Wahltarife der BKK VDN

DMP-Programm

Unter dem Namen BKK MedPlus bietet Ihre BKK VDN chronisch kranken Versicherten jetzt qualifizierte, speziell auf das jeweilige Krankheitsbild zugeschnittene Behandlungsprogramme an.

Diese so genannten "Disease-Management-Programme" (DMP) wurden von Ärzten und Wissenschaftlern entwickelt, um eine verbesserte und umfassende medizinische Versorgung zu garantieren. 

BKK MedPlus sorgt unter anderem dafür, dass alle für Ihre Behandlung wichtigen Fachleute optimal zusammenarbeiten und Sie nach dem neusten Stand der Wissenschaft behandelt werden. Sie und Ihre individuellen Bedürfnisse stehen dabei im Mittelpunkt! Nutzen Sie die Chance, die Ihnen unsere Gesundheitsprogramme bieten!

Die Einschreibung erfolgt auf rein freiwilliger Basis und ohne zusätzliche Kosten für Sie - im Gegenteil, Sie sparen Zeit.


Das individuelle Gesundheitsprogramm Ihrer BKK VDN gilt für Versicherte mit folgenden chronischen Erkrankungen:

- Diabetes mellitus Typ II
- Diabetes mellitus Typ I
- Brustkrebs
- Koronare Herzerkrankung
- Asthma bronchiale
- Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

Die BKK VDN teilt Ihnen gerne mit, ob auch für Sie eine Teilnahme an BKK MedPlus möglich ist. Sprechen Sie die BKK einfach an oder lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt beraten. Listen der Leistungserbringer (z. B. Ärzte, Krankenhäuser, Spezialisten) liegen bei der BKK VDN vor und können jederzeit von Ihnen angefordert werden. Gerne sendet die BKK Ihnen auch Informationsmaterial zu. 

Qualitätssicherung im Rahmen der strukturierten Behandlungsprogramme (DMP)

Der Erfolg der strukturierten Behandlungsprogramme ist eng verknüpft mit dem fortwährenden Bestreben aller Beteiligten nach optimaler Nutzung dieser Programme. Die BKK VDN hat hierbei die Aufgabe, ihren Kunden den Zugang zum Programm zu erleichtern und sie durch das Programm zu begleiten. Diese Aufgabe hat die BKK VDN sehr ernst genommen. Auf der Grundlage der Dokumentationsdaten hat die BKK VDN zahlreiche Kunden schriftlich und telefonisch erinnert, informiert, zur Eigeninitiative motiviert und beraten. 

Überwiegend schriftlich wurde an Arzttermine oder empfohlene Schulungstermine erinnert. Informationsbriefe klärten unsere Kunden über Begleit- oder Folgeerkrankungen, deren Risiko sowie Mittel und Wege, sie zu vermeiden, auf. Für medizinische und organisatorische Rückfragen stand und steht auch in Zukunft den Kunden der BKK VDN das Informationstelefon zur Verfügung. Hier beantworten hochqualifizierte Kräfte einschließlich der jeweiligen Fachärzte alle Fragen sowohl zur Gesundheit als auch zum organisatorischen Ablauf der strukturierten Behandlungsprogramme. Das Informationstelefon wurde auch von vielen niedergelassenen Ärzten in Anspruch genommen.  

Auch die Erinnerungen an die vom behandelnden Arzt empfohlenen Schulungstermine erhalten Erläuterungen und weitergehende Informationen zu der empfohlenen Schulung. Weiterhin sollen sie den Versicherten motivieren, an der Schulung teilzunehmen. Um zu verhindern, dass geplante Arztbesuche versäumt werden, verschickt die BKK VDN einmal pro Quartal Erinnerungen an den Arztbesuch.

Die Patientinnen mit Brustkrebs können jeden Mittwochnachmittag einem Facharzt für Gynökologie spezielle Fragen stellen und seine Meinung zu ihren Problemen erfragen.

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Hausarztzentrierte Versorgung

Die Vorteile für die Kunden der BKK VDN bestehen in hohen Qualitätsansprüchen an den behandelnden Hausarzt sowie in attraktiven Serviceleistungen.

Hierzu gehören um nur einige zu nennen:

- Verkürzung der Wartezeit auf nicht mehr als 30 Minuten

- Besondere Sprechstunden für Berufstätige

- Durchführung von Hausbesuchen bei bestimmten Indikationen

Teilnahmeberichtigt sind in der Regel Versicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und bei uns krankenversichert sind. In einigen Regionen können auch Kinder unter 18 Jahren am Hausarztprogramm teilnehmen.

Die Teilnahme ist freiwillig und beinhaltet eine Bindung an den jeweiligen Hausarzt für mindestens 1 Jahr. Der Hausarzt übernimmt damit die Rolle eines Koordinators im Gesundheitssystem. Fachärztliche Leistungen dürfen in der Regel nur auf Überweisung durch den betreuenden Hausarzt in Anspruch genommen werden. Ausgenommen sind davon Fachärzte für Frauen- und Augenheilkunde.