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Die Krankenkasse "mhplus BKK" über sich

Einfach. Mehr. Du.

Turbulent, abenteuerlich, wunderschön – das Leben kann so vieles sein. Manchmal auch alles auf einmal. Um Deinem Alltagstrubel gerecht zu werden, möchten wir Dir den Weg zu uns so leicht wie möglich machen. Mit mehrfach ausgezeichneten Services und Leistungen, die genau zu Dir passen, versorgt Dich Deine mhplus nicht nur im Krankheitsfall. Wir kümmern uns auch darum, dass es erst gar nicht so weit kommt.

Deine mhplus ist in jeder Situation für Dich da - einfach, menschlich und verlässlich.

Krankenkasse, wie sie heute sein muss.

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Ohne Kündigung bequem und sicher die Krankenkasse wechseln. Ihr Antrag genügt: als PDF zum Download oder Sie benutzen unser Onlineformular
Informationen
Adresse
(Zentrale)
mhplus BKK
Franckstraße 8
71636 Ludwigsburg
Geöffnet in:
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Schleswig-Holstein
Thüringen
Mitglieder:
387992 (01.03.2026)
Versicherte:
487249 (01.03.2026)
Geschäftsstellen:
15
Vorstand:
Heiko Kastner
Betriebsnummer:
OST 07812433
WEST 63494759
Kassentyp:
BKK
Satzungen:
satzungen-mhplus-bkk-2026.pdf
Geschäftsbericht:
geschaeftsberichte-mhplus-bkk-2022.pdf
Tansparenzbericht:
transparenz-berichte-mhplus-bkk-2022.pdf
Stellenanzeigen:
mhplus BKK Stellenangebote
Testnoten
1,7 Großer Krankenkassentest
1,6 Azubi Krankenkassentest
1,7 Für Familien
1,8 Leistungen im Test
1,8 Großer Krankenkassentest
2,1 Für Schwangere & junge Eltern
1,8 Selbständige Krankenkassentest
1,7 Studenten Krankenkassentest

Besondere Leistungen (Highlights)

Professionelle Zahnreinigung

Starker Zuschuss zur PZR beim „Wunschzahnarzt“

Pro Kalenderjahr erhalten Kinder und Erwachsene einen Zuschuss zur PZR in Höhe von bis zu 40,00 Euro bei einem Zahnarzt (mit Kassenzulassung) ihrer Wahl.

Praktisch: Reichen Sie Ihre Rechnung einfach per mhplus-App ein.

Osteopathie
Alternative Behandlung

Ihre mhplus unterstützt Sie gerne zusätzlich zur Schulmedizin mit dieser alternativen Behandlung. Die Therapie eignet sich beispielsweise bei Schmerzen in

  • der Schulter,
  • im Kniegelenk,
  • Rücken,
  • Kopf und Nacken.

Mit sanften Handgriffen spürt der Osteopath auf, welche Bereiche Ihres Körpers verspannt sind.

Ihr Plus:
Sie bekommen von Ihrer mhplus einen Zuschuss für 2 Sitzungen im Jahr. Wir erstatten Ihnen maximal 60,00 Euro pro Sitzung. So können Sie einen Zuschuss von bis zu 120,00 Euro jährlich bekommen.

Fitcash Gesundheitsbonus
Fitcash-Gesundheitsbonus mit
mindApp und moveApp - bis zu 435Euro als Rechnungsbonus kassieren CASHBACK VON IHRER KRANKENKASSE bis zu 290€ sichern Sie sich den Fitcash-Gesundheitsbonus

Mit dem Fitcash-Gesundheitsbonus gewinnen Sie doppelt: Sie fördern Ihre Gesundheit. Und dafür bekommen Sie einen attraktiven Bonus: Das gilt für alle mhplus-Versicherten ab 15 Jahren. Lassen Sie sich belohnen: für Ihren gesunden Lebensstil!

Das belohnt der Fitcash 2025

Sichern Sie sich Ihren Fitcash 2025. Laden Sie sich gleich die kostenfreie App in Ihrem App-Store runter. Erfassen Sie ganz bequem Ihre Vorsorge und Impfungen beim Arzt in der App. Oder laden Sie Nachweise für Ihre sportlichen Aktivitäten und Prävention hoch. Sie haben alle Aktivitäten gesammelt? Dann lösen Sie gleich Ihren Bonus in der App ein.

