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Empfängnisverhütung

Empfängnisverhütung wird auch Kontrazeption, Antikonzeption oder Konzeptionsschutz genannt und bezeichnet Methoden, bei der trotz Geschlechtsverkehr die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis und Schwangerschaft verringert wird. Neben dem Kondom fallen darunter auch verschreibungspflichtige Medikamente, wie die Anti-Baby-Pille oder Ähnliches.

Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung haben Anspruch auf ärztliche Beratung zu Fragen der Empfängnisregelung (Sexualaufklärung, Verhütung, Familienplanung). Auch muss über Alternativen zu der weit verbreiteten und immer mehr kritisierten Anti-Baby-Pille aufgeklärt werden. Zur ärztlichen Beratung gehören auch die erforderliche Untersuchung und die Verordnung von empfängnisregelnden Mitteln. Versicherte bis zum vollendeten 20. Lebensjahr haben Anspruch auf Versorgung mit empfängnisverhütenden Mitteln, so weit sie ärztlich verordnet werden. Nach Vollendung des 18. Lebensjahres ist eine entsprechende Zuzahlung zu leisten. Verordnungsfreie Verhütungsmittel wie z.B. Kondome werden von der Krankenkasse nicht bezahlt.