Pressemitteilung DAK Gesundheit

DAK-Statement zum GKV-Schätzerkreis: „Chancen für stabile Beiträge 2027 sind zumindest nicht kleiner geworden“

veröffentlicht am 15.10.2026 von Redaktion krankenkasseninfo.de
2026-10-15T11:46:00+00:00

Hamburg, 15. Oktober 2026. Statement von Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit, zum Ergebnis des GKV-Schätzerkreises.

„Mit dem gestrigen Ergebnis des Schätzerkreises sind die Chancen für stabile Beiträge im Jahr 2027 zumindest nicht kleiner geworden. Aber es ist noch zu früh für eine Festlegung. Wir brauchen mehr Klarheit. Der Bund muss seiner Verantwortung gerecht werden, um im nächsten Jahr wirklich stabile Beiträge für Versicherte und Arbeitgeber ermöglichen zu können. Größter Unsicherheitsfaktor ist die geplante Pharma-Standortklausel. Wenn die Pharmaindustrie jetzt kurzfristig um 1,3 Milliarden Euro entlastet werden soll, dann darf das nicht zu Lasten der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler gehen. Hier muss der Bund die Ausfälle über Steuermittel ausgleichen und eine faire Lastenverteilung ermöglichen. Die endgültige Entscheidung über den Zusatzbeitrag der DAK-Gesundheit trifft der Verwaltungsrat im Dezember“, sagt Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit.

Die DAK-Gesundheit ist mit 5,4 Millionen Versicherten die drittgrößte Krankenkasse Deutschlands.

 

Hamburg, 15. Oktober 2026. Statement von Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit, zum Ergebnis des GKV-Schätzerkreises.

„Mit dem gestrigen Ergebnis des Schätzerkreises sind die Chancen für stabile Beiträge im Jahr 2027 zumindest nicht kleiner geworden. Aber es ist noch zu früh für eine Festlegung. Wir brauchen mehr Klarheit. Der Bund muss seiner Verantwortung gerecht werden, um im nächsten Jahr wirklich stabile Beiträge für Versicherte und Arbeitgeber ermöglichen zu können. Größter Unsicherheitsfaktor ist die geplante Pharma-Standortklausel. Wenn die Pharmaindustrie jetzt kurzfristig um 1,3 Milliarden Euro entlastet werden soll, dann darf das nicht zu Lasten der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler gehen. Hier muss der Bund die Ausfälle über Steuermittel ausgleichen und eine faire Lastenverteilung ermöglichen. Die endgültige Entscheidung über den Zusatzbeitrag der DAK-Gesundheit trifft der Verwaltungsrat im Dezember“, sagt Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit.

Die DAK-Gesundheit ist mit 5,4 Millionen Versicherten die drittgrößte Krankenkasse Deutschlands.

 

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