Für jede dieser Aktivitäten gibt es 10,00 Euro in bar.
Wir belohnen 2025 ...

Sie machen bei den folgenden Aktivitäten mit:

  • Gesundheits-Check und Zahnvorsorge
  • Vorsorge für Krebs, Darm- und Hautkrebs
  • Untersuchung für Jugendliche (J2)
  • Mammografie
  • Vorsorge für Bauchaorten-Aneurysma
  • Schutzimpfungen
Auch das bringt Ihnen den Bonus 2025
  • Sportverein, Hochschul-Sport oder Betriebs-Sport
  • neu: für Fitness-Studio belohnen wir Sie extra
  • Deutsches Sportabzeichen oder Deutsches Schwimmabzeichen
  • Veranstaltung im Ausdauer-Sport
  • Präventionskurs

Neu ab 2025

Ab dem Bonusjahr 2025 bekommen Sie schon mit einer Aktivität bei Sport und Prävention einen Bonus.

Rechnungs-Bonus ab 2025

Haben Sie im Bonusjahr selbst Gesundheits-Leistungen aus dem
Leistungskatalog  bezahlt? Dann erhöht sich Ihr Bonus auf 15,00 Euro pro Aktivität. Das ist das 1,5- Fache und heißt konkret bis zu 435€ Erstattung ist möglich.

Sie bekommen ebenfalls einen Bonus im Fitcash für die Teilnahme an 

  • mhplus move
  • mhplus mind

Diesen gibt’s in bar oder als Rechnungs-Bonus (das 1,5- Fache). Beispiel: Sie haben die mind-Challenge pro geschafft? Dann haben Sie die Wahl zwischen 50,00 Euro in bar. Oder Sie bekommen einen Zuschuss von 75,00 Euro für selbst bezahlte Gesundheits-Leistungen (Rechnungs-Bonus).

Kinderbonusprogramm Potzblitz

TOLLER BONUS FÜR IHR KIND unser

mhplus Potzblitz Kinderbonus

Das Kinderbonusprogramm Potzblitz belohnt eine gesunde Lebensweise. Honoriert wird dabei die Teilnahme an verschiedenen Maßnahmen, die sich positiv auf die jungen Versicherten auswirken.Teilnehmen können alle versicherten Kinder der mhplus bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres. Kinder bis 14 Jahre sahnen beim Potzblitz-Kinderbonus ab: Geldprämien bis zu 150,00 Euro.

https://www.mhplus-krankenkasse.de/privatkunden/unsere-leistungen/bonusprogramme/kinderbonus-potzblitz

BabyPlus-Paket - bis zu 660 Euro extra
Ihr Baby und Sie haben es sich verdient: Damit es Ihnen gut geht und der Start ins Leben gelingt. Dafür gibt es das BabyPlus-Paket. Sichern Sie sich 660,00 Euro Extra. Schwangerschaftsbudget
Unser Extra für Sie: bis zu 250,00 Euro pro Schwangerschaft für zusätzliche Vorsorge-Leistungen. Sie entscheiden, für welche Leistungen Sie diesen Betrag verwenden. Hebammenrufbereitschaft
Damit sich Mütter gut aufgehoben fühlen - eine besondere Begleitung in der Schwangerschaft. Unser Extra: bis zu 250,00 Euro. Baby-Bonus
Die Gesundheit punktet und es gibt noch einen Bonus. Mit dem Baby-Bonus bis zu 160,00 Euro absahnen.

weitere kostenlose Zusatzleistungen:
Hebamme für zu Hause - das KinderHeldin-Sorglos-Premium Paket der mhplus
Vorsorgevertrag: Hallo Baby
Vorsorgeprogramm: BabyCare
 

Zusätzliche Vorsorgeleistungen in der Schwangerschaft - bis zu 250,00€ Zuschuss

ZUSÄTZLICHE VORSORGELEISTUNGEN

Mein mhplus Schwangerschaftsbudget

Unser Extra für Sie: bis zu 250,00 Euro pro Schwangerschaft für zusätzliche Vorsorge-Leistungen. Eine spannende und aufregende Zeit steht bevor! Gerne unterstützt Ihre mhplus Sie dabei mit umfangreichen Leistungen. Sie entscheiden, für welche Leistungen Sie diesen Betrag verwenden.

