Leistungen der AOK Rheinland/Hamburg

AOK Rheinland/Hamburg

Alternative Heilmethoden/Naturheilverfahren

Alternative Krebstherapie
Anthroposophische Medizin
(Vom Gesetzgeber im Rahmen der Arzneimittel-Richtlinien zugelassene Ausnahmen verordnungsfähiger, nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel: Der Arzt kann hier “bei schwerwiegenden Erkrankungen auch Arzneimittel der Anthroposophie verordnen, sofern die Anwendung dieser Arzneimittel für diese Indikationsgebiete nach dem Erkenntnisstand als Therapiestandard in der jeweiligen Therapierichtung angezeigt ist.)
Autogenes Training
Balneotherapie
Elektrotherapie
Heliotherapie
Homöopathische Medizin
(Kosten werden übernommen, soweit die Leistungen vom behandelten Arzt unmittelbar über Krankenversichertenkarte mit der AOK abgerechnet werden. Erst- und Folgeanamnese können im Rahmen des Ordinationskomplexes oder als Beratung/Konsultation über EBM abgerechnet werden. Vom Gesetzgeber im Rahmen der Arzneimittel-Richtlinien zugelassene Ausnahmen verordnungsfähiger, nicht verschreibungs-pflichtiger Arzneimittel: Der Arzt kann hier “bei schwerwiegenden Erkrankungen auch Arzneimittel der Homöopathie verordnen, sofern die Anwendung dieser Arzneimittel für diese Indikationsgebiete nach dem Erkenntnisstand als Therapiestandard in der jeweiligen Therapierichtung angezeigt ist.)
Hydrotherapie
Phototherapie
Phytotherapie
Progressive Muskelentspannung
TaiChi
Yoga/Meditation

Betriebliche Gesundheitsförderung

Die AOK Rheinland/Hamburg hat ein eigenes Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH, das jährlich rund 450 Betriebe mit Leistungen der betrieblichen Gesundheitsförderungen berät und unterstützt. Dazu gehören Fehlzeitenanalysen und Gesundheitsförderungsprogramme in den Schwerpunkten physische und psychische Belastungen. Das Institut betreibt ein Mobbing-Telefon und veranstaltet jährlich rund 150 firmenspezifische Weiterbildungen zum Themenkomplex „Gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung“. Die 25 MitarbeiterInnen moderieren Gesundheitsprozesse, machen Arbeitssituationsanalysen, führen Rücken-Fit-Trainings in den Betrieben durch, beraten in Sucht-Fragen usw. Das Institut hat einen Wissenschaftlichen Beirat. Jährlich wird ein Gesundheitspreis für erfolgreiche BGF-Programme vergeben.

Häusliche Krankenpflege

Im gesetzlichen Rahmen. Häusliche Krankenpflege zur Vermeidung oder Verkürzung eines Krankenhausaufenthaltes übernimmt die AOK bis zu vier Wochen (Behandlungspflege, Grundpflege, hauswirtschaftliche Versorgung). Sollte darüber hinaus weiterhin begründeter Bedarf bestehen, wird die Leistung in Ausnahmefällen weiter zur Verfügung gestellt. Zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung, z.B. bei chronischen Erkrankungen, wird Behandlungspflege, soweit sie medizinisch notwendig ist, ohne zeitliche Begrenzung übernommen.

Haushaltshilfe

Satzungsleistung der Haushaltshilfe

Die AOK Rheinland/Hamburg übernimmt zusätzlich die Kosten für eine Haushaltshilfe für insgesamt 4 Wochen, wenn unser Kunde aufgrund einer Erkrankung den Haushalt nicht weiterführen kann .Hierfür ist eine ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Außerdem übernimmt die AOK Rheinland/Hamburg ebenfalls die Kosten für eine Haushaltshilfe, wenn aufgrund einer Mitaufnahme eines Angehörigen als Begleitperson im Krankenhaus, die Haushaltsführung nicht möglich ist und ein Kind im Haushalt lebt, dass das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. (längstens für 52 Wochen)

Ist die haushaltsführende Person wegen einer Krankenhausbehandlung oder einer Vorsorgemaßnahme an der Haushaltführung verhindert und lebt im Haushalt ein Kind, dass das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, übernimmt die AOK die Kosten für ein Haushaltshilfe. (längstens für 52 Wochen)

Grundlage für diese Regelungen ist der § 12 der Satzung der AOK Rheinland/Hamburg

Hilfe bei der Vermittlung von Arztterminen

Organisation von Arztterminen innerhalb von drei Tagen für alle Versicherten

Hospizleistungen

Hospizzuschuss bei Kindern: 6,6 %
Erwachsene Versicherte erhalten einen Zuschuss von 6 %
Die AOK erstellt ein individuelles Finanzierungskonzept.
Die AOK fördert ambulante Hospizdienste, die qualifizierte ehrenamtliche Sterbebegleitung erbringen. Die Förderung richtet sich nach der von den Spitzenverbänden der Krankenkassen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospize e.V. und den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege abgeschlossenen Rahmenvereinbarungen (§ 39a Abs. 2 SGB V).

Hotline

Die AOK Rheinland/Hamburg bietet Ihren Versicherten exklusiv das Medizinische Service Center. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 - 2 490 001 sind 24 Stunden jeden Tag medizinische Assistenten sowie Fachärzte zu erreichen. Es sind rund 20 Fachärzte unter anderem aus den Bereichen Innere Medizin, Orthopädie, Anästhesie, Pädiatrie, Gynäkologie, Chirurgie und Urologie sowie eine Psychologin beschäftigt.

Krebsvorsorge über gesetzlichen Rahmen

Hautkrebs-Screening: Bereits ab dem vollendeten 18. Lebensjahr übernimmt die AOK Rheinland/Hamburg für alle Versicherten alle zwei Jahre im Rahmen vertraglicher Regelungen mit den KVen in Nordrhein und Hamburg die Kosten für eine Hautkrebsvorsorgeuntersuchung.

