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Beitragspflichtige Einnahmen

Was sind beitragspflichtige Einnahmen?

Bei beitragspflichtigen Einnahmen handelt es sich um alle geldwerten Einnahmen von Mitgliedern der Sozialversicherung, aus denen Beiträge zur Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen-, Rentenversichrung) gezahlt werden müssen.

Als Basis für die Berechnung der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung dienen die beitragspflichtigen Einnahmen eines Versicherten. Von diesen wird ein bestimmter Prozentsatz als Beitrag erhoben.

Die maximale Höhe des zu berücksichtigenden Einkommens entspricht der aktuell geltenden Beitragsbemessungsgrenze. Einkommen, das über diesem Grenzwert liegt, wird bei der Berechnung der Krankenversicherungsbeiträge nicht berücksichtigt.

Was zählt als beitragspflichtige Einnahmen?

Zu den beitragspflichtigen Einnahmen zählen grundsätzlich alle Einnahmen, die für den Lebensunterhalt verbraucht werden können. Diese umfassen unter anderem:

  • Arbeitsentgelt aus einer versicherungspflichtigen Beschäftigung (inkl. Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld)
  • Gewinn aus selbstständiger Tätigkeit
  • Zahlbetrag der Rente
  • Miet- oder Pachteinnahmen
  • Unterhaltszahlungen
  • Erträge aus Kapitalvermögen (z.B. Zinszahlungen, Dividenden).

Die Grundlage für beitragspflichtige Einnahmen zur gesetzlichen Krankenversicherung bilden §§ 226–229 SGB V und §§ 232–240 SGB V.

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