Leistungen der AOK Bremen/Bremerhaven

AOK Bremen/Bremerhaven

Alternative Heilmethoden/Naturheilverfahren

Alternative Krebstherapie:
im ambulanten Bereich: soweit dabei zugelassene Medikamente eingesetzt werden und die Behandlungsmethoden anerkannt sind (Arzneimittelrichtlinien)
im stationären Bereich: wenn ein Versorgungsvertrag zwischen dem Krankenhaus und der AOK besteht

Anthroposophische Heilmittel, wenn diese von einem Vertragsarzt verordnet sind

Enzymtherapie
Neuraltherapie
Hadrotherapie

Betriebliche Gesundheitsförderung

Ja: Die AOK ist mit Programmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung bundesweit in rd. 2800 Betrieben mit weit mehr als einer halben Million Beschäftigten präsent und unterstützt insbesondere mittelgroße Betriebe (unter 500 Beschäftigte). Das AOK-Angebot setzt bei der Analyse der betrieblichen Gesundheitssituation an. Belastungs-schwerpunkte werden festgestellt, z.B. durch eine Datenanalyse zur Arbeitsunfähigkeit oder eine Mitarbeiterbefragung. Gesundheitszirkel helfen nicht nur bei der Analyse sondern bereiten konkrete Veränderungsschritte vor und beziehen dabei die Beschäftigten mit ein. Die AOK leistet Unterstützung bei der innerbetrieblichen Umsetzung der Gesundheitsförderung und bietet Maßnahmen zur Förderung gesundheitsgerechter Arbeitsverhältnisse an, diese betreffen z.B.
- die Ergonomie des Arbeitsplatzes
- eine gesunde Gemeinschaftsverpflegung
- gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung
- Stressbewältigung und Suchtmittelmissbrauch.

Das AOK-Angebot hat einen betriebsindividuellen Zuschnitt, das heißt es ist auf die jeweilige betriebliche Situation (Branche, Betriebsgröße, Problemlage) bezogen und umfasst auch Hilfen zur Erfolgskontrolle.

Häusliche Krankenpflege

Im gesetzlichen Rahmen. Häusliche Krankenpflege zur Vermeidung oder Verkürzung eines Krankenhausaufenthaltes übernimmt die AOK bis zu vier Wochen (Behandlungspflege, Grundpflege, hauswirtschaftliche Versorgung). Sollte darüber hinaus weiterhin begründeter Bedarf bestehen, wird die Leistung in Ausnahmefällen weiter zur Verfügung gestellt. Zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung, z.B. bei chronischen Erkrankungen, wird Behandlungspflege, soweit sie medizinisch notwendig ist, ohne zeitliche Begrenzung

Haushaltshilfe

Über die in § 38 Abs. 1 SGB V* genannten Fälle hinaus stellt die AOK Haushaltshilfe unter folgenden Voraussetzungen zur Verfügung:
- Haushaltshilfe ist wegen akuter schwerer Krankheit oder wegen akuter Verschlimmerung einer Krankheit oder wegen einer aus medizinischen Gründen erforderlichen Abwesenheit als Begleitperson eines versicherten Angehörigen erforderlich und im Haushalt lebt ein Kind, das das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder das behindert und auf Hilfe angewiesen ist, für die Dauer von bis zu 52 KWUmfang der Hilfe: Grundsätzlich 8 Stunden/Tag, Abweichungen je nach individueller Erfordernis möglich. Bei selbstbeschaffter Haushaltshilfe bis zu € 7,50 stündlich.

(*Voraussetzung für diese Leistung ist immer: Keine andere im Haushalt lebende Person kann den Haushalt weiterführen)

Hospizleistungen

Ambulante Hospize: Die Krankenkassen zahlen seit 2002 einen Zuschuss zu den Personalkosten der Hospize, der bis 2007 kontinuierlich gesteigert wird. Die AOK fördert somit eine Infrastruktur, die ihre Versicherten in Anspruch nehmen können.

Stationäre Hospize: Versicherte, die keine Krankenhausbehandlung benötigen, erhalten einen Zuschuss von der AOK für die palliativ-medizinische Behandlung in stationären oder teilstationären Hospizen, wenn eine ambulante Versorgung im Haushalt oder in der Familie des Versicherten nicht erbracht werden kann. Die Pflegekasse übernimmt für Pflegebedürftige je nach Einstufung in die Pflegeversicherung zusätzlich die anfallenden Kosten bis zur jeweils gültigen Budgetgrenze, so dass für diese Versicherten bei der Unterbringung in stationären Hospizen in der Regel eine Eigenbeteiligung entfallen dürfte. Damit diese Mittel zur Verfügung stehen, kümmert sich die AOK im Sinne ihrer Versicherten um eine zügige Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Kranken-versicherung.

