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X-Ray

X-Ray steht für Röntgenstrahlung. Diese ist für das menschliche Auge nicht sichtbar. Ihre elektromagnetischen Wellen liegen mit Wellenlängen von ca. 10 bis 5 pm im Bereich zwischen UV-Licht und Gammastrahlung (hier teilweise Überschneidung mit dem X-Ray-Bereich). Diese Form der Strahlung kann durch zwei unterschiedliche Prozesse entstehen – entweder durch hochenergetische Übergänge innerhalb der Elektronenschalen von Molekülen oder Atomen oder durch das starke Beschleunigen geladener Teilchen, bei denen es sich meistens um Elektronen handelt.   

In der Medizin macht man sich die Röntgenstrahlung für das Durchleuchten des Körpers zunutze. Die Strahlung macht sowohl Knochen als auch innere Organe sichtbar. Insbesondere Beschädigungen der Knochen wie Brüche können mit dieser Untersuchungsmethode gut lokalisiert werden. Während bei der herkömmlichen Röntgentomographie zweidimensionale Bilder vom Inneren eines Körpers erzeugt werden, können die inneren Organe und Knochen mittels Computertomograph räumlich dargestellt werden. So können mithilfe der Computertomographie besonders gut beispielsweise Blutergüsse, Entzündungen oder Schwellungen geortet werden.
Röntgenstrahlen werden auch bei der Krebsbehandlung im Zuge einer Strahlentherapie eingesetzt. Die Bestrahlung soll zur Schädigung beziehungsweise Zerstörung der für gewöhnlich gegenüber gesunden Zellen strahlungsempfindlicheren Krebszellen führen.

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