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2020-09-29T08:54:18+02:00

Mutter-Kind-Kur

Für den Fall, dass Sie sich häufig überfordert fühlen und auch Ihr Kind gesundheitliche Probleme hat, übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Mutter-Kind-Kur beziehungsweise Vater-Kind-Kur, die in einer Einrichtung des Müttergenesungswerkes oder einer gleichartigen Einrichtung im Rahmen einer Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen erbracht wird. Informationen erhalten Sie bei Ihrem behandelnden Arzt und Ihrer Krankenkasse.

Bild zum Beitrag Eltern-Kind-Kur

Voraussetzungen

Als Voraussetzung für die Genehmigung einer Kur gilt eine ärztliche Verordnung und ärztliche Atteste.

Dauer der Kur

Die Dauer richtet sich im Einzelfall grundsätzlich nach der individuellen medizinischen Notwendigkeit. Als Regeldauer von Rehabilitationsleistungen für Mutter/Vater-Kind-Maßnahmen gilt nach wie vor die Dauer von längstens drei Wochen. Eine Verlängerung ist möglich, wenn diese aus medizinischen Gründen dringend erforderlich ist. Die Wiederholung einer Eltern-Kind-Kur ist frühestens nach Ablauf von vier Jahren erneut möglich.

Zuzahlung bei Eltern-Kind-Kur

Auch für eine stationäre Mutter-Kind-Kur oder Vater-Kind-Kur gilt die Zuzahlungspflicht für die Versicherten. Die Zuzahlung ist unabhängig von der Anzahl der mitreisenden Kinder jeweils nur einfach zu leisten. Pro Kalendertag ist eine Zuzahlung in Höhe von zehn Euro zu zahlen. Die Zahlungsaufforderung wird nach der Kur postalisch durch die Krankenkasse übermittelt. Für einen regulären drewöchigen Kuraufenthalt entstehen Kosten von circa 220 EUR. Hinzu kommen die individuellen Reisekosten für die Anreise.

Zuzahlungsbefreiung

Damit kinderreiche Familien und Menschen mit geringerem Einkommen durch die Inanspruchnahme einer Kur finanziell nicht überfordert werden, gilt auch hier die Belastungsgrenze von zwei Prozent des Jahreseinkommens ( bzw. ein Prozent bei Chronisch Kranken ) . Wer nachweisen kann, dass die Bbelastunsgrenze für laufende Zuzahlungen bei Medikamenten und Heilmitteln im laufenden Kalenderjahr bereits erreicht ist, kann bei der Krankenkasse einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung stellen. Wird die Belastungsgrenze erst im weiteren Jahresverlauf erreicht, können alle Zahlungsbelege im Anschluss zur Erstattung eingereicht werden.

Antrag für Eltern-Kind-Kur stellen

Gesetzlich Versicherte können einen Antrag auf eine Eltern-Kind-Kur über ihre Krankenkasse stellen.

Für mitreisende gesunde Begleitkinder gilt die Regel, dass diese immer über die Krankenkasse der Mutter beantragt werden. 

Für behandlungsbedürftige Kinder wird die Teilnahme an der gemeinsamen Kur immer über die Krankenkasse beantragt, bei der sie im Rahmen der Familienversicherung auch mitversichert sind.


Hilfe und Beratung für den Antrag gibt es u.a. bei folgenden Stellen

 

 

 

 

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