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Erhöhter Beitragssatz

Der erhöhte Beitragssatz wurde bis 2009 für Mitglieder angewandt, die bei Arbeitsunfähigkeit keinen Anspruch auf Fortzahlung ihres Arbeitsentgelts oder einer anderen versicherungspflichtigen Sozialleistung hatten. Die Krankengeldzahlung setzte somit vor der 7. Krankheitswoche ein, was die gesetzlichen Krankenkassen mit der Erhebung des erhöhten Beitragssatzes ausglichen. Der erhöhte Beitragssatz wurde allerdings im Zuge der Gesundheitsreform 2009 abgeschafft.

Momentan existieren lediglich zwei verschiedene Beitragssätze: Der allgemeine Beitragssatz und der ermäßigte Beitragssatz für Versicherte ohne Anspruch auf Krankengeld (z.B. Selbstständige).