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Arbeitsunfähigkeit

Arbeitsunfähigkeit im Sinne der Sozialversicherung bedeutet, dass der Arbeitnehmer seine bisherige Tätigkeit aufgrund von Krankheit nicht mehr ausführen kann. Sie liegt auch vor, wenn er sich bei Fortführen der Arbeit der Gefahr aussetzen würde, seinen Gesundheitszustand zu verschlechtern.
Personen, die arbeitslos sind, gelten als arbeitsunfähig, wenn sie keine leichten Arbeiten in dem Zeitraum verüben können, in dem sie sich bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet haben.


Wird eine Person, die in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis steht, arbeitsunfähig, besteht ein rechtlicher Anspruch auf Lohnfortzahlung in den ersten 6 Wochen durch den Arbeitgeber. Im Anschluss an diese Frist erfolgt die Zahlung von Krankengeld durch die Krankenkasse.


Als Nachweis für die Arbeitsunfähigkeit dient eine vom Arzt ausgestellte Krankschreibung. Diese muss spätestens am dritten Werktag nach Beginn der Krankheit dem Arbeitgeber vorgelegt werden. Der Krankenkasse muss die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung spätestens nach einer Woche vorliegen, andernfalls besteht die Gefahr, dass bei einem längeren Ausfall des Arbeitnehmers der Anspruch auf Zahlung von Krankengeld erlischt.