Persönliche Beratung

Prävention

Primärprävention

Auf die Frage nach Wünschen für die Zukunft lautet die häufigste Anwort „Gesundheit“. Daß Menschen für die eigene Gesundheit auch aktiv werden, ist viel seltener. Maßnahmen der Primärprävention der AOK Rheinland/Hamburg haben das Ziel, Versicherte für die positiven Effekte von Gesundheitsvorsorge zu sensibilisieren. Ausreichende Bewegung, ausgewogene Ernährung, maßvoller Umgang mit Genussmitteln sowie ein gelassener Umgang mit Stresssituationen sind wichtige Bestandteile der Prävention. Viele der epidemiologisch relevanten Erkrankungen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rückenleiden, Stoffwechselerkrankungen etc.) sind durch rechtzeitige Präventionsmaßnahmen zu verhindern oder positiv zu beeinflussen.

Weiteres wichtiges Ziel der Primärprävention ist es, gerade die Bürger zu erreichen, die aufgrund ihrer sozioökonomischen Lage einen erschwerten Zugang zu Gesundheit haben. Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention werden erfahrungsgemäß verstärkt von Personen in Anspruch genommen, die eine geringere gesundheitliche Gefährdung verbunden mit einem höheren sozialen Status aufweisen. Deshalb gilt es, auch ein Leistungsangebot für Zielgruppen zu konzipieren, die selbst weniger aktiv für ihre Gesundheit werden und für die der Zugang zu gesundheitsfördernden Maßnahmen erschwert ist.

Der Gesetzgeber sieht primärpräventive Leistungen in diesem Zusammenhang als Aufgabe der gesetzlichen Krankenkassen (vgl. § 20,1 SGB V sowie der Leitfaden „Gemeinsame und einheitliche Handlungsfelder und Kriterien der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Umsetzung von §20 Abs. 1 und 2 SGBV vom 21. Juni 2000 in der Fassung vom 12. September 2003“).

Die für alle gesetzlichen Krankenkassen einheitlichen Handlungsfelder der Primärprävention sind
 Leistungen für bedarfsgerechte Veränderungen des Bewegungsverhaltens und der Bewegungsgewohnheiten
 Leistungen zur gesundheitsbewußten Ernährung
 Leistungen zur Entspannung und Stressreduktion
 Leistungen zur Prävention des riskanten und schädlichen Genuß- und Suchtmittelkonsums

Für die Maßnahmen der Primärprävention sind zwei Zugangswege vorgesehen:

 Leistungen über den Setting-Ansatz
und
 Leistungen über den Individuellen Ansatz

Mit Setting-Ansätzen sollen Bürger in ihrem Lebensumfeld (z.B. Schule, Kindergarten, Familie, gemeinde, Betrieb) erreicht werden.

Die AOK Rheinland/Hamburg engagiert sich dabei besonders für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und Arbeitnehmern in Betrieben.

Folgende Setting-Ansätze werden z.B. umgesetzt:

 „Gesund macht Schule“: Mit dem Projekt „Gesund macht Schule“ richten sich die Kooperationspartner Ärztekammer Nordrhein und AOK Rheinland an die Lehrer von Grundschulen/Primarstufe im Einzugsgebiet der AOK Rheinland/Hamburg.

Das Unterstützungskonzept bietet

 Vermittlung von qualifizierten PatenärztInnen zur Unterstützung bei der Elternarbeit und ggf. des Schulunterrichtes
 Bereitstellung von didaktischen Medien zur den Präventionsthemen „Menschlicher Körper/Beim Arzt“, „Essen und Ernährung“, „Bewegung und Entspannung“, „Sexualerziehung“ und „Sucht“
 Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer und Ärzte
 Arbeitskreise für den schulübergreifenden, fachlichen Austausch
 Projektbegleitende Medien: Internet www.gesund-macht-schule.de und Newsletter für Schüler, Eltern und Pädagogen

In jeder Regionaldirektion stehen MitarbeiterInnen der AOK Rheinland/Hamburg als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung. Ein Kontakt ist über jede Geschäftsstelle der AOK Rheinland/Hamburg möglich.

 „Schulen in Bewegung“: Das Projekt „Schulen in Bewegung“ wird von den Kooperationspartnern AOK Rheinland/Hamburg, Wissenschaftliches Institut der Ärzte Deutschlands (WIAD) e.V. und dem Deutschen Sportlehrer Verband (DSLV) NRW initiiert und wurde den Schulklassen 7 bis 12 der Hauptschulen, Gesamtschulen, Realschulen, Sonderschulen und Gymnasien im Rheinland im Schuljahr 2004/2005 angeboten. Insgesamt beteiligen sich über 160 Schulen an dem Projekt. Kooperationsvereinbarungen mit SportlehrerInnen der teilnehmenden Klassen wurden abgeschlossen, die Teilnahme weiterer Schulen ist derzeit nicht mehr möglich.

Die beteiligten Sportlehrer ermitteln den aktuellen Fitnessstatus und Informationen über das Bewegungsinteresse ihrer Schüler durch den „Bewegungs-Check-Up“ (Münchner-Fitness-Test zzgl. 6-min. Lauf, Schüler- und Elternfragebogen) als t0- Messung. Die Leistungen der Bewegungsbereiche Koordination, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer werden dadurch erfaßt. Jeder Schüler erhält ein individuelles Leistungsprofil, jeder Lehrer eine anonymisierte Klassenübersicht.

Die Ergebnisse bilden die Basis für die Entwicklung von individuellen Interventionskonzepten. Die Lehrer können die sportmotorischen Stärken ihrer Schüler fördern und Schwächen abbauen.