Hotline

- AOK-Baby-Telefon (0180)1118899

- AOK/ADAC-Urlaubs-Hotline (089)76764200

- ab 01.08.2003 Medizinischer Info-Service für AOK-Versicherte

Modellversuche

- Ambulante Netzhaut- und Glaskörperchirurgie mit der KV Bremen bis 31.12.2002.

- Ab 01.01.2003 Strukturvertrag nach § 73 a SGB V mit der KV Bremen.

- Aktupunktur ab 01.10.2002 für 3 Jahre, wird voraussichtlich bis Ende 2004 verlängert (mit Vertragsärzten).

- Versichertenbegleitprogramm vom 01.01.1998 bis 31.12.2005.- Mammographie-Screening (2000-2003).

Persönliche Beratung

Prävention

Herzinfarkt-Prävention in der Familie - Die AOK bietet ihren Versicherten zu den Themen Bewegung, Ernährung und Entspannung Kurse vor Ort an, dazu ausführliche schriftliche Informationen, Angebote über das Internet und bei Bedarf auch Einzelberatungen durch geschultes eigenes Personal. Dieses Programm entspricht unserem Verständnis als Gesundheitskasse und zielt auf eine gesundheitsbewusste Lebensführung und die Verhütung von Krankheiten bei allen Altersgruppen. Versicherte, die – auch bereits in jungen Jahren – Herz-Kreislauf-Erkrankungen aktiv entgegenwirken möchten, finden hier konkrete Hilfen, z.B. zur Gewichtsreduktion, Ausdauer-Angebote zur Stärkung der Herz-Kreislauf-Funktion oder Raucher-Entwöhnungsangebote.

Krebsfrüherkennung für Frauen ab 20 Jahre, für Männer ab 45 Jahre, wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland bieten im internationalen Vergleich eines der umfangreichsten Programme zur Krankheitsfrüherkennung an, das erst zum 1. Oktober 2002 durch die Darmspiegelung (Koloskopie) für Männer und Frauen ab 56 Jahre ergänzt wurde. Derzeit im Aufbau ist bis 2005 ein flächendeckendes Mammographie-Screening. Die Altersgrenzen folgen den Erkenntnissen von Experten, wie sie in die Empfehlungen von WHO und EU aufgenommen werden und in Deutschland umgesetzt sind.Die Inanspruchnahme der Früherkennungs-Untersuchungen, vor allem der Krebsfrüherkennung, lässt zu wünschen übrig. Ziel muss es deshalb sein, möglichst viele Versicherte in den besonders risikobehafteten Altersgruppen zu einer Teilnahme zu bewegen, um so die Sterblichkeit bei diesen Erkrankungen in der Bevölkerung insgesamt senken zu können. Das Mammographie-Screening wird deshalb erstmals in Deutschland ein Einladungssystem etablieren und anspruchsberechtigte Frauen (insgesamt rd. 10 Millionen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren, denen im Abstand von zwei Jahren eine Röntgen-Untersuchung der Brust angeboten wird) anhand der Adress-Dateien der Einwohner-Meldeämter einladen und auch wiedereinbestellen.Liegt der Verdacht auf eine Erkrankung vor, führen Ärzte im Rahmen der Diagnostik die medizinisch notwendigen Untersuchungen natürlich bei Patienten aller Altersgruppen durch.

weitere Impfungen:
Tollwut
Varizellen
Pneumokokken-Infektion
Meningokokken-Meningitis
weiterer Mehrfach- u. Simultanimpfungen

- Raucher-Entwöhnung
- Ernährungsberatung /-kurse für Patienten mit spezifischen Erkrankungen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes)
- Kurse zur Gewichtsreduktion; Video-Programm für übergewichtige Kinder
- Angebote zur Allergieprävention bzw. für Allergiker (z.B. spezielle Ernährungsberatung)
- Ausdauer-Angebote zur Stärkung der Herz-Kreislauf-Funktion (z.B. Jogging, Walking, Cardio-Fitness)x Bewegungsangebote für Patienten mit spezifischen Erkrankungen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rückenerkrankungen)
- Kooperationsangebote zur Gesundheitsförderung für Schulen und Kindergärten und Mitwirkung an Kampagnen zur Gesundheitsförderung (z.B. die Initiative „Fit sein macht Schule“ mit dem Deutschen Sportbund und dem Wissenschaftlichen Institut der Ärzte Deutschlands; bereits 20.000 Schülerinnen und Schüler haben den Bewegungs-Check-up für Schulklassen durchlaufen. Daraus ist die größte Datensammlung zum Fitnesszustand von Kindern und Jugendlichen entstanden, deren Ergebnisse im März 2003 veröffentlicht wurden.)
- Internetangebote zur Gesundheitsförderung

Sonstiges

- Eigenes Betreuungsprogramm \"Junge Familie und Kinder\"

- Kostenübernahme für Mutter-Kuren bzw. Mutter-Kind-Kuren, bzw. Vater-Kind-Maßnahmen(bei einer aus medizinischen Gründen erforderlichen Vorsorge- oder Rehabilitationsleistung für die Mutter und entsprechend auch für das erkrankte Kind in einer Einrichtung des Müttergenesungswerkes oder einer gleichartigen Einrichtung)

