Heilmittel (z. B. Bäder, Massagen)

Unter Heilmitteln versteht man persönliche medizinische Leistungen.

Voraussetzung für die Kostenübernahme

Zu den Heilmitteln gehören:

  • Maßnahmen der physikalischen Therapie (z. B. Massagen, Krankengymnastik, Bäder, Elektrotherapie)
  • Sprachtherapie (Stimm-, Sprech- und Sprachbehandlung)
  • Beschäftigungstherapie (Ergotherapie)

Damit eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen erfolgen kann, müssen Heilmittel durch den Arzt verordnet werden. Zudem muss das Heilmittel nachweislich therapeutisch dazu geeignet sein, eine Krankheit zu heilen oder zu lindern. Ein zusätzlicher Anspruch kann entstehen, wenn das Heilmittel als medizinisch notwendige Vorsorgeleistung dient, um beispielsweise eine Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder der Gefährdung der gesundheitlichen Entwicklung eines Kindes entgegenzuwirken. Die exakten Genehmigungsvoraussetzungen erhalten Sie durch Ihre Krankenkasse und finden Sie in der Heilmittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses.

Zuzahlung

Per Gesetz ist eine Eigenbeteiligung (Zuzahlung) in Höhe von 10 Prozent der Gesamtkosten zu leisten. Zusätzlich wird für das Ausstellen der Heilmittelverordnung eine Gebühr von 10 Euro erhoben.