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Beitragssatz

Der Beitragssatz ist der Anteil am Arbeitsentgelt, der an die Sozialversicherung abgeführt werden muss. Es existieren unterschiedliche Beitragssätze für Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Unfallversicherung.

In der gesetzlichen Krankenversicherung gelten zurzeit in allen Krankenkassen folgende Beitragssätze (Stand 2019):

  • Allgemeiner Beitragssatz: 14,6% des Bruttoentgelts
  • Ermäßigter Beitragssatz: 14,0% des Bruttoentgelts (gilt für Mitglieder die keinen Anspruch auf Krankengeld haben, wie Selbstständige, Hausfrauen oder -männer, etc.)

Vom allgemeinen Beitragssatz entfallen 7,3 % auf den Arbeitnehmer (Arbeitnehmeranteil) und 7,3 % auf den Arbeitgeber (Arbeitgeberanteil). Der maximal mögliche Arbeitnehmeranteil ist durch die Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt und beträgt derzeit 317,55 Euro im Monat (Stand 2019) zzgl. des Zusatzbeitrags.

Seit dem 01.01.2015 steht es den Kassen frei, einen prozentualen und einkommensabhängigen Zusatzbeitrag zu erheben. Dieser wird bei pflichtversicherten Arbeitnehmern und Rentnern je zur Hälfte zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen.

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