Das Unterstützungskonzept von „Schulen in Bewegung“ sieht Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch, Workshops, Fortbildungen und Hilfe bei der Durchführung von Elternveranstaltungen vor. Ein Newsletter informiert regelmäßig über den Projektstand, enthält Tipps und Termine. Im Internet ist unter www.schuleninbewegung.de ebenfalls ein Austausch möglich, alle wesentlichen Informationen können abgerufen werden. Alle Schüler und Lehrer erhalten persönliche Passworte und können sich im geschützten Bereich an Foren beteiligen und ab Ende November 2004 das Ergebnis des Bewegungstests mit verschiedenen Bezugsgruppen vergleichen (z.B. alle Schüler einer Altersgruppe, alle Mädchen, alle Jungen, Schüler einer Schulform...). Die Schüler sollen dadurch motiviert werden, für ihre Leistungsverbesserung aktiv zu werden.

Am Ende des Schuljahres 2004/2005 wird der Bewegungs-Check-Up als t1-Messung wiederholt. Dadurch kann der Einfluß der Interventionsmaßnahmen abgebildet werden. Da der Test unmittelbar im Anschluß an die Intervention durchgeführt wird, werden signifikante Verbesserungen erwartet. Um zusätzlich über genaue Vergleichsdaten zur t0-Messung verfügen zu können, wurden die Lehrer gebeten, den Test als t2-Messung erneut nach den Schulferien 2005 mit den ihren Schülern wiederholen.

In jeder Regionaldirektion stehen MitarbeiterInnen der AOK Rheinland/Hamburg als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung. Ein Kontakt ist über jede Geschäftsstelle der AOK Rheinland/Hamburg möglich.

 „Be Smart – Don’t Start“:
Be Smart - Don‘t Start wird angeboten. Schulklassen können sich über jede Regionaldirektion der AOK Rheinland/Hamburg anmelden.

Mittlerweile nehmen Jugendliche aus Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Island, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Rumänien, der Schweiz, der Slowakei und Spanien daran teil.

Und alle haben die gleichen Ziele:
- den Einstieg in das Rauchen so lange wie möglich zu verzögern bzw. ganz zu verhindern.
- SchülerInnen, die schon rauchen, zu motivieren, ganz schnell wieder damit aufzuhören.

Wer kann mitmachen?
Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 – 8 können teilnehmen. Mindestens 90% der SchülerInnen einer Klasse müssen sich verpflichten, 6 Monate nicht zu rauchen (= smart zu sein).

Noch mehr Infos finden Sie unter www.jonet-rheinland.de

In jeder Regionaldirektion stehen MitarbeiterInnen der AOK Rheinland/Hamburg als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung. Ein Kontakt ist über jede Geschäftsstelle der AOK Rheinland/Hamburg möglich.


Auch im Bereich des Individuellen Ansatzes ist die AOK Rheinland/Hamburg aktiv:
Die AOK Rheinland/Hamburg bietet ihren Versicherten Kostenerstattung bei erfolgreicher Teilnahme an Maßnahmen der Primärprävention an. Zur Verfügung steht ein umfängliches, qualitätsgesichertes Kursprogramm externer, zertifizierter Leistungsanbieter in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Streßreduktion und Suchtmittelgebrauch. Angebote für übergewichtige Kinder werden besonders unterstützt.
Hinzu kommen Online-Programme wie „Abnehmen mit Genuß“, „Laufend in Form“, „Ich werde Nichtraucher“. Auskunft erteilt jede Geschäftsstelle der AOK Rheinland/Hamburg.


Gesundheits-Check-up ab Vollendung des 35. Lebensjahres

Krebsfrüherkennung für Frauen ab 20 Jahre, für Männer ab 45 Jahre, wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland bieten im internationalen Vergleich eines der umfangreichsten Programme zur Krankheitsfrüherkennung an, das erst zum 1. Oktober 2002 durch die Darmspiegelung (Koloskopie) für Männer und Frauen ab 56 Jahre ergänzt wurde. Derzeit im Aufbau ist bis 2005 ein flächendeckendes Mammographie-Screening. Die Altersgrenzen folgen den Erkenntnissen von Experten, wie sie in die Empfehlungen von WHO und EU aufgenommen werden und in Deutschland umgesetzt sind.Die Inanspruchnahme der Früherkennungs-Untersuchungen, vor allem der Krebsfrüherkennung, läßt zu wünschen übrig. Ziel muss es deshalb sein, möglichst viele Versicherte in den besonders risikobehafteten Altersgruppen zu einer Teilnahme zu bewegen, um so die Sterblichkeit bei diesen Erkrankungen in der Bevölkerung insgesamt senken zu können. Das Mammographie-Screening wird deshalb erstmals in Deutschland ein Einladungssystem etablieren und anspruchsberechtigte Frauen (insgesamt rd. 10 Millionen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren, denen im Abstand von zwei Jahren eine Röntgen-Untersuchung der Brust angeboten wird) anhand der Adress-Dateien der Einwohner-Meldeämter einladen und auch wiedereinbestellen.Liegt der Verdacht auf eine Erkrankung vor, führen Ärzte im Rahmen der Diagnostik die medizinisch notwendigen Untersuchungen natürlich bei Patienten aller Altersgruppen durch.

weitere Impfungen:

Pneumokokkeninfektion
Tollwut

Hinweis zu allen angekreuzten Impfungen
Für die Übernahme der Kosten für die Schutzimpfungen im Rahmen der Impfvereinbarung zwischen der AOK Rheinland/Hamburg und der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein gilt:Die Durchführung bzw. Empfehlung von Schutzimpfungen soll sich nach den jeweils aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) richten. Darüber hinaus sind weitere vertragliche Regelungen zur Kostenübernahme für diese Schutzimpfungen in der Impfvereinbarung zu beachten (insbesondere: verschiedene Regelungen im Zusammenhang mit den o.g. Impfempfehlungen/Regelungen zum Vorrang von Schutzimpfungen, die von anderen Stellen durchgeführt werden/Regelungen, in welche Fällen Schutzimpfungen nicht Gegenstand der Impfvereinbarung sind).

