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Prävention

Brustkrebs-Früherkennung: Krankenkassen zahlen Mammografie bis ins hohe Alter

Altersgrenze steigt auf 76 Jahre
veröffentlicht am 29.02.2024 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Mammografie-Screening als BrustkrebsvorsorgeMammografie-Screening als Brustkrebsvorsorge(c) Rainer Sturm / pixelio.de
Gesetzlich versicherte Frauen zwischen 69 und 76 Jahren können ab ab Juli 2024 das kostenfreie Mammografie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs in Anspruch nehmen. Ab diesem Zeitpunkt gilt eine höhere Altersgrenze für die Kassenleistung.

2024-02-29T16:36:00+00:00
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Durch die Anhebung haben dann circa 2,5 Millionen Frauen nun die Möglichkeit am Mammografie-Programm  teilzunehmen. Bislang war dies nur Frauen bis 69 Jahren möglich. Ab Juli können sich dann auch Frauen zwischen 70 und 75 bei einer Zentralen Stelle für einen Mammografie-Termin anmelden. Für 2026 sei geplant, dass alle Frauen ab 70 Jahren eine automatische schriftliche Einladung zum Screening erhalten.

Der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) fällte die Entscheidung bereits 2023. Bis zum Inkrafttreten musste noch eine Strahlenschutz-Zulassung für diese Altersgruppe erteilt werden.

Mit circa 70.000 Neuerkrankungen jährlich ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Brustkrebs-Früherkennung könen eine „echte Lebensretterin sein”, wie  Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) betonte. Durch die erweiterte Altersgrenze könnten „künftig noch mehr Frauen zu den Untersuchungen gehen.” , so Lemke.

Das Mammografie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs wird seit 2009 für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren angeboten. Der G-BA wird noch in diesem Jahr darüber entscheiden, ob bald auch jüngere Frauen unter 50 am Programm teilnehmen können.

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