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Krankenkassenbeitrag

IKK classic erhöht zum Jahreswechsel 2024 ihren Zusatzbeitrag

Vorstand und Verwaltungsrat fordern die fälligen Ampel-Reformen in der Gesundheitspoltik
veröffentlicht am 14.12.2023 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Zusatzbeitrag der IKK Classic Zusatzbeitrag der IKK Classic
Die Krankenkasse IKK classic erhöht zum Jahreswechsel 2024 ihren Zusatzbeitrag. Dieser steigt ab Januar um 0,1 Prozentpunkte auf den Wert von 1,7 % an . Die Anhebung gab der Verwaltungsrat der bundesweit geöffneten IKK am 13. Dezember bekannt.

2023-12-14T13:33:00+00:00
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Zusatzbeitrag 2024 entspricht Durchschnitt

Parallel verabschiedete das Gremium den neuen Haushalt für das kommende Kalenderjahr. Der neue gesamte Beitragssatz für die Mitglieder von 16,3 Prozent entspricht dem offiziellen Durchschnitt von 2024. Hintergrund der Beitragserhöhung sind steigende Ausgaben bei den Leistungen im Umfang von nahezu sechs Prozent. Für jeden einzelnen der mehr als drei Millionen Versicherten will die IKK Classic 2024 dann 4179 Euro ausgeben.

Fahrplan für fällige Ampel-Reformen gefordert

Der Verwaltungsratsvorsitzende Hans Peter Wollseifer versäumte nicht, auf die krisenhaften Rahmenbedingungen hinzuweisen, unter denen die gesetzlichen Krankenkassen derzeit zu leiden haben. Die hohen Zusatzbeiträge gingen auf das Konto der Politik, die „für Klarheit sorgen und ein Konzept für ein zukunftsfähiges Sozialsystem vorlegen“ müsse - „ohne, dass die Beiträge aus den Rudern laufen“, so Wollseifer. Ausgehend von dieser Kritik forderte der Verwaltungsrat in einer Resolution baldige Reformen bei der Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen. Es sei nicht länger hinzunehmen, dass die Kosten für versicherungsfremde Leistungen im Auftrag des Staates von den Beiträgen der Versicherten und ihrer Arbeitgeber getragen werden müssten.

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Die Krankenkassen bräuchten endlich einen „konkreten Fahrplan, mit verbindlichen Aussagen zu einer nachhaltigen und fairen GKV-Finanzierung.“ , forderte auch Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender der IKK classic. Hippler mahnte die Bundesregierung an, ihre eigenen  Reformvorhaben aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen – etwa die automatische Anpassung des jährlichen Bundeszuschusses für den Gesundheitsfonds oder die Übernahme kostendeckender Krankenkassenbeiträge für Empfänger von Bürgergeld.

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