiko. Die AOK bietet mit dem Projekt FARKOR Versicherten ab dem Alter von 25 Jahren mit einem familiären Darmkrebsrisiko die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Vorsorgeuntersuchung - denn rechtzeitig erkannt, ist Darmkrebs heilbar! FARKOR ist die Abkürzung für „Vorsorge bei familiärem Risiko für das kolorektale Karzinom. Sternen
    Darmkrebsvorsorge ab 25 Jahren bei familiärem Risiko. Die AOK bietet mit dem Projekt FARKOR Versicherten ab dem Alter von 25 Jahren mit einem familiären Darmkrebsrisiko die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Vorsorgeuntersuchung - denn rechtzeitig erkannt, ist Darmkrebs heilbar! FARKOR ist die Abkürzung für „Vorsorge bei familiärem Risiko für das kolorektale Karzinom.
  • Bewertung von AOK Nordost mit Darmkrebsvorsorge für Männer ab dem 40. Lebensjahr, für Frauen ab dem 45 Lebensjahr Sternen
    Darmkrebsvorsorge für Männer ab dem 40. Lebensjahr, für Frauen ab dem 45 Lebensjahr
  • Bewertung von AOK Rheinland-Pfalz/Saarland mit Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland zahlt alle zwei Jahre 50 EUR für den immunologischen Stuhltest bereits im Alter von 40 bis 50 Jahren. Erstattet werden 80% des Rechnungsbetrages.
Zusätzlich werden bis zu 100 EUR für eine Darmspiegelung im Alter von 45 bis 55 Jahren übernommen. Erstattet werden 80% des Rechnungsbetrages. Sternen
    Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland zahlt alle zwei Jahre 50 EUR für den immunologischen Stuhltest bereits im Alter von 40 bis 50 Jahren. Erstattet werden 80% des Rechnungsbetrages. Zusätzlich werden bis zu 100 EUR für eine Darmspiegelung im Alter von 45 bis 55 Jahren übernommen. Erstattet werden 80% des Rechnungsbetrages.
  • Bewertung von BKK Wirtschaft & Finanzen mit Anforderung eines kostenfreien Testsets zur Darmkrebsvorsorge für Zuhause ist jederzeit möglich (sinnvoll ab dem 40. Lebensjahr). Sternen
    Anforderung eines kostenfreien Testsets zur Darmkrebsvorsorge für Zuhause ist jederzeit möglich (sinnvoll ab dem 40. Lebensjahr).
  • Bewertung von BOSCH BKK mit Bosch BKK-Versicherte, die am Facharztprogramm in Baden-Württemberg teilnehmen, können die Koloskopie bereits ab 50 Jahren und nicht erst ab 55 Jahren in Anspruch nehmen. Sternen
    Bosch BKK-Versicherte, die am Facharztprogramm in Baden-Württemberg teilnehmen, können die Koloskopie bereits ab 50 Jahren und nicht erst ab 55 Jahren in Anspruch nehmen.
  • Bewertung von HEK-Hanseatische Krankenkasse mit Darmkrebsfrüherkennung gibt es für alle Altersklassen (Erstattung: 70 %, max. 100 EUR). Sternen
    Darmkrebsfrüherkennung gibt es für alle Altersklassen (Erstattung: 70 %, max. 100 EUR).
  • Bewertung von hkk mit Extra-Darmkrebsvorsorge: die hkk bietet ihren Versicherten zwischen 40 und 49 Jahren einmal jährlich einen Stuhltest an, der besser ist als der in der Regelversorgung verwendete Stuhltest. Der Test kann über hkk.de direkt nach Hause bestellt werden - unkompliziert und diskret. Sternen
    Extra-Darmkrebsvorsorge: die hkk bietet ihren Versicherten zwischen 40 und 49 Jahren einmal jährlich einen Stuhltest an, der besser ist als der in der Regelversorgung verwendete Stuhltest. Der Test kann über hkk.de direkt nach Hause bestellt werden - unkompliziert und diskret.
  • Bewertung von IKK Brandenburg und Berlin mit Erweiterte Darmkrebsvorsorge, Koloskopie ab 40 Jahre bei Männern und ab 45 Jahre bei Frauen. Sternen
    Erweiterte Darmkrebsvorsorge, Koloskopie ab 40 Jahre bei Männern und ab 45 Jahre bei Frauen.
  • Bewertung von IKK Südwest mit Die IKK erstattet je Versicherten und je Leistung einmal je Kalenderjahr die tatsächlich entstandenen Kosten in voller Höhe, maximal bis zu einem Betrag in Höhe von 30 Euro. Sternen