Schutzimpfungen

Diphtherieimpfung
FSME-Impfung
Hib-Impfung
HPV-Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs
Impfung Kinderlähmung
Impfung Masern
Impfung Mumps
Impfung Röteln
Influenzaimpfung
Keuchhustenimpfung
Tetanusimpfung

Schutzimpfungen für Auslandsreisen

Bei einem beruflich bedingten Auslandsaufenthalt, wenn der Arbeitgeber nicht für die Kostenübernahme zuständig ist zu 100 %

Sonstiges

AOK-CURAPLAN

WAS IST AOK-CURAPLAN?

AOK–Curaplan sind strukturierte Behandlungsprogramme, die die AOK ihren chronisch kranken Versicherten anbietet. Bei deren Behandlung soll in Zukunft nichts mehr dem Zufall überlassen sein. Denn es hat sich gezeigt, dass bei der Versorgung und Betreuung chronisch Kranker in Deutschland noch einiges verbessert werden kann. Daher soll im Rahmen von AOK-Curaplan mit einer optimalen und wissenschaftlich abgesicherten Therapie möglichst frühzeitig begonnen werden, um Komplikationen und Folgeschäden zu vermeiden be-ziehungsweise zu lindern. Dies bedeutet für die Betroffenen mehr Sicherheit durch optimal abgestimmte Behandlung.

WIE FUNKTIONIERT AOK-CURAPLAN?

Patient und Arzt besprechen gemeinsam den Behandlungsverlauf und vereinbaren Therapieziele, die auf die persönliche Lebens- und Krankheitssituation zugeschnitten sind. Der Arzt wird Ansprechpartner für das Behandlungsprogramm. Er koordiniert die Abstimmung mit weiteren Spezialisten und, falls nötig, auch mit einem Krankenhaus. Der behandelnde Arzt empfiehlt ggf. Schulungen, die den Patienten darin unterstützen, mit der Erkrankung im Alltag besser zu leben.

Im Rahmen von AOK-Curaplan verpflichten sich die Ärzte, Maßnahmen zur Qualitätssicherung durchzuführen, die ihnen dabei helfen sollen, ihre Behandlungsergebnisse mit Kollegen zu besprechen und ständig zu verbessern.

Bisher gibt es AOK-Curaplan-Programme AOK Rheinland/Hamburg für die Erkrankungen Asthma, COPD, Diabetes mellitus Typ 1 (Zuckerkrankheit), Diabetes mellitus Typ 2, Koronare Herzerkrankungen und Brustkrebs.

Die Teilnahme an den AOK-Curaplan-Programmen ist für den Versicherten selbstverständlich freiwillig.

WAS SIND DIE VORTEILE VON AOK-CURAPLAN?

AOK-Curaplan bringt viele Vorteile mit sich:

· Mehr Sicherheit durch eine umfassende Betreuung auf der Basis des aktuellen medizinischen Wissens.
· Koordination und Steuerung aller Behandlungsschritte durch einen medizinischen An-sprechpartner des Vertrauens – nämlich den vom Versicherten gewählten Arzt.
· Nachvollziehbarkeit der Behandlungsschritte und -ergebnisse
· Gezielte Hilfe bei eventuell auftretenden Komplikationen
· Vielfältiges Informationsmaterial zur Erkrankung.
· Unterstützung für den persönlichen Umgang mit der Krankheit.
· DMP-Bonus Programm: In die Programme eingeschriebenen Versicherten werden die im Rahmen der Erkrankung anfallenden Praxisgebühren erstattet.

KOORDINIERTE ZUSAMMENARBEIT DER BEHANDLER

Der Arzt berät und unterstützt den Patienten in allen Fragen zu den Programmen. Er klärt ihn über Nutzen und Risiken der jeweiligen Therapie auf, damit dieser gemeinsam mit ihm den weiteren Verlauf und die Ziele der Behandlung festlegen kann und vereinbart regelmäßige Untersuchungstermine mit ihm. Das schafft mehr Eigenkompetenz und Behandlungstransparenz, erhöht so die Compliance bei der Behandlung.

Der Arzt prüft immer wieder, ob der Patient eine Behandlung durch weitere qualifizierte Spezialisten benötigt und übernimmt die nötige Abstimmung mit anderen Fachärzten und Therapeuten.

QUALITÄTSSICHERUNG

Der Patient kann sicher sein, dass er eine qualitätsgesicherten Versorgung erhält. Alle Beteiligten des Programms sorgen dafür, dass die Patienten eine auf Ihre Situation abgestimmte Behandlung erhalten, die auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht.


AOK-CURAPLAN PROGRAMME DER AOK RHEINLAND/HAMBURG

AOK-CURAPLAN BRUSTKREBS
Das bundesweit erste Disease-Management-strukturierte Behandlungsprogramm (DMP) - Behandlungsprogramm Curaplan Brustkrebs wird bei der AOK Rheinland/Hamburg seit Anfang März 2003 angeboten. Anmelden können sich an Brustkrebs erkrankte Versicherte der AOK Rheinland/Hamburg. Betroffene Frauen können sich in das Behandlungsprogramm Curaplan Brustkrebs bei ihrem Frauenarzt einschreiben. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig, bietet der erkrankten Frau aber vielfältigen Nutzen.

Bei der Behandlung von Brustkrebs erzielt Deutschland im internationalen Vergleich schlechtere Ergebnisse. Erfahrungsberichte betroffener Frauen weisen darauf hin, dass im gesamten Behandlungsprozess vieles besser gelöst werden kann. Deshalb geht es bei dem Pro-gramm AOK-Curaplan Brustkrebs vor allem um die Verbesserung der Betreuung der Patientinnen von der Diagnose über die einzelnen Therapieschritte bis hin zur psychologischen Betreuung und der Nachsorge. Der Gynäkologe des Vertrauens spielt dabei eine zentrale Rolle für die Patientin. Er begleitet und berät sie vom Zeitpunkt der Verdachtsdiagnose über den gesamten Krankheitsverlauf und er koordiniert und strukturiert alle notwendigen Behandlungsschritte. Er ist somit eine wichtige Schnittstelle zwischen Krankenhäusern, weiteren Fachärzten sowie von Anlaufstellen für psychosoziale Unterstützungsangebote. So können den Patientinnen zusätzliche Belastungen erspart werden, die unnötige Unsicherheiten und Ängste bei dem ohnehin schon schweren Schicksalsschlag Brustkrebs verursachen.