Ihre mhplus übernimmt für Sie bis zu 150,00 Euro pro Schwangerschaft für zusätzliche Vorsorgeleistungen:

  • Ersttrimester-Screening
  • Toxoplasmose-Test
  • B-Streptokokken-Test
  • Antikörper gegen Windpocken feststellen
  • Antikörper gegen Ringelröteln feststellen
  • Zytomegalie-Test/CMV-Antikörper-Test
  • nicht verschreibungspflichtige apothekenpflichtige Arzneimittel
  • Online-Geburtsvorbereitungskurs
  • Geburtsvorbereitungskurs für den Partner
  • Individuelle Beratungen zum Umgang und Pflege von Neugeborenen
  • Online Rückbildungsgymnastik Kurs
  • zusätzliche Stillberatung
  • zusätzliche Trageberatung

Voraussetzungen

  • Durchführung von zugelassenen Vertragsärzten/Leistungserbringern oder von Leistungserbringern nach § 13 Abs. 4 SGB V
  • Bezug der Arzneimittel in der zugelassenen Apotheke oder nach deutschem Recht zugelassenen Versandapotheke

Wichtige Info für Sie:

Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft, die

  • nicht medizinisch begründet und
  • nicht Teil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung sind,

sind seit dem 01.01.2021 nicht mehr erlaubt.

Schicken Sie uns

  • die Rechnung Ihres Vertragsarztes oder Ihrer Hebamme
  • die Arzneimittel-Quittung mit Rezept Ihres Vertragsarztes und
  • Ihre Bankverbindung.

Es wäre toll, wenn Sie uns Ihre Unterlagen bis zum 31.03. des Folgejahres senden.

Einsendeschluss ist der 15. April - bis zu diesem Stichtag brauchen wir Ihre Belege.

Nutzen Sie dazu das Formular auf unserer Homepage. Noch schneller geht’s mit der mhplus Service-App. Einfach Rechnung fotografieren. Dann mit wenigen Klicks hochladen und portofrei senden.

https://www.mhplus-krankenkasse.de/privatkunden/unsere-leistungen/schwangerschaft-geburt/leistungen-fuer-mutter-kind/schwangerschaftsbudget

BKK Aktivwoche Programm

Das Präventionsprogramm mit dem Sie gesund bleiben.

Die BKK-Aktivwoche ist ein ganzheitliches Präventionsprogramm in über 30 ausgewählten Regionen Deutschlands.

Die BKK-Aktivwoche vermittelt ihren Teilnehmern Methoden der Gesundheitsförderung und motiviert sie, diese regelmäßig weiterzuführen. Sie können sowohl an Spezial- als auch an Basisprogrammen teilnehmen.

Die Gesundheitsreise mit Schwerpunkten zu Bewegung, Ernährung oder Entspannung bietet für jeden etwas. Besondere Angebote für Familien, junge Versicherte, Frauen und Senioren berücksichtigen auch die jeweiligen speziellen Bedürfnisse.

Die genauen Termine und Kosten finden Sie im Online-Portal und im Programmheft.

Förderung durch Ihre mhplus

Die mhplus BKK fördert Ihre Teilnahme an der BKK-Aktivwoche und bezuschusst die darin enthaltenen Gesundheitskurse. Der jährliche Beitrag für diese Gesundheitsförderungsmaßnahme umfasst 160,- Euro. Voraussetzung ist, dass Sie im laufenden Kalenderjahr noch keine Gesundheitsreise in Anspruch genommen haben.

bis zu 270€ mit dem KfO-Budget und weitere zusätzliche Zahnleistungen sparen
Mit dem KFO-Budget und weiteren Zahnleistungen bis zu 270 Euro sparen:

Unser Extra für Sie: bis zu 150,00 Euro für zusätzliche kieferorthopädische Leistungen. Gerne unterstützt Ihre mhplus Sie und Ihr Kind bei der kieferorthopädischen Behandlung mit umfangreichen Leistungen. Sie entscheiden, wie Sie diesen Betrag verwenden.
Den Zuschuss bekommen Sie für:

  • Höherwertige Brackets
  • Besondere Bögen
  • Festsitzende Unterkiefer-Retainer
     

Die Glattflächenversiegelung - Ihr SatzungsPlus:
Bei festsitzenden Zahnspangen werden sogenannte Brackets auf die Zähne aufgeklebt. Es empfiehlt sich, die Zähne vorher mit einem Schutzlack überziehen zu lassen, die sogenannte Glattflächenversiegelung. Erstattet werden bis zu 60,00 € je Versicherter pro Kalenderjahr. 