    Die IKK erstattet je Versicherten und je Leistung einmal je Kalenderjahr die tatsächlich entstandenen Kosten in voller Höhe, maximal bis zu einem Betrag in Höhe von 30 Euro.
  • Bewertung von Salus BKK mit Um diesen Versicherten auch in jungen Jahren eine gezieltere Vorsorge anzubieten, nimmt die Salus BKK an einem neuen Versorgungsangebot teil. Das durch den Innovationsfonds geförderte Pilotprojekt „FARKOR - Vorsorge bei familiärem Risiko für das kolorektale Karzinom“ ermöglicht es, Personen mit einem familiären Risiko schon ab 25 Jahren zur einmaligen Darmkrebsvorsorge zu schicken. Sternen
    Um diesen Versicherten auch in jungen Jahren eine gezieltere Vorsorge anzubieten, nimmt die Salus BKK an einem neuen Versorgungsangebot teil. Das durch den Innovationsfonds geförderte Pilotprojekt „FARKOR - Vorsorge bei familiärem Risiko für das kolorektale Karzinom“ ermöglicht es, Personen mit einem familiären Risiko schon ab 25 Jahren zur einmaligen Darmkrebsvorsorge zu schicken.
  • Bewertung von actimonda krankenkasse mit Darmkrebs, ab 55 Jahre, alle zwei Jahre Wahlrecht: Stuhluntersuchung oder max. zwei Früherkennungs-Darmspiegelungen (Koloskopien). Stern
    Darmkrebs, ab 55 Jahre, alle zwei Jahre Wahlrecht: Stuhluntersuchung oder max. zwei Früherkennungs-Darmspiegelungen (Koloskopien).
  • Bewertung von AOK Sachsen-Anhalt mit Erweiterte Darmkrebsvorsorge für Menschen unter 55 Jahren mit einem familiären Risiko für Darmkrebs. Versicherte bei denen bei Verwandten ersten Grades Darmkrebs aufgetreten ist und damit ein familiäres Risiko besteht, sollten sich fachärztlich untersuchen lassen. Schneller Zugang zum Facharzt (Gastroenterologe) und eine umfassende Beratung und Aufklärung sowie ggf. eine vorgezogene Koloskopie. Stern
    Erweiterte Darmkrebsvorsorge für Menschen unter 55 Jahren mit einem familiären Risiko für Darmkrebs. Versicherte bei denen bei Verwandten ersten Grades Darmkrebs aufgetreten ist und damit ein familiäres Risiko besteht, sollten sich fachärztlich untersuchen lassen. Schneller Zugang zum Facharzt (Gastroenterologe) und eine umfassende Beratung und Aufklärung sowie ggf. eine vorgezogene Koloskopie.
  • Bewertung von BERGISCHE Krankenkasse mit FOBplus-Stuhltest (Darmkrebsvorsorge) wird im Rahmen des Flexibonus bis zu 50 EUR bezahlt. Stern
    FOBplus-Stuhltest (Darmkrebsvorsorge) wird im Rahmen des Flexibonus bis zu 50 EUR bezahlt.
  • Bewertung von Bertelsmann BKK mit Versicherte der Bertelsmann BKK können ab 30 Jahren ein kostenloses immunologisches Testset zur Früherkennung von Darmkrebs bestellen. Stern
    Versicherte der Bertelsmann BKK können ab 30 Jahren ein kostenloses immunologisches Testset zur Früherkennung von Darmkrebs bestellen.
  • Bewertung von BKK Diakonie mit Die BKK Diakonie beteiligt Sie sich am Aktionsbündnis gegen Darmkrebs. Stern
    Die BKK Diakonie beteiligt Sie sich am Aktionsbündnis gegen Darmkrebs.
  • Bewertung von BKK firmus mit Die BKK firmus gewährt ihren Versicherten auch vor dem Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze die Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge. Stern
    Die BKK firmus gewährt ihren Versicherten auch vor dem Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze die Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge.
  • Bewertung von BKK HMR mit Kooperationsvertrag mit der Darmklinik Exter. Im Rahmen des BKK-Aktionsbündnisses ist eine kostenfreie Untersuchung (Stuhltest) möglich (insgesamt für weitergehende Vorsorgeuntersuchungen bis zu einem Betrag von 100 EUR je Kalenderjahr und Versicherten). Stern