Um dies sicherzustellen, wurden in AOK-Curaplan Brustkrebs Verträge zwischen den Frauenärzten, zertifizierten Brustkrebs-Schwerpunktkrankenhäusern und der AOK geschlossen. Wichtige Ziele sind, den Anteil brusterhaltender Operationen zu erhöhen, die Anwendung verschiedener Therapien zu optimieren und die körperliche, seelische und soziale Rehabilitation zu unterstützen. Ein weiterer Vorteil für die an Brustkrebs erkrankte Patientin ist eine höhere Transparenz der Abläufe und der Therapie.

AOK-CURAPLAN DIABETES MELLITUS TYP 1

Diabetes mellitus Typ 1 ist eine chronische Erkrankung. Eine Möglichkeit der vollständigen Heilung zeichnet sich nicht ab. Dennoch können Betroffene mit dem Schatz ihrer eigenen Erfahrungen und der Unterstützung von Experten den Diabetes beherrschen.

AOK-Curaplan Diabetes Typ 1 ist ein strukturiertes Behandlungsprogramm, das genau auf die Bedürfnisse von Patienten mit der Erkrankung Diabetes mellitus Typ 1 zugeschnitten ist. Es stellt die Patienten mit ihren Fähigkeiten, Kenntnissen und ihrer Entscheidungskraft in den Mittelpunkt und sorgt dafür, dass sie eine Behandlung erhalten, die auf ihre besondere Situation abgestimmt ist. Damit sind die Betroffenen für den Umgang mit ihrer Erkrankung besser ausgerüstet, auch wenn diese als chronische Krankheit eigentlich nicht heilbar ist. Die Ziele der Behandlung legen die Patienten selbst zusammen mit ihrem Arzt fest. Ein solches Ziel kann zum Beispiel die richtige Einstellung des Blutzuckers, aber auch die oftmals so entscheidende Veränderung der Lebensgewohnheiten sein.

Im Rahmen von AOK-Curaplan werden gesicherte Forschungsergebnisse zügig in die Praxis umgesetzt. Das Programm baut auf den überprüften Erkenntnissen aus wissenschaftlichen Studien auf und stützt sich auf die so genannte evidenzbasierte Medizin. Durch sie werden Erfahrung und Urteilskraft des einzelnen Arztes mit dem besten und aktuellen Stand des Wissens verknüpft.

Bei AOK-Curaplan Diabetes Typ 1 spielt der behandelnde Arzt eine wichtige Rolle. Er koordiniert die Behandlung und überweist die Patienten an andere Spezialisten, wenn es erforderlich ist. Das kann zum Beispiel ein Augenarzt sein, um regelmäßig den Augenhintergrund zu untersuchen oder ein medizinischer Fußpfleger, wenn die Füße des Patienten durch die Erkrankung bedroht sind. Ein wesentlicher Bestandteil von AOK-Curaplan Diabetes Typ 1 sind die strukturierten Schulungsprogramme für die Patienten. Hier werden sie umfassend über den Diabetes und seine Folgen aufgeklärt und üben z. B. die verschieden Arten einer Insulinbehandlung. Durch solche Schulungen erwerben die Patienten Kenntnisse und Fertigkeiten, die ihnen helfen, besser mit dem Diabetes umzugehen.

AOK-CURAPLAN DIABETES MELLITUS TYP 2

Trotz des medizinischen Fortschritts ist es möglich, die Versorgung von Menschen, die an Typ-2-Diabetes erkrankt sind, noch zu verbessern. Häufig scheitert die Behandlung daran, dass sie nicht rechtzeitig und nicht immer angemessen erfolgt. Das kann Folgeerkrankungen nach sich ziehen, die die Betroffenen sehr belasten. Mit AOK-Curaplan können Diabetiker sicher sein, frühestmöglich die bestmögliche Versorgung zu bekommen. In speziellen Schu-lungen, die ein Teil von AOK-Curaplan sind, werden umfassende Informationen und Fähig-keiten vermittelt. Die Betroffenen lernen, kompetent mit ihrer Erkrankung umzugehen und können so aktiv das Behandlungsprogramm mitgestalten und ihre Lebensführung bewusster in die Hand nehmen.

AOK-Curaplan will zudem die Beziehung zwischen Patient und Arzt stärken. Deshalb übernimmt der Arzt die Rolle des Koordinators. Er steuert alle Abläufe mit weiteren Experten und Fachärzten, bekommt von diesen wiederum alle Befunde und ist so immer auf dem Laufenden. Zusätzlich erinnert er den Patienten an wichtige Vorsorge- und Untersuchungstermine wie zum Beispiel die jährliche augenärztliche Kontrolle.

Bei dem Programm AOK-Curaplan Diabetes spielen auch Empfehlungen zur Behandlung eine wichtige Rolle. Diese stützen sich auf den aktuellen Stand der Wissenschaft. So werden zur Sicherheit des Patienten zum Beispiel nur solche Medikamente empfohlen, deren Nutzen und Sicherheit für Typ-2-Diabetiker in Studien eindeutig belegt wurden. Mit beachtet wird auch die Behandlung zusätzlicher Erkrankungen wie etwa Bluthochdruck, unter denen ein Typ-2-Diabetiker häufig leidet.

AOK-CURAPLAN KORONARE HERZKRANKHEIT

AOK Curaplan Koronare Herzkrankheit ist ein umfassendes Programm für AOK-Versicherte, die an Koronarer Herzkrankheit (KHK) leiden. Es richtet sich an Patienten, die einen Herzin-farkt hatten, durch eine KHK bedingt mit Angina pectoris–Beschwerden leben oder bei denen eine Verengung der Herzkranzgefäße festgestellt wurde.

