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Krankenkassen-Test · Kriterium
Beschwerdestelle
3 Sterne - Eine spezielle Beschwerdestelle gibt es.
2 Sterne - Eine Beschwerdehotline oder eine Beschwerde-E-Mailwerden angeboten.
1 Sterne - Beschwerden können über die allg. Hotline oder E-Mail geäußert werden.
Ergebnis nach Bundesland
Nur Kassen, die in Ihrem Land wählbar sindBeschwerdestelle
71 KassenIn diesem Bundesland ist keine der bewerteten Kassen wählbar.
Welche Aufgaben hat die Beschwerdestelle der Krankenkasse?
Versicherte haben das Recht, sich bei ihrer Krankenkasse über Probleme, Unstimmigkeiten oder aus ihrer Sicht fehlerhafte Entscheidungen zu beschweren. Dafür unterhalten die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel eine Beschwerdestelle oder ein zentrales Beschwerdemanagement. Dort können sich Mitglieder beispielsweise melden, wenn sie mit der Bearbeitung eines Antrags, der Erreichbarkeit oder dem Verhalten von Mitarbeitern unzufrieden sind. Auch Beschwerden über eine aus Sicht der Versicherten ungerechtfertigte Leistungsablehnung, lange Bearbeitungszeiten oder Schwierigkeiten bei der Kostenerstattung können hier vorgebracht werden. Die Beschwerdestelle prüft den Sachverhalt und bemüht sich um eine Klärung.
Wie können Versicherte eine Beschwerde einreichen?
Eine Beschwerde bei der Krankenkasse kann in der Regel schriftlich, telefonisch, per E-Mail oder über ein Online-Kontaktformular eingereicht werden. Empfehlenswert ist eine schriftliche Beschwerde, damit das Anliegen und die bisherige Kommunikation nachvollziehbar dokumentiert sind. Versicherte sollten dabei möglichst genau schildern, worum es geht, welche Vorgänge betroffen sind und welche Lösung sie erwarten. Vorhandene Unterlagen wie Bescheide, Schriftwechsel oder Rechnungen können als Nachweise beigefügt werden. Die Kontaktdaten der zuständigen Beschwerdestelle finden sich häufig auf der Internetseite der Krankenkasse. Die Krankenkasse sollte den Eingang der Beschwerde bestätigen und den Vorgang prüfen.
Was können Versicherte tun, wenn die Beschwerde erfolglos bleibt?
Wenn die Beschwerdestelle keine zufriedenstellende Lösung erreicht, stehen Versicherten weitere Möglichkeiten offen. Bei einer rechtlich anfechtbaren Leistungsentscheidung können sie innerhalb der angegebenen Frist Widerspruch gegen den Bescheid einlegen. Eine Beschwerde ersetzt diesen Widerspruch nicht und hemmt auch nicht die laufende Widerspruchsfrist. Darüber hinaus können sich Versicherte an die zuständige Aufsichtsbehörde ihrer Krankenkasse wenden. Bei bundesweit geöffneten Krankenkassen ist dies in der Regel das Bundesamt für Soziale Sicherung, bei landesunmittelbaren Krankenkassen die jeweilige Landesaufsicht. Auch die Unabhängige Patientenberatung Deutschland kann bei Fragen zu Patientenrechten und möglichen weiteren Schritten Orientierung bieten.
