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Free Style Libre: Welche Krankenkassen übernehmen die unblutige Methode für Diabetiker?

03.08.2017


Die regelmäßige Überprüfung des Blutzuckergehalts ist für Millionen von Diabetikern eine nicht immer einfache Aufgabe, mit der sie aber leben müssen. Seit wenigen Jahren gibt es mit Free Style Libre eine kanülenfreie Alternative zu den verbreiteten Einstich-Messgeräten. Aber nicht alle Krankenkassen bezahlen die Methode.   

 

Leichter, öfter und schneller messen

Dazu wird ein Sensor unter der Hautoberfläche platziert, der anstatt dem Blutzuckergehalt den Gewebezucker misst. Dies geschieht permanent, weshalb jederzeit eine einstichfreie Ermittlung des Messwertes mit einem Scan-Lesegerät möglich ist. Die Messung wird so auch unterwegs, im Job oder im Privatleben unkomplizierter und kann häufiger erfolgen. Auch für Kinder ab vier Jahren ist die Methode geeignet und zugelassen.   

Derzeit übernehmen circa 40 gesetzliche Krankenkassen die Kosten für Free Style Libre. Darunter sind die Knappschaft und große Ersatzkassen wie die Techniker Krankenkasse , die DAK Gesundheit oder die KKH. In Baden-Württemberg , Hessen , Sachsen und Thüringen übernimmt auch die AOK die Methode.

 

Unterschiedliche Konditionen je nach Kasse

Unterschiedlich gehandhabt wird jedoch die Länge der Verordnung für das Hilfsmittel. Während die TKK, die DAK oder die AOK Plus umstandslos jeweils für ein ganzes Jahr bewilligen, muss bei anderen Kassen jedes Quartal neu ein Antrag eingereicht werden. Für Versicherte der KKH ist eine Teilnahme am Chronikerprogramm (DMP) für Diabetes Mellitus eine Bedingung für die Teilnahme.  

 



Eine aktuelle Liste aller Krankenkassen, welche Free Style Libre übernehmen, kann beim Hersteller unter folgendem Link abgerufen werdenZur Liste

Grafik: Katzensteiner / pixelio.de

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