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Pressemitteilung TECHNIKER KRANKENKASSE

Tech­niker Kran­ken­kasse: Zusatz­bei­trag bleibt stabil

veröffentlicht am 16.12.2022 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Techniker Krankenkasse - Zusatzbeitrag 2023Techniker Krankenkasse - Zusatzbeitrag 2023
Der Zusatzbeitragssatz der Techniker Krankenkasse (TK) bleibt stabil bei 1,2 Prozent. Das ist das Ergebnis der Verabschiedung des Haushalts für 2023 durch den ehrenamtlichen TK-Verwaltungsrat. Damit wird der TK-Zusatzbeitrag noch deutlicher als bisher unter dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) liegen, der 2023 von 1,3 auf 1,6 Prozent steigt.  

2022-12-16T13:32:00+01:00
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Hamburg, 16. Dezember 2022 Der Zusatzbeitragssatz der Techniker Krankenkasse (TK) bleibt stabil bei 1,2 Prozent. Das ist das Ergebnis der Verabschiedung des Haushalts für 2023 durch den ehrenamtlichen TK-Verwaltungsrat. Damit wird der TK-Zusatzbeitrag noch deutlicher als bisher unter dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) liegen, der 2023 von 1,3 auf 1,6 Prozent steigt.  

"Ein stabiler und deutlich unterdurchschnittlicher Zusatzbeitrag ist gerade in diesen herausfordernden Zeiten eine gute Nachricht für die TK-Mitglieder und Arbeitgeber", sagt Dominik Kruchen, alternierender Vorsitzender des TK-Verwaltungsrats und Arbeitgebervertreter, der am 1. Januar turnusmäßig den Vorsitz an Versichertenvertreter Dieter F. Märtens übergibt. Gleichzeitig stellt Kruchen aber auch klar: "Das Problem des strukturellen Finanzierungsdefizits in der gesetzlichen Krankenversicherung ist nicht gelöst, im Gegenteil. Jahr für Jahr steht die GKV vor einer Milliardenlücke. Um diese 2023 zu schließen, werden erneut unter anderem die Rücklagen der Kassen und damit Beitragsgelder herangezogen. Das kritisieren wir scharf. Bevor erneut Beitragsgelder kurzfristig von der Politik eingezogen werden, nutzen wir diese nun für die Beitragssatzstabilisierung." 

Haushalt 2023: 37 Milliarden Euro für Leistungsausgaben

Der Verwaltungsrat der TK hat ein Haushaltsvolumen von gut 51 Milliarden Euro für das kommende Jahr festgelegt (+ 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr), 40 Milliarden Euro sind davon für die Krankenversicherung (+ 7,9 Prozent) eingeplant. Das Volumen der Leistungsausgaben wird bei 37,4 Milliarden Euro liegen (+ 7,0 Prozent). Für den Haushalt der Pflegeversicherung sind 8,4 Milliarden Euro vorgesehen (+ 5,4 Prozent). Das Volumen der Arbeitgeber-Umlagen U1 und U2 (Entgeltfortzahlung bei Krankheit bzw. Mutterschaft nach dem sogenannten Aufwendungsausgleichsgesetz) wird im kommenden Jahr rund 2,8 Milliarden Euro (+ 3,2 Prozent) betragen.

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