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Zusatzbeitrag

Zum Januar 2015 wurde in Deutschland der einkommensabhängige Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt. Oberstes Ziel des Zusatzbeitrages ist es, finanzielle Engpässe der Krankenkassen auszugleichen.

Hervorgegangen ist die Einführung des Zusatzbeitrags aus dem seit 2005 bestehenden Sonderbeitrag zur Finanzierung von Zahnersatz. Demnach wurden zusätzlich zu den Beitragszahlungen von den Versicherten weitere 0,9 Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen an die Krankenkassen abgeführt. Völlig unabhängig vom Bezug bestimmter Leistungen.

Dieser Sonderbeitrag wurde abgeschafft und durch den kassenindividuellen Zusatzbeitrag ersetzt. Der allgemeine Krankenkassenbeitrag wurde auf 14,6 Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen festgeschrieben. Arbeitnehmer und -geber zahlen je die Hälfte. Der Zusatzbeitrag, der von Kasse zu Kasse unterschiedlich ist, muss allein vom Arbeitnehmer getragen werden. Mittlerweile gibt es keine Krankenkasse ohne Zusatzbeitrag mehr. Versicherten steht bei der Erhöhung des Zusatzbeitrages ein Sonderkündigungsrecht zu, mit denen sie die 18-monatige Bindungsfrist umgehen können.

 

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