Die Fissurenversiegelung - Ihr SatzungsPlus:
Sie erhalten von Ihrer mhplus für die Fissurenversiegelung der kleinen Backenzähne (Prämolaren 4 und 5) bis zu 60,00 Euro pro Jahr. Das gilt für alle mhplus Versicherten! Die Versiegelung der großen Backenzähne (Molaren) wird für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren direkt mit der mhplus abgerechnet.

TeleClinic - exclusives Premium-Paket

Über die Plattform der TeleClinic steht deutschlandweit 24 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr ein hoch qualifiziertes Ärztenetzwerk zur Verfügung.

die Vorteile auf einen Blick
  • 24/7 Erreichbarkeit auch an Sonn- und Feiertagen
  • deutsche Ärzte
  • kaum Wartezeit
  • ortsunabhängig

Welche Behandlungen können Sie digital nutzen?

Ärzte können über TeleClinic fast alles behandeln, was ein traditioneller Hausarzt auch behandelt, zum Beispiel:

  • Erkältung/Grippe
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Hautkrankheiten/-ausschläge
  • Rücken-/Nackenschmerzen
  • Augenentzündungen
  • und vieles mehr

Dafür stehen Ihnen Ärzte aus alle gängigen Facharztgruppen zur Verfügung. Und das beste: Durch Ihre Mitgliedschaft bei der mhpus erhalten Sie eine bevorzugte Behandlung und es kann ein Videogespräch innerhalb von 30 Minuten gewährleistet werden.

Krankenkassen in Deutschland

Die gesetzlichen Krankenkassen sind die Träger der Gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland und somit Teil des deutschen Sozialsystems. Als Körperschaften des öffentlichen Rechts arbeiten sie nach dem Prinzip der Selbstverwaltung unter Aufsicht beauftragter Behörden. 

Inhaltsverzeichnis
  • 1 Die Krankenkasse "mhplus BKK" über sich
  • 2 Einfach. Mehr. Du.
  • 3 Besondere Leistungen (Highlights)
  • 4 Krankenversicherung in Deutschland
  • 5 Aufgaben der Krankenversicherung
  • 6 Gesetzliche und private Krankenkassen
  • 7 Kassenarten
  • 8 Aufsichtsbehörde der Krankenkassen
  • 9 Anzahl der Krankenkassen und Entwicklung
  • 10 Allgemeine Fragen (FAQ) zu Krankenversicherung und Krankenkassen

Krankenversicherung in Deutschland

In Deutschland gilt ein duales System der Krankenversicherung, bestehend aus der Gesetzlichen Krankenversicherung auf der einen und der Privaten Krankenversicherung auf der anderen Seite. Seit 2009 sind alle Einwohner der Bundesrepublik Deutschland zur Mitgliedschaft in einer gesetzlichen oder einer privaten Krankenkasse verpflichtet.

Aufgaben der Krankenversicherung

Laut Sozialgesetzbuch gehören der Erhalt der Gesundheit der Versicherten bzw. deren Verbesserung oder Wiederherstellung und damit auch die Linderung von Beschwerden bei Krankheit zu den Aufgaben der gesetzlichen Krankenkassen. Aus diesen Zielen und Aufgaben ergibt sich der allgemeine Leistungsanspruch der Versicherten. Die von den gesetzlichen Krankenkassen finanzierten Behandlungen und sonstigen Leistungen müssen laut SGB V "ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich" gestaltet sein. Laut diesem Wirtschaftlichkeitsgebot dürfen sie das "Maß des Notwendigen" und medizinisch sinnvollen nicht überschreiten. 

Gesetzliche und private Krankenkassen

GKV uind PKV GKV uind PKV
Neun von zehn Menschen in Deutschland sind in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert, deren Hauptmerkmal das Solidarprinzip ist. Dieses besagt, dass gesunde Versicherte für Kranke, Jüngere für Ältere, Alleinstehende für Familien und einkommensstarke für einkommensschwache Versicherte anteilig höhere Beiträge bezahlen. Durch das Solidarprinzip unterscheidet sich die GKV grundlegend von der PKV, in der das Äquivalenzprinzip gilt. Während sich die Höhe der Beiträge in der GKV nach dem jeweiligen Einkommen richten, richten sich die Beiträge in der PKV nach dem zu versichernden individuellen Risiko. 