Ziel des Programms ist es, die Behandlung und Betreuung von Patienten mit KHK zu optimieren. Eine gute medizinische Behandlung, ein reibungsloses Zusammenspiel aller behan-delnden Ärzte und eine gesundheitsgerechte Lebensführung können helfen, Angina pectoris-Beschwerden zu reduzieren, einen Herzinfarkt oder einen Wiederholungsinfarkt zu vermei-den. Zu diesem Zweck stellt AOK Curaplan KHK dem Arzt Behandlungsempfehlungen zur Verfügung, die Ärzte und Krankenkassen gemeinsam erarbeitet haben. Sie entsprechen dem gesicherten Stand des internationalen Wissens und unterstützen den Arzt bei der Wahl der für den jeweiligen Patienten sinnvollen Behandlungsmethode.

Das Programm fördert das verbesserte Zusammenspiel zwischen den verschiedenen medizinischen Experten. Es beschreibt z. B. die Ereignisse, die eine Überweisung zum Spezialisten oder eine Einweisung in die Klinik notwendig machen. Die Rolle des Koordinators für die gesamte Behandlung übernimmt ein dem Patienten vertrauter Arzt, in der Regel der Haus-arzt.

Entscheidend für den Erfolg der Behandlung ist die aktive Mitarbeit des Patienten. Gezielte Vorbeugung und angemessenes Verhalten können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Deshalb bietet AOK Curaplan den Versicherten neben speziellen Schulungen auch wertvolle Informationen und viele praktische Angebote für die persönliche Lebensführung.

AOK-CURAPLAN ASTHMA BRONCHIALE

Unter Asthma bronchiale versteht man eine chronische Entzündung der Atemwege, die zu einer Verengung der Bronchien führt. Die Entzündung verursacht eine Schwellung der Schleimhaut und eine Verkrampfung der Atemwegsmuskulatur. Es bildet sich zudem vermehrt zäher Schleim, der nicht mehr richtig abtransportiert werden kann. Durch die verengten Bronchien kann die Luft nicht mehr gut in die Lunge hinein – und vor allem nicht mehr gut heraus. Es kommt zur Atemnot.

DIAGNOSE UND THERAPIE

Die moderne Behandlung von Asthma bronchiale im Rahmen von AOK Curaplan setzt heute auf viele verschiedene Säulen. Wichtige Bestandteile sind die Vermeidung von auslösenden Faktoren, sportliche Betätigung und die medikamentöse Therapie. Aufmerksame Selbstbeobachtung kann helfen, Verschlechterungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern. Welche Behandlungsmethoden zum Einsatz kommen, hängt u.a. von der Schwere der Erkrankung ab. Grundsätzlich verfolgt die Behandlung das Ziel, schnell eine Besserung herbeizuführen und die Beschwerden generell zu lindern. Ebenso wichtig wie die Beseitigung der akuten Symptome sind vorbeugende Maßnahmen, durch die erneute Anfälle verhindert werden können.

ASTHMA BEI KINDERN UND JUGENDLICHEN

Zahlreiche Kinder und Jugendliche in Deutschland sind von Asthma bronchiale betroffen. Bei vielen Kindern verlieren sich die Symptome im Laufe der Zeit allerdings wieder. Bei den ganz kleinen Kindern sind die Bronchien noch so eng, dass auch bei „normalen“ Infekten Beschwerden auftreten, die sich nicht von Asthma unterscheiden lassen. Daher ist bei Kleinkindern die Diagnose Asthma immer von einer Unsicherheit begleitet – was aber nicht bedeutet, dass man nicht sofort mit einer effektiven Behandlung beginnen sollte.

An AOK-Curaplan Asthma können Jugendliche und Kinder ab fünf Jahren teilnehmen. Strukturierte und qualitätsgesicherte Patienten-Schulungen sind für sie – ebenso wie für erwachsene Asthma-Patienten – ein elementarer Bestandteil des Programms. Ziel der Schulungen ist es, dass die Kinder und Jugendlichen als Partner des Arztes an ihrer Therapie mitarbeiten und sich aus eigener Einsicht aktiv beteiligen. Das erhöht die Chance, dass sie das richtige Verhalten auch über eine lange Zeit und in kritischen Phasen wie der Pubertät durchhalten.

Gerade im Kindes- und Jugendalter ist es wichtig, dass die Erkrankung rechtzeitig und richtig behandelt wird, damit die Kinder und Jugendlichen keinen Schaden in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung nehmen. Im Rahmen von AOK-Curaplan erhalten die Betroffenen eine optimale und speziell auf ihr Alter abgestimmte Behandlung, die auf den aktuellen Erkenntnissen der Forschung beruht.

AOK-CURAPLAN COPD

Die Abkürzung COPD kommt aus dem Englischen und steht für eine chronisch atemwegs-verengende (obstruktive) Lungenkrankheit. Bei dieser Erkrankung wird der Weg der Luft zu den Lungenbläschen durch eine Verengung der Bronchien behindert. Diese Verengung der Bronchien wird durch ein Anschwellen der Bronchialschleimhaut und durch eine krankhaft erhöhte Schleimproduktion verursacht. Durch eine Schädigung der Flimmerhärchen in den Bronchien kann dieser Schleim nicht mehr ausreichend abtransportiert werden. Als Folge der Atemwegsverengung werden die Lungenbläschen mit weniger Sauerstoff versorgt, als der Körper eigentlich braucht. Der gesamte Organismus ist nicht mehr voll leistungsfähig, selbst kleinste Bewegungen werden zu anstrengend.

