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Berufskrankheit

Leidet eine versicherte Person unter einer Erkrankung, die in Folge einer versicherten beruflichen Tätigkeit verursacht worden ist, spricht man von einer Berufskrankheit. Vorausgesetzt, dass diese in der Berufskrankheiten-Verordnung aufgeführt ist.

In der Anlage 1 der Berufskrankheiten-Verordnung ( BKV ) sind die anerkannten Berufskrankheiten aufgelistet. Krankheiten, die in dieser Liste nicht enthalten sind, können in Einzelfällen dennoch unter bestimmten Voraussetzungen „wie eine Berufskrankheit“ anerkannt werden. Dies ist aber nur dann möglich, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass für eine bestimmte Berufsgruppe arbeitsbedingt ein signifikant erhöhtes Risiko besteht, an einer bestimmten Gesundheitsstörung zu erkranken. Der bloße Zusammenhang zwischen einer Krankheit und der ausgeführten Tätigkeit ist somit nicht ausreichend, wodurch verhindert werden soll, dass verbreitete Volkskrankheiten als Berufskrankheiten eingestuft werden.

Der Verdacht auf eine Berufskrankheit muss der Berufsgenossenschaft gemeldet werden.

 

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