Gesetzliche Krankenkassen sind nicht als Unternehmen zu betrachten und zahlen keine Steuern. Die wichtigste Rechtsgrundlage einer gesetzlichen Krankenkasse ist die Satzung, in der alle Beiträge, Boni, Tarife, Prämien und Leistungen festgelegt werden. Weiterhin unterliegen Gesetzliche Kassen einer Auskunftspflicht, müssen also regelmäßig ihren Finanzhaushalt offenlegen. Private Krankenkassen arbeiten dagegen gewinnorientiert, werden von Versicherungsunternehmen der Finanzwirtschaft betrieben und unterliegen somit allen Pflichten und Regeln von Kapitalgesellschaften. Um ihrer Pflicht nach Altersrückstellungen nachzukommen, legen private Krankenkassen einen Teil der von den Versicherten gezahlten Prämien an den Kapitalmärkten an.     

Kassenarten

Die gesetzlichen Krankenkassen sind in folgende Kassenarten untergliedert: Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK), Betriebskrankenkassen (BKK), Innungskrankenkassen (IKK), Landwirtschaftliche Krankenkassen (LKK), Knappschaft und die Ersatzkassen (EK).

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Die Abkürzung AOK steht für Allgemeine Ortskrankenkasse. In Deutschland gibt es 11 AOKs, welche 27 Millionen Versicherte betreuen (Stand 06/26). Dies entspricht einem Marktanteil von circa 37%. Damit sind die AOKs die zweitgrößte Kassenart.
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Die Abkürzung BKK steht für Betriebskrankenkassen. Die Betriebskrankenkassen unterscheiden sich in geöffnete und geschlossene Krankenkassen. Ca. 30 % der BKKen sind geschlossen und somit für die Allgemeinheit nicht zugänglich. Mit einem Marktanteil von 12,5% sind die BKKs die drittgrößte Kassenart.
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Die IKKen lassen sich auf Gesellenbruderschaften und Zünfte zurückführen. Sie haben mit über 5,2 Millionen Versicherten einen Marktanteil von 7 %. Sie sind die viertgrößte Kassenart. Momentan gibt es 6 IKKs, welche aber nicht alle bundesweit geöffnet sind.
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Zu den Ersatzkrankenkassen gehören die Techniker Krankenkasse, die BARMER, die HEK, die hkk, die KKH sowie die DAK. Diese sechs Krankenkassen haben zusammen circa 29 Millionen Versicherte und somit einen Marktanteil von etwa 37 % (Stand 06/26). Damit bilden die Ersatzkrankenkassen die größte Krankenkassenart.
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Bei der Knappschaft handelt es sich um eine bundesweit geöffnete gesetzliche Krankenkasse. Mittlerweile kann sie auf eine über 750 jährige Geschichte zurückblicken. Ihren Ursprung fand die Knappschaft bei den Bergleuten, welche sich aufgrund der besonderen Gefahren im Bergbau gegenseitig sozial absichern wollten. Damit ist die Knappschaft ist die älteste Sozialversicherung der Welt. Momentan zählt die Knappschaft 1,1 Millionen Versicherte (Stand 06/26).
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Die Abkürzung LKK steht für Landwirtschaftliche Krankenkasse. In ihr sind Landwirtschaftliche Unternehmer und ihre Familienangehörigen grundsätzlich pflichtversichert, ein Wahlrecht wie bei den anderen Kassenarten besteht nicht. Ende 2025 zählte der LKK ca 505.000 Versicherte.

Aufsichtsbehörde der Krankenkassen

Hinsichtlich der Aufsichtspflicht durch Behörden unterscheidet man bundesunmittelbare Kassen, die für mindestens drei Bundesländer zuständig sind und gesetzlichen Kassen unter Landesaufsicht. Für alle bundesunmittelbaren Kassen führt das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS), während für die behördliche Aufsicht aller anderen gesetzlichen Krankenkassen das jeweilige Landesministerium für Soziales zuständig ist. Alle Aufsichtsbehörden sind auch für Beschwerden von Versicherten zuständig. 

