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Gesundheit

Nicht nur am Valentinstag: Küssen ist gesund und verlängert das Leben

Wer sich oft und gern küsst, tut viel für Gesundheit, Glück und Wohlbefinden
veröffentlicht am 14.02.2020 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Küssen ist gesund Küssen ist gesund(c) Getty Images / jacoblund
Dass Küssen gesund sein soll, gehört zu den erfreulichen Gesundheitsmythen, die recht gut wissenschaftlich untermauert sind. Die innige Berührung hochsensibler menschlicher Lippenpaare löst eine Welle von Hormonausschüttungen und weiteren körperlichen Reaktionen in Gang – mit unanzweifelbarem medizinischen Nutzen.   

2020-02-14T13:55:00+01:00
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Küssen macht glücklich, geborgen und entspannt

Zum Hormoncocktail, den unser Gehirn beim Küssen erzeugt, gehören Glückshormone wie Dopamin, das Motivationshormon Adrenalin, sowie das für Stressabbau und Entspannung sorgende Serotonin. Weiterhin bekommen wir durch das Küssen auch schmerzlindernde und euphorisierende Endorphine spendiert. Die körpereigene Chemiefabrik läuft auch Hochtouren und schüttet das „Kuschelhormon“ Oxytocin aus, welches langfristige Bindungen an unsere Partner stärkt und Gefühle wie Geborgenheit und Sicherheit auslöst. 

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Küssen ist gut für das Herz

Dass ein Kuss die Liebe ausdrückt und befeuert ist klar. Bezogen auf das Herz gilt aber auch eine klare medizinische Wahrheit – Der erhöhte Herzschlag beim Küssen ist das beste Training für den Herzmuskel, der tagtäglich eine enorme Leistung für den Blutkreisluf zu vollbringen hat. Österreichische Forschungsmediziner haben ermittelt, dass regelmäßiges Küssen von mehreren Minuten nachweislich den Blutdruck senken kann und für verbesserte LDL-Cholesterinwerte sorgt. 

Küssen macht schlank und schön

Ein weiterer gesundheitsbezogener Effekt des Küssens ist der hohe Kalorienverbrauch, ausgelöst durch den beschleunigten Puls und intensivere Atmung. Durch die Verdreifachung unserer Atemzüge während eines intensiven Kusses werden die Lungen gestärkt, die Sauerstoffzufuhr erhöht und die Durchblutung erhöht. Der erhöhte Speichelfluss verbessert unsere Zahngesundheit durch die Zufuhr Zahnschmelzstärkender Mineralien. Weil beim Küssen insgesamt sehr viele Gesichtsmuskeln beansprucht werden, sorgt ein Kuss zugleich für ein Lifting unserer Fältchen und Verspannungen – ein strahlendes gelöstes Lächeln gehört wohl zu den schönsten Folgen eines Kusses.     

Küssen und Corona – müssen wir umdenken?

Liebe in Zeiten der Corona-Pandemie Liebe in Zeiten der Corona-Pandemie(c) Getty Images / Prostock-Studio
Das Corona-Geschehen seit 2020 hat das Beziehungsverhalten der Menschen weltweit verändert. Das allgegenwärtige Maskentragen zeigt ein Bewusstsein von permanenter Gefahr durch Keime, Viren und Bakterien, wie sie auch im menschlichen Speichel vorkommen. Die Menschen haben sich aber in der Corona-Krise das Küssen nicht nehmen lassen – viele Päärchen gaben sich die stimulierende Berührung symbolisch sogar durch ihre keimfreien Masken hindurch.

Die mikrobiologischen Tatsachen des Kusses klingen zunächst erst einmal wirklich nicht nach einer gesundheitsfördernden Maßnahme: Innerhalb von Sekunden tauschen wir beim Küssen bis zu 80 Millionen Bakterien aus, wie eine niederländische Studie herausfand. Was ist daran gesund? Unser Immunsystem wird stimuliert und kann sich wappnen. Natürlich kommt es auch darauf an, wen wir küssen. Denn es gibt durchaus gefährliche Krankehiten, die durch menschlichen Speichel beim Küssen übertragen werden können. Zu diesen gehören Hepatitis oder auch das Pfeifferische Drüsenfieber, welches sogar als „Kuss-Kranheit“ bezeichnet wird.  
 
Am Valentinstag werden die zweifellos gesundheitsförderlichen Wirkungen des Küssens betont. Denn an den Basisfakten zum Küssen hat sich trotz Pandemie nichts geändert. Wer oft und gern küsst, verlängert laut einer Studie der Gesellschaft für Sexualverhalten Los Angeles sogar sein Leben um bis zu fünf Jahre. Wenn das kein Grund ist...   

 

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