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Morbiditätsrisiko

Das Morbiditätsrisiko bezeichnet die statistische Wahrscheinlichkeit eines Einzelnen, im Laufe seines Lebens an einer bestimmten Krankheit zu erkranken. Es ist ein Maß für die Gefahr, dass die Zahl und Schwere von Erkrankungs- und Behandlungsfällen innerhalb einer Population wächst. Mit Hilfe des Morbiditätsrisikos lässt sich ein zusätzlicher Behandlungsbedarf für bestimmte Krankheiten und die damit verbundenen erhöhten Aufwendungen ermitteln.

Die finanziellen Belastungen, die im Falle erhöhter Krankheitshäufigkeit entstehen, wurden mit der Verabschiedung des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes im Jahr 2009 von den Ärzten auf die Krankenkassen übertragen.