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Geringverdienergrenze

Auszubildende, deren Vergütung unterhalb der Geringverdienergrenze liegt, müssen keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Das gilt auch für Versicherte, die ein freiwilliges soziales Jahr oder ein freiwilliges ökologisches Jahr im Sinne des Jugendfreiwilligendienstegesetzes oder einen Bundesfreiwilligendienst nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz leisten. Diese werden komplett vom Arbeitgeber übernommen. Seit 2003 liegt die Geringverdienergrenze bei 325 Euro im Monat.

Übersteigt die Vergütung des Auszubildenden in einem Monat die Geringverdienergrenze aufgrund von Einmalzahlungen (z.B. Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld), so zahlen der Auszubildende und dessen Arbeitsgeber die für den überzähligen Betrag anfallenden Sozialversicherungsbeiträge jeweils zur Hälfte.

Die Geringverdienergrenze ist nicht zu verwechseln mit der Geringfügigkeitsgrenze.