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Übergangsgeld

Übergangsgeld wird gezahlt, wenn ein Arbeitnehmer an Maßnahmen medizinischen Rehabilitation teilnimmt. Dann besteht Anspruch auf eine Fortzahlung des Entgelts von bis zu sechs Wochen. Das Übergangsgeld wird auch zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben gezahlt. Nimmt beispielsweise ein Mensch mit Behinderung an einer Weiterbildung o.ä. teil, kann Übergangsgeld bezogen werden.

Für Versicherte ohne Kinder beträgt das Übergangsgeld 68 Prozent des letzten Nettoarbeitsentgelts. Mit Kind(ern) erhöht sich der Anspruch auf 75 Prozent. Bei Selbstständigen wird den Berechnungen nicht das Nettoarbeitsentgelt zu Grunde gelegt, sondern das Einkommen, anhand dessen im letzten Kalenderjahr die Beitragsentrichtung bemessen wurde. 80 Prozent dessen beträgt das Übergangsgeld. Solange Übergangsgeld bezogen wird, werden die Beiträge zur Sozialversicherung übernommen.