Wahltarife der BKK Public

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Ergebnis der BKK Public im aktuellen Krankenkassentest

Wahltarif Selbstbehalt

Mitglieder, deren Beiträge nicht vollständig von Dritten getragen werden, können einen Teil der Kosten übernehmen, die von der BKK Public für sie zu tragen sind (Selbstbehalt). Der Selbstbehalt gilt für die unter Absatz IV genannten Leistungen. Im Gegenzug erhält das Mitglied eine Prämienzahlung.
Das Mitglied ist ab dem Zeitpunkt des Beginns der Teilnahme drei Jahre an die Wahl gebunden. Die Mitgliedschaft bei der BKK kann erst zum Ablauf der gesetzlichen Mindestbindungsfrist von drei Jahren gekündigt werden.  Das Mitglied wählt für sich einen Selbstbehalt von 200 Euro pro Kalenderjahr. Dafür zahlt die Betriebskrankenkasse dem Mitglied eine kalenderjährliche Prämie in Höhe von 150 Euro pro Kalenderjahr.
Folgende Leistungen für das Mitglied werden dem kalenderjährlichen Selbstbehalt von 200 Euro unterstellt:
  • Zuschuss zu den übrigen Kosten bei ambulanten Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten
  • Fahrkosten (§ 60 Absatz 3 Nr. 1,2 und 4 SGB V) ausgenommenür Transporte in Krankenwagen oder Rettungsfahrzeugen beimedizinischen Notfällen
  • Haushaltshilfe (§ 38 Absatz 2 SGB V, § 12 Abs. II Satzung),ausgenommen im Haushalt lebt ein Kind, das bei Beginn das 12.Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder das behindert und aufHilfe angewiesen ist
  • Krankenhausbehandlung (§ 39 SGB V)
Das Mitglied erhält die Prämie erstmalig mit Beginn der Teilnahme für die nächstenzwölf Monate im Voraus. Nach Ablauf dieses Zeitraums erhält das Mitglied die Prämie im Voraus für das zweite Jahr der Tarifteilnahme. Das gleiche Verfahren gilt auch für das dritte Jahr der Tarifteilnahme. Auf einen Prämienanspruch nach § 8 c werden bis höchstens 75 Euro der zuletzt gezahlten Prämie angerechnet.
Die Abrechnung der Leistungen erfolgt bis zum Ende des Kalenderjahres jeweils für das Vorjahr. Hat das Mitglied auf den Selbstbehalt anzurechnende Leistungen in Anspruch genommen, stellt die BKK Public dem Mitglied die Kosten in tatsächlicher Höhein Rechnung, begrenzt auf den Selbstbehalt. Sofern das Mitgliednicht im gesamten Kalenderjahr am Tarif teilnimmt, erfolgt die Berechnung der Leistungen anteilig.

BKK CashPlus

Mitglieder, die im abgelaufenen Kalenderjahr länger als 3 Monate bei der BKK Public versichert waren, erhalten eine Prämienzahlung, wenn sie und ihre nach §10 SGBV versicherten Angehörigen in diesem Kalenderjahr keine Leistungen zu Lasten der BKK in Anspruch genommen haben. Voraussetzung ist, dass das Mitglied derBKK spätestens bis zumAblauf des Kalenderjahres, für das die Prämienzahlung erfolgen soll,erklärt, den Wahltarif in Anspruch nehmen zu wollen.
Für die Prämienzahlung ist die Inanspruchnahme folgender Leistungen unschädlich:
  • Prävention (
  • Leistungen zur Verhütung von Zahnerkrankungen
  • medizinische Vorsorgeleistungen (§23 SGBV) mit Ausnahmeambulanter Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten
  • Gesundheitsuntersuchungen
  • Kinderuntersuchungen

Ebenfalls unschädlich für die Prämienzahlung ist die Inanspruchname von Leistungen durch nach § 10 SGB V versicherte Angehörige, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Die jährliche Prämienzahlung beträgt 1/24 des im Kalenderjahr an die BKK gezahlten Jahresbeitrages. Mit dem Wahltarif der BKK Public kann man jährlich bis zu 337,12 Euro (einkommensabhängig) erhalten. Die Prämienzahlung für Wahltarife im Sinne des § 53 SGB V an das Mitglied und seine nach § 10 SGB V versicherten Angehörigen düfen bei der Inanspruchnahme von einem Wahltarif 20 v. H. und beider Inanspruchnahme von mehreren Wahltarifen 30 v. H. der vomMitglied im Kalenderjahr getragenen Beiträge mit Ausnahme der Betragszuschüsse nach §106 SGB VI sowie § 257 Absatz 1 Satz 1SGB V, höchstens jedoch 600 EUR bei einem und 900 EUR beimehreren Wahltarifen nicht überschreiten.
Mitglieder, deren Beiträge vollständig von Dritten getragen werden, können diesen Wahltarif nicht wählen. Die Mindestbindungsfrist an den Wahltarif beträgt ein Jahr.