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Berufsgenossenschaft

Die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung sind die gewerblichen Berufsgenossenschaften. Alle Arbeitgeber müssen Mitglied in der Berufsgenossenschaft sein.

Aufgaben der Berufsgenossenschaften

  • Verhinderung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten durch geeignete Präventionsmaßnahmen
  • Einleitung von geeigneten Rehabilitationsmaßnahmen nach Arbeitsunfällen bzw. nach Eintritt einer Berufskrankheit, um so Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Versicherten wiederherzustellen
  • Finanzielle Entschädigung von Versicherten und Hinterbliebenen

Die Berufsgenossenschaften finanzieren sich aus den Beiträgen der Unternehmen. Die Arbeitgeber zahlen diese Beiträge zu 100 Prozent. Arbeitnehmer müssen keine Beiträge zahlen. Die Höhe der zu zahlenden Beiträge richtet sich in erster Linie nach

  • dem durchschnittlichen Unfallrisiko der Branche, in der ein Unternehmer tätig ist
  • der Summe der Arbeitsentgelte, die ein Unternehmer an seine Beschäftigten zahlt (Lohnsumme)
  • Beitragsaufschlägen oder Beitragsabschlägen, die je nach Schadensentwicklung festgelegt werden.
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