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Berufsunfähigkeit

Als berufsunfähig gilt ein Versicherter, wenn er infolge von Krankheit, Unfall oder anderen Gebrechen weder in seinem erlernten noch in einem anderen ihm zumutbaren Beruf so viel leisten und verdienen kann, wie andere Berufstätige mit ähnlicher Ausbildung, gleichwertigen Kenntnissen und Fähigkeiten. Hierbei geht es um eine langfristige oder lebenslange Beeinträchtigung.

Berufsunfähigkeitsversicherungen zahlen in der Regel bereits ab einer teilweisen Berufsunfähigkeit von 50 %.

Typische Berufe, die eine körperliche Schädigung verursachen können, sind unter anderem Pflegeberufe, beispielsweise die Altenpflege. Auch geistige Überbelastungen, die dauerhaft zur Berufsunfähigkeit führen, kommen häufiger vor. Hiervon sind z. B. Lehrer oder Ärzte oft betroffen. Psychische Erkrankungen waren im Jahr 2014 die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit (32 % der Fälle).

 

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