    Kooperationsvertrag mit der Darmklinik Exter. Im Rahmen des BKK-Aktionsbündnisses ist eine kostenfreie Untersuchung (Stuhltest) möglich (insgesamt für weitergehende Vorsorgeuntersuchungen bis zu einem Betrag von 100 EUR je Kalenderjahr und Versicherten).
  • Bewertung von BKK Melitta Plus mit Kooperationsvertrag mit der Darmklinik Exter.
Vertragsinhalte: Je nach Krankheitsbild konservative, chirurgische oder ganzheitliche Behandlung. Abgerechnet werden 3 bzw. 6 Monatspauschalen. Der Vers. hat je Pauschale eine Zuzahlung von 20 EUR bzw. 40 EUR zu entrichten .	Die Aufklärung und Anforderung der Zuzahlung erfolgt durch die Darmklinik. Stern
    Kooperationsvertrag mit der Darmklinik Exter. Vertragsinhalte: Je nach Krankheitsbild konservative, chirurgische oder ganzheitliche Behandlung. Abgerechnet werden 3 bzw. 6 Monatspauschalen. Der Vers. hat je Pauschale eine Zuzahlung von 20 EUR bzw. 40 EUR zu entrichten . Die Aufklärung und Anforderung der Zuzahlung erfolgt durch die Darmklinik.
  • Bewertung von BKK Schwarzwald-Baar-Heuberg mit Neben der gesetzlichen Darmkrebsvorsorge übernimmt die BKK Schwarzwald-Baar-Heuberg einen besonders zielgenauen Stuhltest (immunologischer Okkultbluttest), der eine Trefferquote von etwa 70 % erreicht. Für die Durchführung des Test gibt es keine Altersbeschränkung. Der Test kann jährlich durchgeführt werden, im Bedarfsfall sogar öfter. Stern
    Neben der gesetzlichen Darmkrebsvorsorge übernimmt die BKK Schwarzwald-Baar-Heuberg einen besonders zielgenauen Stuhltest (immunologischer Okkultbluttest), der eine Trefferquote von etwa 70 % erreicht. Für die Durchführung des Test gibt es keine Altersbeschränkung. Der Test kann jährlich durchgeführt werden, im Bedarfsfall sogar öfter.
  • Bewertung von BKK VBU mit Darmkrebsscreenings im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagement. Stern
    Darmkrebsscreenings im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagement.
  • Bewertung von BKK VDN mit Die BKK VDN bietet Vorsorge innerhalb des Angebotes
    Die BKK VDN bietet Vorsorge innerhalb des Angebotes "Gemeinsam gegen Darmkrebs".
  • Bewertung von BKK VerbundPlus mit Darmspiegelung auch unter dem gesetzlich festgelegten Alter von 55 Jahren. Stern
    Darmspiegelung auch unter dem gesetzlich festgelegten Alter von 55 Jahren.
  • Bewertung von Heimat Krankenkasse mit Kostenübernahme für besondere Behandlungsangebote im Rahmen bestehender Verträge zur Integrierten Versorgung. Stern
    Kostenübernahme für besondere Behandlungsangebote im Rahmen bestehender Verträge zur Integrierten Versorgung.
  • Bewertung von Novitas BKK mit Es besteht ein Anspruch auf eine erweiterte Darmkrebsvorsorge für Menschen unter 55 Jahren mit einem familiären Risiko für Darmkrebs beim Facharzt. Stern
    Es besteht ein Anspruch auf eine erweiterte Darmkrebsvorsorge für Menschen unter 55 Jahren mit einem familiären Risiko für Darmkrebs beim Facharzt.
  • Bewertung von pronova BKK mit Bundesweit für alle Versicherten im Rahmen regionaler Versorgungsverträge.
Zur Darmkrebsvorsorge können bei der pronova BKK alle Versicherten zwischen 50 und 54, eine jährlich Untersuchung auf verborgenes Blut im Stuhl mit Hilfe eines Papierstreifentests in Anspruch nehmen. Zusätzlich können alle 50-Jährigen einen immunologischen Stuhltest auf okkultes Blut machen, der deutlich sicherer ist, als die bislang üblichen Papierstreifen-Tests. Dazu werden die in Frage kommenden Versicherten von der pronova BKK direkt eingeladen. Stern
