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Krankenversicherung bei Arbeitslosigkeit

Laut Definition stehen arbeitslos Personen vorübergehend in keinem Beschäftigungsverhältnis, befinden sich aber auf der Suche nach einer versicherungspflichtigen Beschäftigung sind. Sie sind bei der Agentur für Arbeit arbeitslos, bzw. arbeitssuchend gemeldet und stehen den Vermittlungsbemühungen der Agentur zur Verfügung.


Die in Deutschland herrschende Versicherungspflicht gilt auch für arbeitslose Personen. Allerdings müssen die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht von der versicherten Person entrichtet werden, sondern werden von der Agentur für Arbeit übernommen. Voraussetzung hierfür ist der regelmäßige Bezug von Leistungen, egal ob Arbeitslosengeld I oder Arbeitslosengeld II (Hartz IV) als Leistungen der Arbeitslosenversicherung. Sollte diese Bedingung nicht erfüllt sein, z.B. wegen einer Sperrung der Leistungen, müssen sich Arbeitslose unter Umständen selbst um eine Krankenversicherung bemühen.

Familienversicherung bei Arbeitslosigkeit

Für Ehepaare, in denen einer der beiden Partner Arbeit hat, besteht die Möglichkeit, den arbeitslos gewordenen Ehepartner in die Familienversicherung des arbeitenden Partners aufzunehmen.
Wer vor der Arbeitslosigkeit privat versichert war, kann diese Versicherung nur dann behalten, wenn er bereits seit mindestens fünf Jahren Mitglied in der privaten Krankenkasse ist. Andernfalls muss der Versicherte in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Bei einem Verbleib in der PKV zahlt die Agentur für Arbeit einen Zuschuss zur Krankenversicherung, den restlichen Betrag muss der Versicherte selbst aufbringen.

 

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