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Monistik

Der Begriff Monistik bezeichnet im Gesundheitswesen ein Finanzierungsprinzip für Krankenhäuser. Da die Kostenträger der Krankenhäuser die Krankenkassen sind, soll die Entscheidungs- und Finanzierungsverantwortung für Investitionen und laufende Betriebskosten allein bei den Krankenkassen liegen.

Seit dem Krankenhausfinanzierungsgesetz von 1972 findet in Deutschland jedoch die duale Finanzierung Anwendung. Hierbei sind die Bundesländer gesetzlich dazu verpflichtet, sich an der Finanzierung der Krankenhäuser zu beteiligen. Investitionskosten sollen durch die Länder getragen werden, Betriebskosten durch die Krankenhäuser. Eine schrittweise Rückkehr zur monistischen Krankenhausfinanzierung wurde bereits mehrfach diskutiert, gesetzlich jedoch bisher nicht umgesetzt.