Im Gegensatz zur einfachen akuten Bronchitis, die in den meisten Fällen harmlos verläuft, ist die chronisch-obstruktive Verlaufsform eine ernsthafte Erkrankung. Meist bildet sich die COPD ganz allmählich, weil die Patienten Symptome wie Raucherhusten und gelegentliche Atemnot nicht ernst genug nehmen und die andauernde Entzündung der Atemwege über Jahre nicht erkannt wird. Typisch für die COPD ist, dass die Verengung der Atemwege – im Gegensatz zu Asthma – nicht oder nur in sehr geringem Maße durch Medikamente wieder aufgehoben werden kann.

DIAGNOSE UND THERAPIE

Symptome für eine COPD sind starker und anhaltender Husten, Auswurf und Atemnot. Die Atemnot tritt zunächst nur bei stärkerer körperlicher Anstrengung auf, später bereits bei geringen Belastungen im Alltag und schließlich sogar im Ruhezustand. Schon alltägliche Verrichtungen wie das An- und Ausziehen können dadurch äußerst beschwerlich werden.

Wenn eine COPD diagnostiziert wurde, findet im Rahmen von AOK-Curaplan eine konsequente Langzeittherapie statt. Voraussetzung für einen Erfolg der Therapie ist, dass der Patient keine weiteren Schadstoffe inhaliert; der Verzicht auf das Rauchen ist in den meisten Fällen die wichtigste Maßnahme. Oberstes Ziel der Behandlung ist es, die Luftnot zu beheben und eine Verschlimmerung der chronischen Bronchitis und eines eventuell vorhandenen Emphysems (krankhafte Überblähung der Lunge) aufzuhalten.

Im Rahmen von AOK-Curaplan erhalten die Patienten zudem Zugang zu speziellen Schulungen. Dabei geht es nicht nur um Vermittlung von Wissen über die Erkrankung, sondern auch um das Erlernen einer optimalen Inhalationstechnik, die Einübung atemerleichternder Haltungen für den Notfall und die Selbstbeobachtung, damit Verschlechterungen des Zu-standes möglichst früh erkannt werden. Ebenso gibt es Hinweise, wie Infektionen vermieden werden können und andere konkrete Tips für das Verhalten im Alltag. Nicht zuletzt sind Programme zur Raucherentwöhnung ein wichtiger Bestandteil von AOK-Curaplan.





Informationsnetz

Ein besonderes Informationsnetz für an Krebs erkrankte Versicherte (JaVita, Zeitschrift speziell für an Krebs erkrankte Menschen; Internet-Cafè im Haus für chronischkranke Menschen mit Schulungs- und Beratungsangebot; etc.)

Lichtblick

Lichtblick - ein Angebot für chronischkranke Kinder und Jugendliche sowie deren Angehörige

Selbsthilfeförderung

Die AOK Rheinland fördert regionale Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen (z.B. Landesverbände der Selbsthilfe) und Selbsthilfekontaktstellen finanziell und durch fachliches Know-how. Die finanzielle Förderung erfolgt durch eine bedarfsgerechte Pauschal- und / oder Projektförderung.
Im Rahmen spezieller Selbsthilfeprojekte werden Kurse, Seminare und Vorträge für Mitglieder und Funktionsträger/innen in Selbsthilfegruppen angeboten.
Der Gesetzgeber sieht die Förderung der Selbsthilfe als Aufgabe der gesetzlichen Krankenkassen (vgl. § 20, 4 SGB V).

In jeder Regionaldirektion stehen MitarbeiterInnen der AOK Rheinland als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung. Ein Kontakt ist über jede Geschäftsstelle der AOK Rheinland möglich.


Pflegeleistungen

Unsere speziell ausgebildeten AOK-Krankenpflegefachkräfte beraten die Versicherten, welche Pflegeleistungen für sie in ihrer persönlichen Situation in Betracht kommen, schulen die Angehörigen individuell je nach Pflegesituation und Bedarf, optimieren die häusliche Versorgung mit Hilfs- oder Pflegehilfsmitteln und helfen bei Qualitätsentwicklungsprozessen sowohl in der Häuslichkeit als auch in Pflegeeinrichtungen stets weiter.

Mutter-Vater-Kind-Kuren

Kostenübernahme für Mutter-Kuren bzw. Mutter-Kind-Kuren, bzw. Vater-Kind-Maßnahmen (bei einer aus medizinischen Gründen erforderlichen Vorsorge- oder Rehabilitationsleistung für die Mutter und entsprechend auch für das erkrankte Kind in einer Einrichtung des Müttergenesungswerkes oder einer gleichartigen Einrichtung)Eigene Einrichtungen zur Gesundheitsförderung und eigene Kureinrichtungen

AOK-Fachpersonal für Informationen und persönliche Beratung

Gesundheitsfachkräfte, darunter Ernährungsberater/-innen und Sportfachkräfte (Kursangebote zur Gesundheitsförderung und persönliche Beratung bei Patienten mit spezifischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Rückenerkrankungen) Rehabilitationsberater (geben Auskünfte zu Rehabilitationsmaßnahmen, z. B. im Anschluß an einen Krankenhausaufenthalt und weitergehende konkrete Hilfen)AOK-Apotheker (pharmakologische Beratung)

Geschäftsstellennetz

Dichtes Geschäftsstellennetz und Servicestellen im niederländischen Vaals und auf Mallorca

Mitgliederzeitschriften

Mitgliederzeitschriften und schriftliches Informationsmaterial zu Gesundheitsthemen für verschiedene Zielgruppen

Internet

Qualitätsgesicherte medizinische Informationen im Internet sowie Online-Angebote zur Gesundheitsförderung

Europaweite Gesundheitsversorgung

AOK-GesundheitsCard Europa als Anspruchsausweis im Ausland über eine Internet-Serverlösung, beginnend mit Krankenhäusern an der Niederländischen Nordseeküste und Belgien



AOK-Prämienprogramm

Seit dem 01.01.2006 können Versicherte der AOK Rheinland/Hamburg am AOK-Prämienprogramm teilnehmen.
Beim AOK-Prämienprogramm werden gesundheitssichernde bzw. -fördernde Maßnahmen oder Verhaltensweisen (Leistungen zur Früherkennung von Krankheiten und qualitätsgesicherte Leistungen zur primären Prävention) in Form von Punkten bonifiziert, die nach Erreichen eines Schwellenwertes zum Anspruch auf Sachprämien führen.

