IKK Thüringen

IKK Thüringen

Die IKK Thüringen gründete sich Anfang der 1990er Jahre. Der Einigungvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik sah die Übernahme des bundesdeutschen Krankenversicherungsrechts von den neuen Bundesländern zum 1. Januar 1991 vor. Am 12. November 1990 beschlossen 24 Innungen die Errichtung der IKK Westthüringen mit Sitz in Erfurt. Diese startete am 1. Januar 1991 ihre Betreuungsarbeit für das Handwerk. Geschäftsstellen befanden sich zu diesem Zeitpunkt in Arnstadt, Eisenach, Gotha, Heiligenstadt und Weimar.
Seit 1995 schlossen sich zahlreiche Innungskrankenkassen auf Landesebene zusammen, sodass die Zahl von 142 auf 14 regionale IKKn sank. In dieser Weise entstand 2001 die IKK Thüringen und vereinigte damit Nord-, Süd-, Ost- und Westthüringen.

Geöffnet war die IKK Thüringen außer für Thüringen auch für Bayern und Hessen. Die 270.000 Versicherten und 50.000 Arbeitgeber wurden von den fast 600 Beschäftigten an 36 Geschäftsstellen betreut.
Zum 1. Januar 2010 schloss sich die IKK Thüringen mit der IKK Baden-Württemberg und Hessen, der IKK Hamburg und der IKK Sachsen zur IKK classic zusammen.

Rechtsnachfolger IKK classic