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Die Techniker Krankenkasse verzichtet fortan auf Krankenkasse im Namen

21.09.2016


Anfang der Woche gab die Techniker Krankenkasse (TK) bekannt, ab sofort eine verkürzte Form des bisherigen Namens zu tragen und auf das Wort Krankenkasse zu verzichten. „Die Techniker“ startet mit der Umbenennung gleichzeitig eine neue Kampagne, die den Mensch in den Mittelpunkt rückt.

Auf „das Wesentliche“ reduziert

„Wir tragen den Technikergeist in uns und fühlen uns dem Fortschritt verpflichtet. Daher passt der prägnante Begriff 'Die Techniker' perfekt zu unserem Selbstverständnis“, sagt Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK.

Das moderne Corporate Design ist ab sofort auf allen Online- und Offline-Kanälen der gesetzlichen Krankenkasse sichtbar. "Die Techniker" präsentiert sich in einem digital-zeitgemäßen Auftritt. Leitfarbe bleibt cyan, ergänzt durch ein neues Farbspektrum. Darüber hinaus wurde die Typo und Bildsprache erneuert. "Weniger ist mehr, damit lässt sich das Ergebnis des Re-Branding am besten beschreiben", sagt Heike Wilhelm, Creative Director bei Jung von Matt/brand identity, die das neue Design in Zusammenarbeit mit der TK entwickelt haben.

Zudem hat die TK ihren Internetauftritt überarbeitet. Das Layout ist jetzt auf das Wesentliche reduziert und auf alle Endgeräte angepasst. "Bisher haben wir uns optisch unter Wert verkauft. Wir sind ein sehr innovatives und service-orientiertes Unternehmen, in dem Digitalisierung eine wesentliche Rolle spielt", sagt Andreas Bündert, Bereichsleiter Marke und Marketing bei der TK.

Parallel zum neuen Markenauftritt startet die TK eine neue Kampagne. Im Fokus steht dabei der menschliche Körper als technisches Meisterwerk. Der übergreifende Slogan aller Motive lautet "Weil die beste Technik menschlich ist. Die Techniker."

Was ändert sich für Versicherte?

Bis 2018 will die Techniker alles, auf dem jetzt ein Logo ist, im neuen Design darstellen. Um dabei wirtschaftlich vorzugehen, sollen Medien wie etwa Broschüren erst dann umgestellt werden, wenn sie auch inhaltlich aktualisiert werden müssen. Das gilt auch für die elektronische Gesundheitskarte: Bis Ende 2018 müssen laut Gesetzgeber alle gesetzlich Versicherten eine neue Versichertenkarte der Generation 2 erhalten. Mit dieser Umstellung werden auch die Karten im neuen Design ausgegeben, wie auch bei Umzug oder wenn eine Karte verloren gegangen ist.

Bis dahin können die Karten im alten Design weiter beim Arzt vorgelegt und abgerechnet werden und müssen nicht durch die Versicherten getauscht werden.

Die größte gesetzliche Krankenkasse folgt mit der Namenskürzung Marketingtrends wie sie bereits der Deutsche Fußballbund (DFB) vollzogen hat. So wird die Deutsche Nationalmannschaft durch den DFB in ihrer Außenerscheinung nur noch als "#dieMannschaft" simplifiziert.

Als juristischer Name bleibt "Techniker Krankenkasse" jedoch weiterhin bestehen.