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Kurzfristige Beschäftigung

Eine kurzfristige Beschäftigung liegt vor, wenn das Arbeitsverhältnis im Laufe eines Kalenderjahres im Voraus vertraglich auf maximal

  • drei Monate (bei mindestens 5 Arbeitstagen pro Woche) oder
  • 70 Arbeitstage (bei weniger als 5 Arbeitstagen pro Woche)

begrenzt ist. Bis zum 31.12.2014 galten kürzere Zeiträume von 2 Monaten bzw. 50 Arbeitstagen. Nicht als kurzfristige Beschäftigung ist eine Tätigkeit anzusehen, die der Versicherte berufsmäßig ausübt und die gleichzeitig mit einem Arbeitsentgelt von mehr als 450 Euro vergütet wird. Wird die Tätigkeit nicht berufsmäßig ausgeübt, ist die Entgelthöhe unerheblich.


Für kurzfristige Beschäftigungen sind keine Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung zu zahlen. Liegt das Arbeitsentgelt regelmäßig unter 450 Euro im Monat, so ist das Arbeitsverhältnis versicherungsfrei. Der Arbeitgeber muss keine Beiträge zur Sozialversicherung zahlen. Überschreitet das monatliche Arbeitsentgelt regelmäßig diesen Betrag, tritt automatisch Versicherungspflicht in allen Sozialversicherungszweigen ein. Der Arbeitnehmer muss in beiden Fällen krankenversichert sein, da in Deutschland eine gesetzlich verankerte Krankenversicherungspflicht besteht.

 

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