Das Konzept des AOK-Prämienprogramms ist einfach: Anmelden, Punkte sammeln und gegen Sachprämien einlösen. Gesammelte Punkte können gegen hochwertige Markenartikel mit Gesundheitsbezug eingetauscht werden (z. B. BRAUN Blutdruckmeßgerät, SOLAR Pulsmesser, BRAUN Scan Ohr Thermometer). Jeder Teilnehmer erhält kostenlos ein eigenes Scheckheft, in dem die Punkte eingetragen werden.

Am AOK-Prämienprogramm können alle Versicherten der AOK Rheinland teilnehmen. Mitversicherte Angehörige wie Ehegatten/Lebenspartner und Kinder ab vollendetem 15. Lebensjahr können eigenständig ihre Teilnahme erklären. Die Maßnahmen der mitversicherten Kinder, die das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, werden dem Stammmitglied zugeordnet.

Vorsorgeprogramme für Schwangere und Kinder

Erweiterte Kinder-Vorsorgeuntersuchungen: Mit einem erweiterten Angebot von Früherkennungsuntersuchungen schließt die AOK Rheinland/Hamburg eine Lücke und stärkt die Gesundheit der Kinder. Die bestehenden Früherkennungs-untersuchungen werden seit dem 01.07.2008 um die zusätzlichen Untersuchungen Grundschulcheck (U10)für Kinder im Alter von 7 und 8 Jahren und U11 für Kinder im Alter von 9 und 10 Jahren ergänzt. Das entwickelte Vorsorgekonzept stellt eine sinnvolle Ergänzung der bereits bestehenden Untersuchungen dar.

Elektronische Erinnerung über persönlichen Vorsorgemanager

Babymanager, Impf- und Vorsorge-Newsletterservice (Vorsorgemanager)

Zuschuss zu Vorsorgekuren

ambulante Vorsorgeleistungen
- Notwendigkeit (z. B. zur Krankheitsverhütung) medizinisch begründet
- Durchführung in anerkannten Kurorten
- Kostenübernahme für kurärztliche Behandlung in voller Höhe
- Kostenübernahme für vom Kurarzt verordnete Heilmittel abzüglich 15 % Eigenanteil
- Zuschuß 13,00 EUR; für chronisch kranke Kleinkinder 21,00 EUR zu den Kosten für Unterkunft, Verpflegung etc.

stationäre Vorsorgeleistungen für Mütter und Väter (Mutter-Kind/Vater-Kind-Maßnahmen) wenn
- Notwendigkeit (z. B. zur Krankheitsverhütung) medizinisch begründet
- Durchführung in Einrichtungen des Müttergenesungswerkes oder gleichartigen Einrichtungen erfolgt
- Kostenübernahme in Höhe der vereinbarten Pflegesätze Kostenerstattung der Fahrkosten abzüglich eines Eigenanteils von 13,00 EUR pro Fahrt

vigo bonus aktiv

Engagement für die eigene Gesundheit wird bei AOK vigo bonus aktiv, dem Bonusprogramm der AOK Rheinland/Hamburg, belohnt. Als erfolgreicher Teilnehmer sammelt man Punkte für durchgeführte Gesundheitsmaßnahmen und erhält dafür attraktive Wunschprämien.

Nach der Online-Registrierung erhält der Teilnehmer ein personalisiertes Scheckheft per Post zugesendet. Dieses enthält eine Auflistung von Gesundheitsleistungen, die die AOK mit Punkten belohnt. Teilnahmeberechtigt sind alle Versicherten der AOK Rheinland/Hamburg, die das 15. Lebensjahr vollendet haben. Jüngere Familienmitglieder können in einem eigenen Scheckheft Punkte für das Stammmitglied sammeln. Die gleichzeitige Teilnahme an vigo bonus Familie oder vigo bonus plus ist nicht möglich.

Zu den anrechenbaren Leistungen zählen u.a.:
    • jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt
    • Mitgliedschaft im Fitnessstudio
    • Geburtsvorbereitungskurse
    • Impfungen
    • Check-up 35


Die Teilnahme lässt man sich auf dem entsprechenden Scheck vom Arzt oder Trainer bestätigen und sendet diesen spätestens drei Jahre nach Durchführung der Maßnahme an eine der AOK-Geschäftsstellen. Jeder Scheck ist eine bestimmte Anzahl Punkte wert. Nach Einsendung der ausgefüllten Schecks schreibt die AOK dem Teilnehmer die entsprechenden Punkte auf seinem Punktekonto gut.

Sobald man mindestens 800 Punkte gesammelt hat, können diese gegen eine Wunschprämie aus dem Prämienkatalog eingelöst werden. Als Prämien kann der Teilnehmer aus einer umfangreichen Auswahl an Sport-, Wellness- und Freizeitgeräten sowie Spielzeugen für Kinder wählen.



vigo bonus Familie

Das Bonusprogramm vigo bonus Familie funktioniert ähnlich wie vigo bonus aktiv, allerdings kann hier die ganze Familie Punkte sammeln. Neben dem Prämienbegünstigten können bis zu vier AOK-versicherte Familienmitglieder Gesundheitsmaßnahmen durchführen und so Punkte für das Familienkonto sammeln. Die gleichzeitige Teilnahme an vigo bonus aktiv oder vigo bonus plus ist nicht möglich.

Die unterschriebenen Schecks müssen bis spätestens 31.01. des Folgejahres an die AOK Rheinland/Hamburg geschickt werden.

Darüber hinaus erhält jeder Teilnehmer von der AOK alle 3 Jahre (bis zum 9. Teilnahmejahr) einen Treuebonus von 60 EUR für seine aktive Teilnahme am Programm.