Aufsichtsbehörde

Anschrift

Bundesamt Soziale Sicherung (BAS) 

Bundesamt für Soziale Sicherung
Referat II
Friedrich-Ebert-Allee 38
53113 Bonn
Tel: 0228 / 619-0
Fax: 0228 / 619-1870
Mail: poststelle@bas.bund.de
https://www.bundesamtsozialesicherung.de/                                               

Gesundheits- und Sozialministerien
der Länder

Liste der Ministerien

Anzahl der Krankenkassen und Entwicklung

Durch eine Vielzahl von Fusionen ist die Zahl der Krankenkassen in Deutschland stark gesunken. Gab es zu Beginn der siebziger Jahre noch weit über 1500 gesetzliche Krankenkassen, sank die Anzahl bis 1995 auf unter 1000 und lag zehn Jahre später nur noch bei 250. Derzeit gibt es noch 73 geöffnete gesetzliche Krankenkassen (Stand 2025) und 23 gesetzliche Krankenkassen, die als so genannte 'geschlossene Betriebskrankenkassen' ausschließlich für die Beschäftigten der jeweiligen Firmen vorgesehen sind.

Bild Quelle: GKV-Spitzenverband

Allgemeine Fragen (FAQ) zu Krankenversicherung und Krankenkassen

Im Zusammenhang mit der Krankenversicherung und der Mitgliedschaft in einer Krankenkasse gibt es häufig auftauchende Fragen, die wir an dieser Stelle beantworten. Sollte Ihre Frage nicht aufgeführt sein, können Sie diese auch im Forum stellen.  >> zum Krankenkassen-Forum.

Was ist eine gesetzliche Krankenversicherung?

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist ein Teil des deutschen Sozialversicherungssystems und stellt die Grundversorgung im Krankheitsfall sicher. Sie ist für viele Menschen in Deutschland verpflichtend und basiert auf dem Solidaritätsprinzip.

Für wen ist die gesetzliche Krankenversicherung zuständig?

Antwort: In der Gesetzlichen Krankenversicherung kann sich grundsätzlich jeder Erwachsene versichern, wobei zwischen versicherungspflichtigen und nicht versicherungspflichtigen Personengruppen unterschieden wird. Letztere haben die Möglichkeit, als freiwillig Versicherte Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse zu sein.

GKV-versicherungspflichtig sind unter anderem folgende Personengruppen:

  • Arbeitnehmer, Angestellte und Azubis mit Jahresverdienst unterhalb JAEG
  • Arbeitslose während des Bezuges von ALG I, ALG II oder ALG bei Weiterbildung
  • Landwirte
  • Freischaffende Künstler und Publizisten nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz
  • Studenten bis zum 14. Fachsemester unter 30 Jahren an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen
  • Rentner, die bestimmte Vorversicherungszeiten in der GKV erfüllen 

Welche Krankenkassen gibt es?

Antwort: Analog zu den beiden existierenden Versicherungsarten gibt es in Deutschland gesetzliche und private Krankenkassen. Während die gesetzlichen Kassen als Körperschaften des öffentlichen Rechts deklariert sind, handelt es sich bei den Trägern privater Krankenkassen um marktwirtschaftlich agierende Versicherungsunternehmen. 

Bei den gesetzlichen Krankenkassen unterscheidet man grundsätzlich in geöffnete oder geschlossene Krankenkassen. Geschlossene Krankenkassen sind nur für Angehörige und Mitarbeiter bestimmter Firmen zugelassen. Beispiele dafür sind die Daimler Betriebskrankenkasse, die E.ON Betriebskrankenkasse oder die BKK Merck. 

In den geöffneten Krankenkassen können sich Einwohner bzw. gemeldete Arbeitnehmer eines, mehrerer oder aller Bundesländer versichern. Im letzten Fall spricht man von bundesweit geöffneten Krankenkassen.

Historisch und sozialpolitisch haben sich die heutigen Krankenkassen aus verschiedenen Wurzeln heraus entwickelt, sie sich in den heute existierenden unterschiedlichen Kassenarten widerspiegeln.
Bei den Kassenarten unterscheidet man in AOK, BKK, Ersatzkassen, IKK,  LKK und die Knappschaft.


