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Krankenkassen

DAK-Gesundheit erhöht Zusatzbeitrag 2026

Neuer Haushalt von 31 Milliarden Euro verabschiedet
veröffentlicht am 22.12.2025 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Zusatzbeitrag 2026 der DAK-Gesundheit steigtZusatzbeitrag 2026 der DAK-Gesundheit steigt
Die DAK Gesundheit wird ihren Zusatzbeitrag zum Jahreswechsel 2025 auf 2026 anheben. Das beschloss der Verwaltungsrat auf seiner Sitzung in Hamburg am 19. Dezember. Für knapp 4,5 Millionen Mitglieder erhöhen sich ab Januar die monatlichen Abzüge vom Bruttoverdienst.    

2025-12-22T14:34:00+01:00
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Ab dem 1. Januar 2026 liegt der Zusatzbeitrag der DAK-Gesundheit dann bei 3,2 %. Das entspricht einem moderaten Anstieg um 0,3 Prozentpunkte. Der neue Gesamtbeitragssatz wird 17,8 % betragen. Diesen teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte.   

Neben dem höheren Zusatzbeitrag beschloss der Verwaltungsrat der drittgrößten deutschen Krankenkasse auch den neuen Haushalt für das kommende Kalenderjahr. Dieser kalkuliert mit den unerwarteten Kostensteigerungen in vielen Leistungsbereichen und beläuft sich auf rund 31 Milliarden Euro. Dabei plane die DAK Ausgaben für Krankenhausbehandlungen von mehr als zehn Milliarden Euro, für Arzneimittel mehr als fünf Milliarden Euro.

Angespannte Finanzlage 

Parallel richtete der Verwaltungsrat massive Kritik in Richtung der Bundesregierung und macht diese mit verantwortlich für die unzureichende Kassenfinanzierung.  Die Finanzlage in der gesetzlichen Krankenversicherung ist angespannt." erklärte der Verwaltungsratsvorsitzende der DAK-Gesundheit, Roman G. Weber LL.M. Im Jahr 2025 habe es erneut starke Anstiege bei den Ausgaben gegeben, so bei Krankenhausbehandlungen oder Arzneimitteln, aber auch in der ambulanten ärztlichen Versorgung. „Durch die unzureichenden Reaktionen der Politik steigen die Ausgaben ungebremst weiter und belasten Versicherte und ihre Arbeitgeber“, kritisierte auch der stellvertretende Vorsitzende Dr. Johannes Knollmeyer.

Betroffene haben Alternativen

Auch andere große Ersatzkassen wie die Techniker Krankenkasse oder die hkk haben bekannt gegeben, ihren Zusatzbeitrag 2026 erhöhen zu müssen. Dennoch verbleiben einige Kassen im kommenden Jahr mit stabilem Beitragssatz, so dass sich ein Vergleich und eventueller Krankenkassenwechsel für viele Versicherte lohnen kann.  

Für einen Wechel wäre dann kein Kündigungsschreiben nötig, sondern es ist ausreichend, einen Antrag auf Mitgliedschaft in einer anderen Krankenkasse zu stellen. 

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