Krankenkassenbeiträge

SKD BKK erhöht Zusatzbeitrag ab November

Gesamtbeitrag klettert auf 18,25 % - Betroffene Mitglieder können wechseln und sparen
veröffentlicht am von Redaktion krankenkasseninfo.de

Der Zusatzbeitrag der SKD BKK steigt ab November 2026  Der Zusatzbeitrag der SKD BKK steigt ab November 2026(c) Chris Beck / pixelio.de
Die SKD BKK erhöht ihren Zusatzbeitrag ab dem 1.November. Die in elf Bundesländern geöffnete regionale gesetzliche Krankenkasse lag mit ihrem Beitzragssatz bislang im durchschnittlichen Bereichund wird nun teurer. Die Mitglieder zahlen ab November bis zu 38 Euro mehr im Monat für ihre Krankenversicherung.

2026-10-27T12:11:00+00:00

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Normalverdienende Angestellte mit Durchschnittsbruttolohn und deren Arbeitgeber müssen 13 bis 15 Euro mehr im Monat an die Krankenkasse abführen.   

Konkret steigt der Zusatzbeitrag spürbar um 0,67 Prozentpunkte auf eine neue Höhe von 3,65 % an. Der Gesamtbeitragssatz der SKD BKK liegt dann bei 18,25 %. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen davon jeweils die Hälfte. Alle betroffenen beitragzahlenden Mitglieder haben ein Sonderkündigungsrecht und können ohne Einhaltung einer Bindungsfrist in eine andere Krankenkasse wechseln. Derezit lässt sich damit bis zu 85 Euro im Monat einsparen. 

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Zusatzleistungen bleiben in der Satzung bestehen

Die Krankenkasse begründet ihren Schritt mit dem Anspruch, ihren Versicherten weiterhin attraktive Zusatzangebote und eine hochwertige Gesundheitsversorgung bieten zu wollen. Mit der Anpassung beim Zusatzbeitrag werde dafür die finanzielle Grundlage gesichert. Alle bisher geltenden Satzungsleistungen bleiben weiterhin erhalten, unter anderem: 

Schlanke Verwaltung ohne riskante Finanzgeschäfte

Weiterhin gab die SKD BKK bekannt, ihre Verwaltungskosten deutlich abgesenkt zu haben, um die Beiträge der Versicherten stärker für die Versorgung einsetzen zu können. Bei der Bildung finanzieller Rücklagen halte man sich von riskanten Anlagegeschäften fern und setze bewusst auf eine solide und verantwortungsvolle Strategie. Weil die SKD BKK sich nicht an Investitionen in den Verius-Fonds beteiligt hat, seien im Gegensatz zu anderen Kassen keine Verluste auf dem Finanzmarkt entstanden, betonte Vorstand Manfred Warmuth. Die Sicherheit der Beitragsgelder habe oberste Priorität. Mit internen Kontroll- und Prüfmechanismen werde sicher gestellt, dass die anvertrauten Mittel jederzeit mit der gebotenen Sorgfalt verwaltet werden.

 

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