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Fitness

Nach Corona endlich wieder trainieren! Welche Regeln jetzt für die "Muckibude" gelten

Barmer-Sportexperte gibt Hinweise für Fitnessfreunde
veröffentlicht am 18.05.2020 von Redaktion krankenkasseninfo.de

FitnesstudioFitnesstudio(c) Peggy und Marco Lachmann-Anke pixabay CC0
Mit den Lockerungen im Alltag nach den wochenlangen Pandemie-Beschränkungen verspüren viele sportlich aktive Menschen den Drang, sich im Fitnessstudio zu betätigen. Weil die ersten „Muckibuden“ wieder ihre Türen öffnen, mahnt die Barmer das Einhalten von Regeln an, damit die Freude am Sport für alle Beteiligten ungetrübt bleibt.

2020-05-18T13:29:00+00:00
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Natürlich gilt auch im Fitnessstudio die Maskenpflicht und die Abstandsregel von zwei Metern, erinnert Barmer-Sportexperte Klaus Möhlendick. „Darüber hinaus sollten die Trainierenden eine einheitliche Blickrichtung einnehmen, damit sie sich nicht gegenseitig ins Gesicht atmen“, so der Sportwissenschaftler.

Weniger ist mehr

Wer zum Trainieren ins Studio geht, sollte am besten mehrere Masken dabeihaben und sie wechseln, wenn sie feucht geworden sind. Das Training selbst sollte wegen der Masken langsamer angegangen werden. Menschen mit Atemwegs- oder Kreislaufproblemen sollten zu dem ihr Training stark reduzieren oder am besten zu Hause trainieren, um ihre Genesung nicht zu gefährden.

>>Welche Krankenkassen bieten Zuschüsse oder Rabatte fürs Fitnessstudio?

Hygiene davor und danach

Noch wichtiger als vor der Pandemie  ist auch die Hygiene vor und nach dem Training. Die Griffe der Sportgeräte und weitere Kontaktflächen sollten am besten vor und nach jedem Training desinfiziert werden. Sich an die eigene Nase oder anderweitig selbst ins Gesicht zu fassen ist nach Möglichkeit während des Trainings zu vermeiden, weil dadurch die Ansteckungsgefahr steigt, erklärt  Möhlendick. Nach Beendigung der Trainingseinheit ist gründliches Händewaschen angesagt, mahnt der Barmer-Experte.

 

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