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Selbstverwaltung

Die Selbstverwaltung stellt ein Grundprinzip der deutschen Sozialversicherung dar. Als Träger der Sozialversicherung sind die gesetzlichen Krankenkassen selbstverwaltete Körperschaften des öffentlichen Rechts. Sie ist mit den öffentlichen Aufgaben der gesetzlichen Krankenversicherung betraut, deren Einzelheiten  im Sozialgesetzbuch festgeschrieben sind. Die Aufgaben werden unter staatlicher Aufsicht durchgeführt, wobei die Krankenkassen aber finanziell selbstständig bleiben.


Bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt es, wie bei allen anderen Sozialversicherungsträgern auch, in der Regel drei Organe: Eine ehrenamtliche Vertreterversammlung, einen ehrenamtlichen Vorstand uns einen hauptamtlichen Geschäftsführer. Die Vertreterversammlung gilt als oberstes Gremium. Ihre Mitglieder werden alle 6 Jahre durch die Sozialwahl von den Versicherten und Arbeitgebern gewählt. In der Regel sind das Beitragszahler, die sich ehrenamtlich in dieser Tätigkeit engagieren. Die Vertreterversammlung wählt den Vorstand und den Geschäftsführer. Außerdem soll der Vorstand über die Selbstverwaltung, also durch die Vertreterversammlung kontrolliert werden.

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