Naturheilkunde

Curcuma - Alleskönner für Küche und Gesundheit

Der gelbe Gewürzfarbstoff Cucurmin ist ein Allrounder als pflanzlicher Heilwirkstoff
veröffentlicht am 09.11.2016

Der Kurkumastrauch blüht violett und bildet eine kräftige gelbe Wurzel aus.Der Kurkumastrauch blüht violett und bildet eine kräftige gelbe Wurzel aus.(c) Erwin Lorenzen / pixelio.de
Wenn wir Reisgerichten eine typisch indische Note verleihen möchten, greifen wir in der Regel zu einem Curry-Pulver. Dieses kann mild oder schärfer gemischt sein, enthält aber garantiert den als Curcuma (Kurkuma) bekannten Gelbwurz. Wie es der deutsche Name der Pflanze es bereits sagt, ist zu Pulver gemahlene Gelbwurzel für die intensive gelbe Färbung von Curry-Mischungen verantwortlich. 

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Vielfältige Heilwirkungen

Curcuma ist aber nicht nur ein schmackhafter Küchenwürzer, sondern vor allem ein sehr wirksames pflanzliches Naturheilmittel, das sowohl bei akuten Beschwerden als auch vorbeugend eingesetzt werden kann. Bekannt und wissenschaftlich nachgewiesen sind unter anderem entzündungshemmende, schmerzlindernde, blutverdünnende, antioxidative, antikarzinogene und antidepressive Wirkungen. Weiterhin sorgt Curcuma für eine Senkung des Blutzucker- und des Cholesterinspiegels und stärkt die Knochensubstanz. Diese vielfältigen Wirkungen des gelben Farbstoffs Cucurmin begründen eine Vielzahl therapeutischer und präventiver Anwendungen, wie sie bereits durch die jahrtausendealte Ayurveda-Medizin überliefert sind. Aber auch die moderne Medizin bescheinigt dem gelben alkalischen Pulver in zahlreichen Studien die verschiedensten Heilwirkungen. 

Alternative ohne Nebenwirkungen

Verblüffend ist, dass den vielen nachgewiesenen positiven Effekten so gut wie keine Nebenwirkungen gegenüberstehen. Aus diesem Grund ist es völlig gefahrlos, ergänzend oder präventiv Kurkuma einzunehmen. So kann Curcuma bei Nasennebenhöhlenentzündungen inhaliert werden, ohne dabei die Schleimhäute zu schädigen. Bei akuten krankhaften Entzündungen und Arthrose kann konzentriertes Curcuma sogar eine Alternative zu Cortisol-Mitteln sein. Wer dauerhaft Medikamente wie Cholesterinsenker, Blutverdünner oder Antidepressiva nehmen muss, kann in Absprache mit Ärzten oder Heilpraktikern mit Hilfe von Curcuma seine Dosis senken und die Nebenwirkungen verringern.  Diabetiker können Curcuma zur Senkung des Blutzuckerspiegels einnehmen und damit ohne die typischerweise verordneten Medikamente mit ihren unerwünschten negativen Begleiterscheinungen bessere Laborwerte erreichen. In der Krebstherapie kann Curcuma zur Verhinderung der Ausbreitung von Metastasen eingesetzt werden. Weil Kukurmin in der Lage ist, Darmpolypen zu minimieren, verringert es das Darmkrebs-Risiko.

Einsatz in Küche und Hausapotheke

Medizinisch am wirksamsten sind handelsübliche Kapseln mit konzentriertem Cucurmin. In der Küche und im Alltag kann dagegen kann das bekannte Gewürzpulver verwendet werden und somit ebenfalls für Cucurmin im Körper sorgen.