- eigene Einrichtungen zur Gesundheitsförderung und eigene Kureinrichtungen

- AOK-Fachpersonal für Informationen und persönliche Beratung:
- Gesundheitsfachkräfte, darunter Ernährungsberater/-innen und Sportfachkräfte (Kursangebote zur Gesundheitsförderung und persönliche Beratung bei Patienten mit spezifischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Rückenerkrankungen)
- Rehabilitationsberater (geben Auskünfte zu Rehabilitationsmaßnahmen, z.B. im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt und weitergehende konkrete Hilfen)- Pflegefachkräfte (informieren über Möglichkeiten der häuslichen Pflege, beraten Pflegebedürftige und pflegende Angehörige)
- AOK-Apotheker (pharmakologische Beratung)

- dichtes Geschäftsstellennetz, daneben AOK-Geschäftsstellen auch auf vielen deutschen Flughäfen und Servicestellen im Ausland

- Mitgliederzeitschriften und schriftliches Informationsmaterial zu Gesundheitsthemen für verschiedene Zielgruppen

- Qualitätsgesicherte medizinische Informationen im Internet sowie Online-Angebote zur Gesundheitsförderung

Vorsorgeprogramme für Schwangere und Kinder

Im gesetzlichen Rahmen.
Zugleich erprobt die AOK neue Verfahren in einzelnen Modellversuchen, bevor sie flächendeckend eingeführt werden können.

Zuschuss zu Vorsorgekuren

Höhe des Zuschusses pro Tag zu den übrigen Kosten (d.h. zusätzlich zu den Kosten für Behandlungen und Anwendungen): € 13--;
Zuschuss pro Tag für chronisch kranke Kleinkinder: € 21,--Bedingungen: Die Vorsorgeleistung muss von der AOK für das Land Brandenburg genehmigt sein, d.h. die ambulante Behandlung am Wohnort reicht nicht aus und die Vorsorgebedürftigkeit insbesondere im Sinne der Sekundärprävention muss vorliegen, d.h. Vorsorgemaßnahmen sollen bei chronischen Erkrankungen Rückfälle vermeiden helfen und werden z.B. bei Rheuma, Bronchialerkrankungen von Kindern oder chronischen Schmerzen durchgeführt

AOK Prämienprogramm

Engagement für die eigene Gesundheit wird beim Prämienprogramm der AOK Bremen/Bremerhaven, belohnt. Als erfolgreicher Teilnehmer sammelt man Punkte und erhält dafür attraktive Wunschprämien.

Nach der Online-Registrierung erhält der Teilnehmer das Scheckheft per Post zugesendet oder kann es direkt online anfordern und ausdrucken. Das Scheckheft enthält eine Auflistung von Gesundheitsleistungen, die die AOK mit Punkten belohnt.

Für Versicherte im Alter von 15 bis 25 Jahren gehören dazu:
    • Teilnahme an einem Präventionskurs (AOK oder extern)
    • Teilnahme an AOK-Veranstaltungen
    • Teilnahme an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“


Für Versicherte im Alter von 0 bis 14 Jahren gehören dazu:
    • Kinderuntersuchungen U1 bis U6
    • Schwimmabzeichen
    • Teilnahme an einem Präventionskurs (AOK oder extern)
    • Teilnahme an AOK-Veranstaltungen
    • Teilnahme an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“


Die Teilnahme lässt man sich auf dem entsprechenden Scheck vom Arzt oder Trainer bestätigen und sendet diesen spätestens bis zum 31.01. des Folgejahres an eine der AOK-Geschäftsstellen.

Jeder Scheck ist eine bestimmte Anzahl Punkte wert. Der aktuelle Punktestand kann jederzeit online eingesehen oder per Telefon erfragt werden. Wenn man genügend Punkte gesammelt hat, wählt man die Wunschprämie aus dem Prämienkatalog und bestellt Sie direkt online, per Telefon oder über die Bestellkarte im Scheckheft. Als Prämien wird eine umfangreiche Auswahl an Sport-, Wellness- und Freizeitgeräten sowie Spielzeugen für Kinder angeboten.

Übrigens:
Alle gesammelten Punkte bleiben 3 Jahre lang gültig. So kann man über einen längeren Zeitraum Punkte für höherwertige Prämien ansammeln, ohne dass diese verfallen.

#heldenbonus

Die AOK Bremen/Bremerhafen unterstützt ihre Versicherten mit der AOK-Bonus-App, wenn sie etwas für ihre Gesundheit tun oder sich für andere einsetzen. Wenn man im Verein Fußball spielt, joggt oder Yoga macht, wenn man zur Vorsorge geht oder sich sozial engagiert, bekommt man Geld per App direkt aufs Konto, bis zu 130 EUR pro Kalenderjahr.