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Bundesfreiwilligendienst

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist 2011 geschaffen worden, als Reaktion auf die Abschaffung der Wehrpflicht, wovon auch der Zivildienst betroffen war. Sogenannte Bufdis, also Frauen und Männer, die ich als Bundesfreiwillige engagieren, arbeiten für einen begrenzten Zeitraum im kulturellen, sozialen oder ökologischen Bereich und sollen etwas zum Allgemeinwohl beitragen.


Freiwillige, die den Bundesfreiwilligendienst verrichten, müssen keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Das bedeutet, dass der Träger bzw. die Einsatzstelle des Dienstes die Beiträge zur Krankenversicherung, Rentenversicherung, Unfallversicherung und Arbeitslosenversicherung allein tragen muss. Mit Antritt des BFD ist der Freiwillige verpflichtet, sich in der gesetzlichen Krankenversicherung zu versichern. Dabei ist es unerheblich, ob er vorher familienversichert oder Mitglied einer privaten Krankenversicherung war. Eine Familienversicherung oder PKV können für die Zeit des BDF ruhen und nach Beendigung des Dienstes wieder aufgenommen werden. Seit 2011 besteht außerdem die Möglichkeit die Mitgliedschaft in der beitragsfreien Familienversicherung um die Dauer des Dienstes zu verlängern, auch nach der Vollendung des 25. Lebensjahres.