    Bundesweit für alle Versicherten im Rahmen regionaler Versorgungsverträge. Zur Darmkrebsvorsorge können bei der pronova BKK alle Versicherten zwischen 50 und 54, eine jährlich Untersuchung auf verborgenes Blut im Stuhl mit Hilfe eines Papierstreifentests in Anspruch nehmen. Zusätzlich können alle 50-Jährigen einen immunologischen Stuhltest auf okkultes Blut machen, der deutlich sicherer ist, als die bislang üblichen Papierstreifen-Tests. Dazu werden die in Frage kommenden Versicherten von der pronova BKK direkt eingeladen.
  • Bewertung von SKD BKK mit Spezielle kostenlose immonologische Stuhltest inkl. Auswertung und Beratung werden im Rahmen einer groß angelegten Präventionskampagne für alle Kunden in der Zielgruppe angeboten. Stern
    Spezielle kostenlose immonologische Stuhltest inkl. Auswertung und Beratung werden im Rahmen einer groß angelegten Präventionskampagne für alle Kunden in der Zielgruppe angeboten.
  • Bewertung von VIACTIV Krankenkasse mit Darmkrebs-Screening mit immunologischen Tests im Rahmen der Darmkrebskampagne wird von der VIACTIV Krankenkasse bezahlt. Stern
    Darmkrebs-Screening mit immunologischen Tests im Rahmen der Darmkrebskampagne wird von der VIACTIV Krankenkasse bezahlt.
  • Bewertung von WMF BKK mit Versicherte der WMF BKK die am BKK.Mein Facharzt- Gastroenterologie teilnehmen, erhalten bereits ab dem 50. Lebensjahr eine Vorsorgekoloskopie. Stern
    Versicherte der WMF BKK die am BKK.Mein Facharzt- Gastroenterologie teilnehmen, erhalten bereits ab dem 50. Lebensjahr eine Vorsorgekoloskopie.
  • Bewertung von AOK Rheinland/Hamburg mit Die Darmkrebs-Früherkennung (ab 18 Jahren) gehört zu den ausgewählten Gesundheitsleistungen, die über das Bonusmodell der AOK Rheinland/Hamburg
    Die Darmkrebs-Früherkennung (ab 18 Jahren) gehört zu den ausgewählten Gesundheitsleistungen, die über das Bonusmodell der AOK Rheinland/Hamburg "AOK Gesundheitskonto" finanziert werden kann (Teilnahme am Gesundheitskonto notwendig, max. bis 500 Euro).
  • Bewertung von KKH Kaufmännische Krankenkasse mit Die Darmkrebsfrüherkennung außerhalb des Leistungskatalogs wird im Rahmen des Bonusprogramms KKH Bonus unterstützt. Bei Nachweis von drei gesundheitsbewussten Maßnahmen erhalten Versicherte ein Gesundheitsbudget von bis zu 60 Euro. Dies kann für ausgewählte Gesundheitsleistungen wie z. B. die Darmkrebsvorsorge eingesetzt werden. Bei 6 Maßnahmen können bis zu 120 Euro, bei 9 Maßnahmen sogar bis zu 180 Euro Gesundheitsbudget in Anspruch genommen werden. Sternen
    Die Darmkrebsfrüherkennung außerhalb des Leistungskatalogs wird im Rahmen des Bonusprogramms KKH Bonus unterstützt. Bei Nachweis von drei gesundheitsbewussten Maßnahmen erhalten Versicherte ein Gesundheitsbudget von bis zu 60 Euro. Dies kann für ausgewählte Gesundheitsleistungen wie z. B. die Darmkrebsvorsorge eingesetzt werden. Bei 6 Maßnahmen können bis zu 120 Euro, bei 9 Maßnahmen sogar bis zu 180 Euro Gesundheitsbudget in Anspruch genommen werden.
  • Bewertung von mhplus BKK mit Zuschuss im Rahmen des Benefit-Bonusprogramms in Höhe von bis zu 80 Euro für privatärztlich Magen- und Darmkrebsvorsorge möglich. Sternen
    Zuschuss im Rahmen des Benefit-Bonusprogramms in Höhe von bis zu 80 Euro für privatärztlich Magen- und Darmkrebsvorsorge möglich.
  • Bewertung von SBK mit Im Sinne der Entscheidungsunterstützung informiert die SBK Kunden und Interessenten mit umfassenden Artikeln, Experten-Interviews, Videos und Erfahrungsberichten mit Patienten zum Thema Darmkrebs und Vorsorge zusammen mit der Felix Burda Stiftung. Sternen
    Im Sinne der Entscheidungsunterstützung informiert die SBK Kunden und Interessenten mit umfassenden Artikeln, Experten-Interviews, Videos und Erfahrungsberichten mit Patienten zum Thema Darmkrebs und Vorsorge zusammen mit der Felix Burda Stiftung.
  • Magenkrebs und Darmkrebs

