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Kassenärztliche Vereinigung

Einer Kassenärztlichen Vereinigung (KV) gehören alle Ärzte und Psychotherapeuten in Deutschland an, die die Berechtigung erhalten haben, Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen zu behandeln (auch Vertragsärzte bzw. Vertragsphysiotherapeuten genannt). Darüber hinaus existieren auch Kassenzahnärztliche Vereinigungen, denen die Vertragszahnärzte angehören.

Deutschland ist in 17 einzelne Regionen untergliedert, die jeweils ihre eigene Kassenärztliche Vereinigung besitzen. Die Einteilung erfolgt dabei entlang der Grenzen der 16 Bundesländer, mit Ausnahme von Nordrhein-Westfalen, das in die Zuständigkeitsbereiche der KV Nordrhein und der KV Westfalen-Lippe aufgeteilt ist. Die Dachorganisation aller KVs in Deutschland ist die Kassenärztliche Bundesvereinigung.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen haben die Aufgaben, die ambulante kassenärztliche Versorgung entsprechend den mit dem Gesetzgeber vereinbarten Regelungen zu sichern sowie die einzelnen Rechte der Vertragsärzte gegenüber den Krankenkassen zu vertreten. Zudem gewährleistet die Kassenärztliche Vereinigung die vertraglich geregelte Erbringung von medizinischen Leistungen und die korrekte Abrechnung aller in einer KV zusammengeschlossenen Vertragsärzte (siehe dazu Einheitlicher Bewertungsmaßstab).

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