Fusion stoppt: vivida BKK und BKK Scheufelen bleiben eigenständig
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Welche konkreten Punkte für die Absage ausschlaggebend waren, wurde in der offiziellen Mitteilung nicht näher ausgeführt.
Zusammenschluss sollte rund 376.000 Versicherte umfassen
Erst im Juli 2026 hatten die Verwaltungsräte beider Krankenkassen den Weg für eine Fusion freigemacht. Die gemeinsame Krankenkasse sollte zum Jahresbeginn 2027 entstehen und die bundesweite Aufstellung und digitalen Angebote der vivida bkk mit der regionalen Verankerung der BKK Scheufelen verbinden.
Die vivida bkk zählt rund 310.000 Versicherte, die BKK Scheufelen etwa 66.000. Zusammen hätten die beiden Krankenkassen damit eine Versichertengemeinschaft von rund 376.000 Menschen gebildet. Geplant war, die Stärken beider Häuser zu bündeln und die Angebote in den Bereichen Service, Prävention und Versorgung weiterzuentwickeln.
Für Versicherte ändert sich zunächst nichts
Mit dem Aus der Fusionspläne bleiben beide Krankenkassen organisatorisch selbstständig. Für die Versicherten ändern sich durch die Absage zunächst weder die bestehende Mitgliedschaft noch die bisherigen Versicherungsverhältnisse. Nach Angaben der vivida bkk müssen die Mitglieder wegen der abgesagten Fusion nicht selbst aktiv werden. Beide Kassen wollen ihre Angebote künftig eigenständig weiterentwickeln.
Die Absage ist ein weiterer Fall gescheiterter Fusionspläne im gesetzlichen Krankenkassenmarkt. Auch die für 2027 angestrebte Fusion von BIG direkt gesund und Salus BKK war bereits im Mai 2026 aufgegeben worden.
