SKD BKK erhöht Zusatzbeitrag ab November
Gesamtbeitrag klettert auf 18,25 % - Betroffene Mitglieder können wechseln und sparenFinden Sie die richtige Krankenkasse
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Normalverdienende Angestellte mit Durchschnittsbruttolohn und deren Arbeitgeber müssen 13 bis 15 Euro mehr im Monat an die Krankenkasse abführen.
Konkret steigt der Zusatzbeitrag spürbar um 0,67 Prozentpunkte auf eine neue Höhe von 3,65 % an. Der Gesamtbeitragssatz der SKD BKK liegt dann bei 18,25 %. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen davon jeweils die Hälfte. Alle betroffenen beitragzahlenden Mitglieder haben ein Sonderkündigungsrecht und können ohne Einhaltung einer Bindungsfrist in eine andere Krankenkasse wechseln. Derezit lässt sich damit bis zu 85 Euro im Monat einsparen.
Zusatzleistungen bleiben in der Satzung bestehen
Die Krankenkasse begründet ihren Schritt mit dem Anspruch, ihren Versicherten weiterhin attraktive Zusatzangebote und eine hochwertige Gesundheitsversorgung bieten zu wollen. Mit der Anpassung beim Zusatzbeitrag werde dafür die finanzielle Grundlage gesichert. Alle bisher geltenden Satzungsleistungen bleiben weiterhin erhalten, unter anderem:
- Professionelle Zahnreinigung – 1x pro Jahr vollständig bezahlt
- Osteopathie – bis zu 5 Sitzungen pro Jahr vollständig erstattet
- Gesundheitskurse – 2 zertifizierte Kurse pro Jahr komplett bezahlt
- Sportmedizinischer Check – alle 2 Jahre vollständig übernommen
- Reiseschutzimpfungen – empfohlene Impfungen für private Auslandsreisen werden übernommen
Schlanke Verwaltung ohne riskante Finanzgeschäfte
Weiterhin gab die SKD BKK bekannt, ihre Verwaltungskosten deutlich abgesenkt zu haben, um die Beiträge der Versicherten stärker für die Versorgung einsetzen zu können. Bei der Bildung finanzieller Rücklagen halte man sich von riskanten Anlagegeschäften fern und setze bewusst auf eine solide und verantwortungsvolle Strategie. Weil die SKD BKK sich nicht an Investitionen in den Verius-Fonds beteiligt hat, seien im Gegensatz zu anderen Kassen keine Verluste auf dem Finanzmarkt entstanden, betonte Vorstand Manfred Warmuth. Die Sicherheit der Beitragsgelder habe oberste Priorität. Mit internen Kontroll- und Prüfmechanismen werde sicher gestellt, dass die anvertrauten Mittel jederzeit mit der gebotenen Sorgfalt verwaltet werden.
