Krankenkassenfusionen: Zahl könnte 2027 auf 88 sinken
Mehrere gesetzliche Krankenkassen schließen sich zusammen. Eine Fusion ist bereits abgeschlossen, weitere sind bis Anfang 2027 geplant.Finden Sie die richtige Krankenkasse
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Zum Jahresbeginn 2026 fusionierte die BKK Voralb mit der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse. Die gemeinsame Kasse wird unter dem Namen SBK weitergeführt.
Für den 1. Oktober 2026 ist zudem der Zusammenschluss der IKK gesund plus mit der IKK Brandenburg und Berlin vorgesehen. Der neue gemeinsame Name soll IKK gesund plus lauten.
Zum 1. Januar 2027 sind weitere Fusionen geplant:
- BKK firmus und BKK Rieker • RICOSTA • Weisser
- BKK firmus und BKK PFAFF
- mkk – meine krankenkasse und BKK Pfalz
- vivida bkk und BKK Scheufelen
Die ursprünglich geplante Fusion von BIG direkt gesund und Salus BKK wird dagegen nicht weiterverfolgt.
Für Versicherte ändert sich durch eine Fusion zunächst meist wenig. Die Mitgliedschaft läuft automatisch weiter. Über mögliche Änderungen bei Leistungen, Ansprechpartnern, Geschäftsstellen oder der Gesundheitskarte informieren die Krankenkassen ihre Mitglieder direkt.
Noch sind nicht alle Zusammenschlüsse endgültig genehmigt. Nach aktuellem Stand könnte die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen aber von 93 im Jahr 2026 auf 88 Anfang 2027 sinken.
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