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Zusatzbeitrag

Seit 1. Januar 2015 dürfen die Krankenkassen über einen Teil ihres Beitragssatzes wieder selbst bestimmen, indem sie zusätzlich zum allgemeinen Beitragssatz (in Höhe von 14,6 %) einen kasseni ndividuellen Zusatzbeitrag erheben können.

Dieser ist einkommensabhängig und als Instrument zur Finanzierung der Aufgaben der Krankenkassen gedacht: Kommen die Kassen mit den finanziellen Mitteln aus dem Gesundheitsfonds nicht aus, können sie einen Zusatzbeitrag erheben.

Höhe Zusatzbeitrag

Da jede Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag individuell festlegen kann, wird zugleich der Wettbewerb zwischen den Kassen gefördert. Eine Grenze für den Zusatzbeitrag „nach oben“ ist nicht vorgesehen. Die gesetzliche Grundlage für den Zusatzbeitrag enthält § 242 SGB V .

>>>> aktuelle Zusatzbeiträge der Kassen

Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Bei Einführung des Zusatzbeitrages war dieser zunächst allein von den Mitgliedern zu finanzieren. Seit 1. Januar 2019 gilt für die GKV allerdings (wieder) die Parität: Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen nicht nur den allgemeinen Beitragssatz zu gleichen Teilen, sondern auch den Zusatzbeitrag.

Zusatzbeitrag und Sonderkündigungsrecht

Erhebt eine Krankenkasse erstmals einen Zusatzbeitrag oder erhöht sie ihren Zusatzbeitrag, haben Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht: Sie können die Mitgliedschaft in der Krankenkasse unter Beachtung der regulären Fristen kündigen, unabhängig davon, wie viele Monate sie bei der Kasse versichert waren. Normalerweise sind Mitglieder für mindestens 18 Monate an ihre Kassenwahl gebunden (Bindungsfrist).

 


Mehr Informationen unter https://www.zusatzbeitrag.net

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