    Darmkrebs ist hierzulande sowohl bei Männern als auch bei Frauen eine sehr häufig auftretende Krebserkrankung. Aus diesem Grund sind Vorsorgeuntersuchungen hier besonders wichtig. Darmkrebs wird auch als kolorektales Karzinom bezeichnet. Es kann sich hierbei um ein Kolonkarzinom, also eine Krebserkrankung des Dickdarms, und/oder ein Rektumkarzinom, also eine Krebserkrankung des Mastdarms, handeln. Fast immer ist dieser Krebs auf entartete Polypen im Dickdarm zurückzuführen.

    Das Durchschnittsalter für eine Darmkrebserkrankung liegt bei Frauen bei 75 und bei Männern bei 69 Jahren. Meist tritt diese Krebsform ab dem 50. Lebensjahr auf. In der Frühphase des Tumorwachstums sind meistens kaum Beschwerden zu bemerken, weshalb der Krebs häufig erst spät entdeckt wird.

    Von Magenkrebs spricht man üblicherweise, wenn die Magenkarzinome von den Drüsenzellen der Magenschleimhaut ausgehen. Diese gehören zu den Adenokarzinomen. Daneben gibt es aber auch Tumore, die beispielsweise dem Muskelgewebe der Magenwand entstammen – die  Leiomyosarkome. Weitere Arten, die im Magen vorkommen können, sind gastrointestinale Stromatumoren (GIST) sowie MALT-Lymphome.

