Empfängnisverhütung

Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf ärztliche Beratung über Fragen der Empfängnisregelung (Sexualaufklärung, Verhütung, Familienplanung). Zur ärztlichen Beratung gehören auch die erforderliche Untersuchung und die Verordnung von empfängnisregelnden Mitteln.

Kostenübernahme der Krankenkasse bei der Empfängnisverhütung

Versicherte bis zum vollendeten 20. Lebensjahr haben Anspruch auf Versorgung mit empfängnisverhütenden Mitteln, so weit sie ärztlich verordnet werden. Im Einzelfall handelt es sich hierbei um die Anti-Baby-Pille.

Nach Vollendung des 18. Lebensjahres ist die gesetzliche Zuzahlung in Höhe von zehn Prozent der Kosten, mindestens fünf Euro, aber nicht mehr als zehn Euro, zu leisten.

Verordnungsfreie Verhütungsmittel wie beispielsweise Kondome werden von der Krankenkasse nicht bezahlt.