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Ergebnis der BKK PFAFF im aktuellen Krankenkassentest

Hausarztzentrierte Versorgung

Hausärzte nehmen in der medizinischen Patientenversorgung eine zentrale Rolle ein. Sie sind in Krankheitsfällen meist der erste Ansprechpartner und vertraut mit der  Krankheitsgeschichte ihrer Patienten.

Die hausarztzentrierte Versorgung stärkt diese Rolle und weist dem Hausarzt die Funktion eines „Lotsen“ durch das Gesundheitssystem zu. Das heißt, der Hausarzt leitet und begleitet seinen Patienten durch den gesamten Behandlungsverlauf. Er koordiniert alle diagnostischen und therapeutischen Versorgungsschritte und überweist, wenn notwendig, an Fachärzte oder an Kliniken. Bei ihm laufen zudem alle medizinischen Befunde und Untersuchungsergebnisse zusammen. Dadurch behält er den Überblick über das komplette Therapiegeschehen und kann dem Patienten eine verlässliche und kontinuierliche Betreuung aus einer Hand liefern.

Es gibt unterschiedlich Verträge.

Hausarztzentrierte Versorgung in Rheinland-Pfalz

Versicherte der BKK PFAFF können in Rheinland-Pfalz bei ihrem Hausarzt einem Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung beitreten. Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Hausärzteverband hat die BKK Vertragsarbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz eine entsprechende Vereinbarung getroffen.

Ziele und Inhalte der hausarztzentrierten Versorgung sind:

  • Gewährleistung einer qualitativ hochwertigen und wirtschaftlichen Versorgung
  • Vermeidung von unnötigen oder auch belastenden Doppeluntersuchungen, Mehrfachverordnungen und Fehlmedikationen
  • Vermeidung von unnötigen Krankenhausaufenthalten
  • Früherkennung von Diabetes mellitus
  • Wirtschaftliche Versorgung mit Arznei- und Hilfsmitteln
  • genau definierte Qualitätsanforderungen an teilnehmende Ärzte

BKK Versicherte ab 18 Jahren können an der hausarztzentrierten Versorgung teilnehmen. Sie binden sich mit dem Vertrag für ein Jahr an einen von ihnen gewählten Hausarzt. Das bedeutet, sie verpflichten sich grundsätzlich zuerst ihren Hausarzt und Fachärzte nur auf Überweisung ihres Hausarztes aufzusuchen. Davon selbstverständlich ausgeschlossen sind medizinische Notfälle sowie Besuche beim Augenarzt und Gynäkologen.

Mit dem Hausarztmodell wurde die Möglichkeit verknüpft, eine ergänzende Vorsorgeuntersuchung für Kinder in Anspruch nehmen zu können. Neben der U1 über die neue U7a bis hin zur  U9 und J1 können Kinderärzte, die am Hausarztmodell teilnehmen, eine zusätzlich Kindervorsorgeuntersuchung mit der Bezeichnung  U10 gegen Vorlage der Versichertenkarte erbringen und direkt mit uns abrechnen. Die Untersuchung hat die folgende Schwerpunkte:  Die U10 soll die Lücke zwischen U9 (mit etwa 5 Jahren) und J1 (mit etwa 12 bis 14 Jahren) schließen. Erkennen und Behandlungseinleitung von umschriebenen Entwicklungsstörungen (z.B. Lese-Rechtschreib-Rechenstörungen), Störungen der motorischen Entwicklung und Verhaltensstörungen (z.B. ADHS) sind das Ziel. Die Untersuchung ist vorgesehen zwischen dem 7. und 8. Lebensjahr.

Hausarztzentrierte Versorgung in Bayern, Berlin, Brandenburg, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt

Versicherte der BKK PFAFF können in Bayern (wieder ab April 2012), Berlin, Brandenburg, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt bei ihrem Hausarzt einem Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung beitreten. Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Hausärzteverband hat die BKK Vertragsarbeitsgemeinschaft eine entsprechende Vereinbarung getroffen.

Ziele und Inhalte der hausarztzentrierten Versorgung sind:

  • Gewährleistung einer qualitativ hochwertigen und wirtschaftlichen Versorgung
  • Vermeidung von unnötigen oder auch belastenden Doppeluntersuchungen, Mehrfachverordnungen und Fehlmedikationen
  • Vermeidung von unnötigen Krankenhausaufenthalten
  • Früherkennung von Diabetes mellitus
  • Wirtschaftliche Versorgung mit Arznei- und Hilfsmitteln
  • genau definierte Qualitätsanforderungen an teilnehmende Ärzte
BKK Versicherte ab 18 Jahren können an der hausarztzentrierten Versorgung teilnehmen. Sie binden sich mit dem Vertrag für ein Jahr an einen von ihnen gewählten Hausarzt. Das bedeutet, sie verpflichten sich grundsätzlich zuerst ihren Hausarzt und Fachärzte nur auf Überweisung ihres Hausarztes aufzusuchen. Davon selbstverständlich ausgeschlossen sind medizinische Notfälle sowie Besuche beim Augenarzt und Gynäkologen.