HZK - DIE PROFIKRANKENKASSE

HZK - DIE PROFIKRANKENKASSE

Als "Zentral-Kranken- und Sterbekasse der Zimmerer" wurde die HZK im Jahr 1877 in Hamburg gegründet. Die Mitglieder der berufsständischen Einrichtung halfen sich nach dem Prinzip der solidarischen Selbsthilfe gegenseitig bei Krankheit und Invalidität.
Seit 1908 hatten Dachdecker Beitrittsrecht, 28 Jahre später konnten sich auch Buchbinder, Kartonagenarbeiter und Feintäschner bei der Krankenkasse versichern. So entstand die "Hamburgische Zimmererkrankenkasse für das Deutsche Reich von 1877 (Arbeiter-Ersatzkasse) und Krankenkasse für Buchbinder und Feintäschner".

In der Nacht zum 24. Juli 1943 wurde die Hauptverwaltung der HZK beim ersten Großangriff auf Hamburg zerstört. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges folgte der Wiederaufbau in den drei Westzonen. 1989 war die HZK die drittgrößte Arbeiter-Berufskrankenkasse der Bundesrepublik.
Mit der deutschen Einheit dehnte die HZK ihr Geschäftsgebiet auch wieder auf die neuen Bundesländer aus, gleichzeitig wurde sie jedoch in eine Kasse Ost und eine Kasse West aufgeteilt.

Es folgten zahlreiche Gesundheitsreformen. Im Zuge der bevorstehenden Öffnung der Krankenkassen änderte die Kasse ihren Namen zum 1. Januar 1995 in "HZK- Krankenkasse für Bau- und Holzberufe".
Mit der Krankenkassenwahlfreiheit öffnete sich die HZK zum 1. Januar 1996 für jedermann. Zuvor konnten sich lediglich Arbeiter verschiedener Berufsgruppen aus dem Bau- und Baunebengewerbe und Ausbaugewerbe, in der Holz-, Papier- und Lederverarbeitung des Handwerks und der Industrie bei der HZK versichern. Im Jahr 2000 wurde eine Kooperation mit einer anderen Arbeiterersatzkasse begründet.

Bevor die HZK zum 1. Juli 2008 mit der Gmünder Ersatzkasse (GEK) fusionierte, waren bei ihr 96.500 Menschen versichert. Neben dem Hauptsitz in Hamburg wurden die Kunden an 15 Standpunkten betreut.

 

Rechtsnachfolger GEK