    Während Magenkrebs bei Frauen im Durchschnitt im Alter von etwa 75 auftritt, zeigt er sich bei Männern im Alter von circa 71 Jahren. Darüber hinaus kommt diese Form des Krebses bei letzteren etwas häufiger vor. Die Zahl der Magenkrebserkrankungen ist in den westlichen Ländern seit Jahren rückläufig. Noch immer kommt dieser Krebs allerdings auch in Deutschland nicht selten vor. Problematisch ist, dass er ebenfalls vergleichsweise wenige Symptome hervorruft, sodass er häufig erst sehr spät entdeckt wird und dann gegebenenfalls nicht mehr operabel ist. Daher kommt auch hier Vorsorgeuntersuchungen ein großer Stellenwert zu.

    Vorsorgeuntersuchungen auf Darmkrebs

    Da Darmkrebs sich fast immer aus eigentlich harmlosen Wucherungen der Darmschleimhaut, den Polypen, entwickelt, ist eine frühzeitige Entfernung dieser der wichtigste Schritt, um eine Tumorbildung zu vermeiden. Geschieht dies, bevor die Polypen entarten und somit bösartig werden können, sind die Heilungschancen gut. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen erhöhen die Möglichkeit, derartige Wucherungen rechtzeitig zu erkennen.
    Frauen und Männer können ab dem 50. Lebensjahr einmal jährlich eine Untersuchung auf Darmkrebs wahrnehmen. Die Kosten dieser Leistung tragen die gesetzlichen Krankenkassen. Zusätzlich besteht für Versicherungsmitglieder aller gesetzlichen Kassen ab dem 55. Lebensjahr die Möglichkeit, eine Darmspiegelung (Koloskopie) durchführen zu lassen. Sofern die Untersuchung keine Auffälligkeiten ergibt, kann sie nach 10 Jahren erneut auf Kosten der jeweiligen Kasse in Anspruch genommen werden.

    Ablauf einer Vorsorgeuntersuchung

    Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung ab 50 befragt der Arzt seinen Patienten nach Ernährungsgewohnheiten und Veränderungen beim Stuhlgang. Er tastet außerdem mit dem Finger den Enddarm ab (rektale Untersuchung), um Veränderungen festzustellen. Des Weiteren wird jährlich ein Test auf okkultes, also nicht sichtbares Blut, vorgenommen. Dafür enthält man vom Arzt  sogenannte Testbriefe. Diese enthalten einzelne Felder, von denen der Patient jedes mit einer Stuhlprobe eines bestimmten Tages versieht. Diese Proben werden später im Labor untersucht. Verfärbt sich die dabei eingesetzte Testlösung, ist des Ergebnis positiv. Weil okkultes Blut aber nicht nur auf Darmkrebs, sondern auch eine Entzündung hinweisen kann, wird zur Absicherung eine Koloskopie durchgeführt. Sofern Patienten ab 55 Jahren nicht das Angebot der Darmspiegelung wahrnehmen, sollte der Stuhltest mindestens alle zwei Jahre erfolgen. Andernfalls ist der Test innerhalb der 10 Jahre zwischen den Koloskopien nicht notwendig.

    Die Koloskopie nehmen gastroenterologisch tätige Fachärzte vor. Die anderen genannten Untersuchungen können vom Hausarzt, Gynäkologen sowie Urologen durchgeführt werden.

    Wichtige Vorsorgeuntersuchungen auf Magenkrebs

    Die einzig zuverlässige Möglichkeit, ein Magenkarzinom zu erkennen, ist die Magenspiegelung (Gastroskopie). Diese wird allerdings für gewöhnlich nur bei bestimmten Symptomen und Beschwerden durchgeführt, weil sowohl der Aufwand als auch die Risiken relativ hoch sind. Bei der Gastroskopie wird ein Schlauch über den Mund in die Speiseröhre geleitet. Damit der Würgereiz dabei nicht ausgelöst wird, wird der Rachen mit einem Spray örtlich betäubt. Der Schlauch beinhaltet eine Kamera, einen Arbeitskanal für das Einführen weiterer Instrumente sowie einen Lichtleiter. Mit seiner Hilfe kann der Arzt den Magen und den Zwölffingerdarm über einen Monitor begutachten. Aus der Schleimhaut entnimmt er einige kleine Gewebeproben, die später im Labor auf Veränderungen untersucht werden.
    Eine risikolose Untersuchungsmethode ist die virtuelle Magenspiegelung. Mittels Computertomografie und Magnetresonanztomografie des Magens, die am Computer zu dreidimensionalen Bildern zusammengefügt werden, kann der Magen oder die Speiseröhre auf Veränderungen untersucht werden.
    Anders als bei der Darmkrebsvorsorge sind die gesetzlichen Krankenkassen nicht dazu verpflichtet, die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen auf Magenkrebs zu übernehmen.

    Zusatzleistungen in der Magen- und Darmkrebsvorsorge

    Einige gesetzliche Krankenkassen erstatten die Kosten für die Vorsorgeuntersuchungen auf Darmkrebs auch schon bei Menschen unter 50 beziehungsweise 55. Darüber hinaus tragen manche Kassen die Kosten für immunologische Stuhltests.

     

     

     

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