Werbung

Heilpraktiker

Als Heilpraktiker werden in Deutschland Menschen bezeichnet, die berufs- oder gewerbsmäßig Heilberufe ausüben, ohne als Arzt oder Psychotherapeut zugelassen zu sein. Um Heilkunde ausüben zu dürfen, bedarf es einer staatlichen Erlaubnis. Die Ausbildung zum Heilpraktiker hingegen unterliegt keiner staatlichen Aufsicht, allerdings ist für die Zulassung das Bestehen einer mündlichen und schriftlichen Prüfung erforderlich. Die Befugnisse eines Heilpraktikers sind gegenüber denen eines Arztes eingeschränkt. So ist es ihm beispielsweise nicht gestattet, verschreibungspflichtige Medikamente zu verordnen oder im Infektionsschutzgesetz genannte Infektionskrankheiten zu behandeln.

Heilpraktiker wenden häufig Naturheilverfahren oder Alternativmedizin an (z.B. Phytotherapie, Homöopathie, autogenes Training). Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten nur für wenige dieser Behandlungsarten die Kosten, in der Regel muss der Patient die Behandlung durch einen Heilpraktiker selbst zahlen.

Bewerten Sie uns 4,2 / 5

500 Besucher haben in den letzten 12 Monaten eine Bewertung abgegeben.