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Pflegegeld

Das Pflegegeld ist eine Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung. Es wird an pflegebedürftige Personen ausgezahlt, die ihren Leistungsanspruch nicht in Form von Pflegesachleistungen (also der Beauftragung eines professionellen Pflegedienstes) geltend machen, sondern stattdessen von Verwandten oder anderen ehrenamtlich tätigen Pflegepersonen gepflegt werden. Bei einer Kombileistung werden Pflegegeld und Pflegesachleistungen miteinander kombiniert, wobei sich das ausgezahlte Pflegegeld in diesem Fall anteilig um den Wert der in Anspruch genommenen Sachleistung verringert. Über die Verwendung des Pflegegeldes können die Pflegebedürftigen grundsätzlich frei entscheiden, in der Regel wird dieses aber an die Pflegepersonen weitergereicht.


Die Höhe des Pflegegeldes richtet sich nach der Pflegebedürftigkeit des Leistungsempfängers. Anfang 2017 trat das neue Pflegestärkungsgesetz in Kraft. Bis dahin wurde versucht die Pflegebedürftigkeit in drei Pflegestufen zu gliedern. Wurde neben der Pflegestufe eine „eingeschränkte Alltagskompetenz“ festgestellt, wurde das Pflegegeld entsprechend erhöht. Dieser Passus ist vollständig gestrichen worden und stattdessen 5 Pflegegrade eingeführt. Menschen die bislang nicht als pflegebedürftig galten, können nun Pflegegeld beantragen. 

Folgende Beträge gelten seit dem 01.01.2017:


Während der Verhinderungspflege oder Kurzzeitpflege werden für eine Dauer von bis zu 6 Wochen weiterhin 50% des bisherigen Pflegegeldes ausgezahlt. Erhaltenes Pflegegeld ist steuerfrei.

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