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Bezugsgröße

Die Bezugsgröße in der Sozialversicherung bezeichnet eine Rechengröße, die als Grundlage für die Berechnung von Grenzwerten und Leistungen in der Sozialversicherung dient. Sie wird in jedem Kalenderjahr vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekanntgegeben.

Festlegung der Bezugsgröße

Die Bezugsgröße entspricht dem Durchschnittsentgelt aller Versicherten der Gesetzlichen Rentenversicherung im vorvergangenen Kalenderjahr (aufgerundet auf den nächsthöheren, durch 420 teilbaren Betrag). Durch die Festlegung einer einheitlichen Bezugsgröße, auf die sich viele Regelungen beziehen, wird die allgemeine Einkommensentwicklung in Deutschland berücksichtigt, ohne dass regelmäßig jedes betroffene Gesetz geändert werden muss.

Es existieren zwei verschiedene Bezugsgrößen für die neuen und die alten Bundesländer. Die Entwicklung der Höhe dieser Werte seit 2015 zeigt die folgende Tabelle:

Funktion der Bezugsgröße

Auf Grundlage der Bezugsgröße werden u.a. die Beitragsbemessungsgrenzen in der Kranken- und Rentenversicherung oder der Mindestbeitrag für freiwillig Versicherte festgelegt.

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