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2020-08-06T02:50:07+02:00

Arznei- und Verbandmittel

Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse haben Sie Anspruch auf die Versorgung mit Verbandmitteln sowie mit apothekenpflichtigen und ärztlich verordneten Medikamenten / Arzneimitteln..

Bild zum Beitrag Arznei- und Verbandmittel

Verordnungsfähige Medikamente

Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen nur die Kosten für Medikamente übernehmen, die als verodnungsfähig eingestuft sind. Die Arzneimittelrichtlinie des G-BA enthält alle aktuellen Verzeichnisse und Regelungen dazu. Die Richtlinie enthält unter anderem alle Kategorien von verordnungsfähigen Arzneimittelgruppen sowie alle Regelungen zu Arzneimiteln, die von der Verordnung ausgeschlossen oder eingeschränkt verordnungsfähig sind. Die Anlage Va der Arzneimittelrichtlinie enthält die Auflistung aller für eine Verordnung zugelassenen Verbandmittel und sonstigen Medizinprodukte zur Wundbehandlung.

Welche Medikamente bezahlt die Krankenkasse?

Die Krankenkassen übernehmen nur so genannte verordnungsfähige Arzneimittel laut Arzneimittelrichtlinie des G-BA. Von der verordnungsfähigkeit ausgeschlossen sind folgende Gruppen von Medikamenten:  

  • nicht apothekenpflichtige frei verkäufliche Medikamente ( u.a. in Drogerien oder Supermärkten ) 
  • apothekenpflichtige, aber nicht rezeptpflichtige Medikamente (OTC-Arzneimittel)
  • rezeptpflichtige Medikamente gegen geringfügigen Gesundheitsstörungen (Bagatell-Arzneimittel)
  • so genannte "Lifestyle-Arzneimittel"

Zuzahlung in der Apotheke

Versicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, leisten die gesetzlich vorgeschriebenen Zuzahlungen von jeweils zehn Prozent des Abgabepreises, mindestens fünf Euro und höchstens zehn Euro, jedoch nie mehr als die tatsächlichen Kosten des Mittels.

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