Welche Unterschiede gibt es zwischen den einzelnen Kassen?

Antwort: Die Unterschiede liegen für die Versicherten bei den monatlichen Beitragskosten, dem Service und den zusätzlich angebotenen freiwilligen Satzungsleistungen. Jeder dieser drei Bereiche kann unter Umständen bereits allein den Ausschlag für einen Kassenwechsel geben, etwa wenn ein empfindlich hoher Zusatzbeitrag eingeführt, eine Geschäftsstelle vor Ort fehlt oder der Kostenzuschuss für einen Yogakurs nicht bewilligt wird.


Wie und wo kann man als Versicherter bei der Krankenkasse sparen?

Antwort: Bei den Gesundheitskosten zu sparen, muss nicht gleich heißen, dass an der Gesundheit selbst gespart wird. Folgende Möglichkeiten haben Versicherte:

Sparen durch Vermeidung eines hohen Zusatzbeitrages 

Wechselt man von einer Krankenkasse mit hohem Zusatzbeitrag in eine Kasse, die ohne diesen auskommt bzw. diese Zusatzbelastung niedrig hält, können bei mittleren Einkommen mehrere hundert Euro pro Jahr eingespart werden. 

Sparen durch Wahltarife 

Entscheidet man sich als Versicherter für einen Wahltarif mit Beitragsrückerstattung, kann man bei Nichtinanspruchnahme ärztlicher Leistungen einen Teil der geleisteten Beiträge zurückerstattet bekommen. Maximal sind hier 600 Euro pro Jahr möglich.

Sparen durch Bonusprogramme

Bonusprogramme belohnen aktives gesundheitsbewusstes Verhalten der Versicherten zum Teil mit beachtlichen Prämienbeträgen.  Wer für sich und seine Familie Stempel im Bonusheft zusammenträgt, kann Barprämien oder Gesundheitsleistungen in Höhe von mehreren hundert Euro dafür erhalten.


Wieviele Krankenkassen gibt es?

Antwort: Durch Fusionen und eine Insolvenz hat sich die Anzahl der gesetzlichen Krankenkassen  in den vergangenen 40 Jahren sehr stark verringert. Waren es 1970 noch 1.815 gesetzliche Kassen, schrumpfte die Zahl kontinuierlich und lag zur Jahrtausendwende bei 420. Aktuell gibt es in Deutschland insgesamt noch 71 geöffnete gesetzliche Krankenkassen. Dazu kommen noch wenige geschlossene gesetzliche Krankenkassen. Auch die Anzahl privater Krankenkassen ist zurückgegangen und beläuft sich auf circa 40 Anbieter, etwas mehr als 30 bieten eine private Vollkrankenversicherung an..


Wie hoch ist der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung?

Antwort: Der Beitrag setzt sich aus dem Allgemeinen Beitrag (14,6%) und dem Zusatzbeitrag zusammen. Für Pflichtversicherte übernehmen Arbeitgeber bzw. die Rentenversicherung jeweils die Hälfte davon (gilt ab 2021). Selbstständige und freiwillig versicherte Rentner, aber auch Studenten, Hausfrauen und Hausmänner zahlen den vollen allgemeinen Beitrag und den vollen Zusatzbeitrag. 
 

Beispiele

Rechenbeispiel Pflichtversicherte

Brutto-Monatseinkommen: 3800 €  | Zusatzbeitrag: 2,9 % 
anteiliger KV-Beitrag für Pflichtversicherte: 3800 €  x 7,3 % /100 + 3800 x 1,45 %/100 = 332,50 Euro

Rechenbeispiel Selbstständige

Brutto - Monatsüberschuss: 5000 €  | Zusatzbeitrag: 3,3 %   
KV-Beitrag für Pflichtversicherte: 5000 €  x 14,6 % /100 + 4000,- € x 2,7 %/100 = 895,00 Euro

Leistungen
  • Gesetzliche Leistungen der Krankenkassen
  • Satzungsleistungen der Krankenkassen
  • Ausgeschlossene Leistungen
  • Familienversicherung
  • Bonusprogramme
  • Wahltarife
  • Vorsorgeuntersuchungen
Personengruppen
  • Arbeitnehmer
  • Selbstständige
  • Studenten
  • Azubis
  • Rentner
  • Künstler & Publizisten
  • Weitere Personengruppen
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