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Krankenkassen-Test · Kriterium
Kostenübernahme rezeptfreie Arzneimittel für Schwangere
Für den Test wurde wie folgt bewertet:
3 Sterne - Ab 100 EUR pro Jahr für nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel für Schwangere bzw. 100% Kostenübernahme im Rahmen eines Gesundheitskontos ab 500 Euro insgesamt für verschiedene Leistungen
2 Sterne - Summe Erstattungen für nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel für Schwangere liegt zwischen 50 EUR und 99 EUR pro Jahr oder anteilige Kostenübernahme im Rahmen eines Gesundheitskontos ab 500 Euro oder volle Übernahme im Rahmen eines Gesundheitskontos ab 300 Euro insgesamt für verschiedene Leistungen
1 Stern - Summe Erstattungen für nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel für Schwangere liegt unter 50 EUR pro Jahr, Einschränkung auf einige bestimmte Medikamente oder anteilige Kostenübernahme im Rahmen eines Gesundheitskontos ab 300 Euro oder 100% im Rahmen eines Gesundheitskontos unter 300 Euro insgesamt für verschiedene Leistungen
Ergebnis nach Bundesland
Nur Kassen, die in Ihrem Land wählbar sindKostenübernahme rezeptfreie Arzneimittel für Schwangere
71 KassenIn diesem Bundesland ist keine der bewerteten Kassen wählbar.
Rezeptfreie Medikamente
Es gibt eine Vielzahl von Arzneimitteln, die man ohne Rezept in der Apotheke erhält. Diese nicht verschreibungspflichtigen Medikamente, die auch als OTC-Präparate („over the counter“ – „über die Ladentheke“) bezeichnet werden, sind allerdings trotzdem apothekenpflichtig. Abführmittel, Mittel gegen Reisekrankheit, Grippe- und Erkältungsmittel sowie Medikamente für den Mund- und Rachenraum fallen in diese Kategorie.
Kostenübernahme von rezeptfreien Arzneimitteln
Für Medikamente, die man ohne Rezept erhält, müssen die gesetzlichen Krankenkassen nicht die Kosten übernehmen. Dies gilt auch, wenn der Arzt ein solches Präparat verordnet hat. Weil nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel keiner Preisbindung unterliegen, lohnt sich für Kunden ein Preisvergleich zwischen den Präparaten der unterschiedlichen Hersteller.
In bestimmten Ausnahmefällen tragen einige Kassen die Kosten im Rahmen einer Zusatzleistung. Beispiele hierfür sind Medikamente für Jugendliche unter 18 Jahren, die unter einer Entwicklungsstörung leiden; Arzneimittel, die bei der Therapie einer schweren Erkrankung standardmäßig eingesetzt werden; oder solche mit Gingkoblatt-Extrakt zur Behandlung von Demenz.
Zusatzleistung für Schwangere
Idealerweise sollten Frauen während ihrer Schwangerschaft gar keine Arzneimittel zu sich nehmen, da diese das Ungeborene negativ beeinflussen können. Doch natürlich gibt es Ausnahmen, in denen werdende Mütter nicht auf ein Medikament verzichten können, beispielsweise bei einer chronischen Erkrankung. Zudem führt die Schwangerschaft bei vielen Frauen zum Mangel an bestimmten wichtigen Bausteinen wie Eisen(III), Vitamin B12, Folsäure und Calciumkarbonat. Aus diesem Grund erstatten einige gesetzliche Krankenversicherungen die Kosten für nicht rezept-, aber apothekenpflichtige Medikamente, die den genannten Mängeln entgegenwirken sollen, bis zu einem gewissen Betrag. Manche Krankenversicherungen zahlen die Kosten auch komplett. Je nach Kasse ist es darüber hinaus möglich, sich die Kosten für apothekenpflichtige homöopathische
