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Beitragspflichtige Einnahmen

Die beitragspflichtigen Einnahmen bilden in der Sozialversicherung die Grundlage für die Beitragsberechnung zur Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen-, Unfall- und Rentenversicherung. Der Beitragsbemessung werden sämtliches Arbeitseinkommen und andere geldwerten Einnahmen der Mitglieder zu Grunde gelegt. Die Regelungen das beitragspflichtige Einnahmen zur gesetzlichen Krankenversicherung betreffend, stehen in §§ 226–229 SGB V und §§ 232–240 SGB V.

Was sind beitragspflichtige Einnahmen in der Sozialversicherung?

Um die individuellen Beiträge zur Sozialversicherung ermitteln zu können, wird jedes Einkommen berücksichtigt, das für den Lebensunterhalt genutzt wird oder dazu genutzt werden könnte. Davon wird je nach Sozialversicherungszweig ein bestimmter Prozentsatz an die Sozialversicherungsträger, wie beispielsweise die Krankenkassen, abgeführt.

Zu dem beitragspflichtigen Einkommen gehören unter anderem:

  • Laufendes Arbeitsentgelt aus einer versicherungspflichtigen Beschäftigung (inkl. Einmalzahlungen, wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld)
  • Gewinn aus selbstständiger Tätigkeit
  • Beamtenbezüge
  • Versorgungsbezüge, wie Renten (unter anderem gesetzliche Rente, Betriebsrente und ausländische Renten)
  • Miet- oder Pachteinnahmen
  • Unterhaltszahlungen
  • Erträge aus Kapitalvermögen (z.B. Zinszahlungen, Dividenden)
  • Sozialhilfe

Selbstständige Tätigkeit

Bei Arbeitseinkommen aus selbstständiger Tätigkeit wird den Berechnungen der Gewinn aus dem Einkommenssteuerbescheid zu Grunde gelegt. Die Beiträge können hier unter anderem durch Personalkosten oder Aufwendungen für Betriebsräume gesenkt werden.

Positives und negatives Einkommen

Wichtig zu berücksichtigen ist, dass negatives Einkommen prinzipiell nicht mit positiven Einkommen verrechnet werden kann. Den Beitragsberechnungen werden stets alle beitragspflichtigen Einnahmen in voller Höhe unabhängig von Verlust (beispielweise aus selbstständiger Tätigkeit) zu Grunde gelegt.

Beitragsbemessungsgrenze

Die maximale Höhe des zu berücksichtigenden Einkommens entspricht der aktuell geltenden Beitragsbemessungsgrenze. Einkommen, das über diesem Grenzwert liegt, wird bei der Berechnung der Krankenversicherungsbeiträge nicht berücksichtigt.

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